Skip to Content

Category Archives: Allgemein

Deutscher Logistikinvestmentmarkt markiert unbeeindruckt neuen Transaktionsrekord

© pixabay

Frankfurt, 14.01.2021 – Ein außergewöhnlich starker Jahresendspurt hat auf dem deutschen Logistik- und Industrie-Immobilienmarkt zu einem herausragenden Ergebnis geführt: Mit 8,74 Mrd. Euro wurde sogar der bisherige Transaktions-Bestwert aus 2017 knapp übertroffen.  „Unbeeindruckt von Corona markierten die Monate Oktober bis Dezember 2020 mit über 2,7 Mrd. den stärksten Dreimonatszeitraum seit dem zweiten Quartal 2017“, zieht Nick Jones, bei JLL Head of Germany, Logistics & Industrial Investment, Bilanz. 2017 hatte der Deutschlandanteil des Kaufs des europaweiten Logicor-Portfolios das Ergebnis gepusht. Im 10-Jahresschnitt bilanziert das Rekordjahr 2020 mehr als eine Verdoppelung des Transaktionsvolumens: von 2010 – 2019 lag das Volumen im Durchschnitt jährlich bei knapp 4,2 Mrd. Euro.

Über 1,9 Mrd. mehr als 2019 wurden investiert, das Plus gegenüber dem Vorjahr (über 6,8 Mrd. Euro) lag bei 28 Prozent. Noch eindrucksvoller zeigen sich die Statistiken im Vergleich zum gesamten Immobilien-Investmentmarkt, der (inklusive Living) um rund 11 Prozent unter dem Vorjahresvolumen lag. In der Bilanz erhöhte sich der Anteil der Logistik am gesamten Transaktionsvolumen von 8 auf 11 Prozent. Mit Ausnahme von Living und Logistik konnten alle anderen Assetklassen das Ergebnis des Vorjahres nicht wiederholen – sie registrierten allesamt einen Rückgang der Transaktionsvolumina. „Was 2020 auch passierte – Corona bedingte Lockdowns unterschiedlicher Abstufung, US-Präsidentenwahl, Unsicherheiten in Sachen Brexit-Abkommen: Logistikobjekte in Deutschland waren und blieben gefragt. Auf der Suche nach ‚sicherem‘ Produkt in unsicheren Zeiten fiel die Wahl oft auf die Logistik“, so Nick Jones weiter. Die Nachfrage war in der zweiten Jahreshälfte hoch und habe dabei zum Jahresende sogar noch angezogen, erkennbar anhand der Gesamtanzahl aller Abschlüsse, die sowohl vom ersten zum zweiten Halbjahr als auch vom dritten zum vierten Quartal um jeweils knapp 50 Prozent zugelegt habe.

Quelle: JLL (PM 14.01.2021)

0 Continue Reading →

Büro-Investments trotz aller Widrigkeiten unangefochtene Nummer 1

© Shutterstock

Frankfurt am Main, 11. Januar 2021 – Obwohl die Rahmenbedingungen für Büro-Investments 2020 herausfordernd waren und es im weiteren Jahresverlauf 2021 vorerst bleiben werden, wurde eines der besten Resultate der Historie erzielt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere den Dienstleistungssektor sind enorm. Hinzu kommt, dass insbesondere die Lockdown-Monate gezeigt haben, dass Arbeiten aus dem Home Office durchaus gut funktionieren kann. Die Diskussion, wie und wo wir zukünftig Büroarbeiten verrichten werden, ist entfacht und wird zum Teil hitzig geführt. Dennoch ist das Vertrauen der Investoren in den Bürostandort Deutschland sehr groß, was auch die Tatsache unterstreicht, dass die Investmentvolumina im zweiten Halbjahr trotz aller Unsicherheiten von Quartal zu Quartal in allen Märkten gestiegen sind. Insgesamt wurden 2020 rund 24,6 Mrd. € in diese Assetklasse investiert. Das entspricht einem Marktanteil von 41 %, womit sich Büro-Investments noch vor Einzelhandel (gut 20 %) und Logistik (rd. 13 %) an die Spitze setzen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Erwartungsgemäß wurde das Rekordergebnis aus 2019 verfehlt (-36 %), aber das jüngste Resultat liegt immer noch 16 % über dem Zehn-Jahresdurchschnitt und über den guten Ergebnissen der Jahre 2015 bis 2017. Einzeldeals waren 2020 marktdominierend mit einem Anteil von knapp 79 %“, so Sven Stricker, Geschäftsführer und Head of Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Berlin und Frankfurt mit Abstand an der Spitze
Als einziger Markt mit einem Investmentvolumen jenseits der 5 Mrd. €-Marke kann sich Berlin einmal mehr an der Spitze der bundesdeutschen Standorte platzieren. Zwar wurde das Top-Ergebnis des Vorjahres um knapp 40 % verfehlt, aber es ist dennoch der zweithöchste je registrierte Wert. Wie in Berlin, so hat auch in Frankfurt eine wahre Jahresendrallye zu einem insgesamt guten Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. € beigetragen. Auf einem sehr guten dritten Platz kann sich Hamburg mit einem Rekordvolumen von rund 3,1 Mrd. € einreihen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um 7 % und der 10-Jahresdurchschnitt gar um 43 % übertroffen. Weit unterdurchschnittlich fiel das Ergebnis in München mit 2,7 Mrd. € aus (Zehn-Jahresdurchschnitt: 3,6 Mrd. €).

Die deutschen A-Städte bleiben mit einem Marktanteil von knapp 80 % Prozent das präferierte Anlageziel der Investoren (15,6 Mrd. €), allerdings konnten sich B-Städte im Corona-Jahr 2020 mit einem Investmentvolumen von 2,7 Mrd. € sehr gut behaupten. Ihr Ergebnis auf Vorjahresniveau unterstreicht das Vertrauen der Investoren in diese Märkte, denen auch nach Überwindung der Krise sehr gute Entwicklungschancen eingeräumt werden.

Großvolumige Deals bleiben marktbestimmend, Spezialfonds wichtigste Marktakteure
Es waren die Deals über 100 Mio. €, die den Büro-Investmentmarkt 2020 dominiert haben. Nach einem fulminanten Jahresauftakt mit etwa 15 Abschlüssen in dieser Größenordnung im ersten Quartal wurde der Markt jäh ausgebremst. Die Corona-Pandemie, der erste Lockdown und die wachsenden Unsicherheiten ließen Investoren mit noch größerer Vorsicht walten. Viele Großdeals wurden vor allem im zweiten Quartal vorübergehend on hold gesetzt. Die Mehrheit dieser Transaktionen konnte dann in einem sehr starken Jahresendspurt noch zu einem Abschluss gebracht werden. Allein im vierten Quartal wurden über 30 Verträge dieser Volumengröße über die Ziellinie gebracht. Mit einem Marktanteil von gut 14 % (3,5 Mrd. €) können sich Transaktionen zwischen 50 und 100 Mio. € zwar auf Rang zwei behaupten, allerdings fiel in keiner anderen Größenkategorie der Rückgang des Investmentvolumens (-45 %) so umfangreich aus.

Spezialfonds haben im Jahresverlauf 2020 knapp 6 Mrd. € in Büroimmobilien investiert und waren mit einem Marktanteil von 24 % ganz eindeutig die wichtigste Käufergruppe. Bereits im dritten Quartal entfallen mit den Abschlüssen des Medicus-Portfolios und des Campus der Société Generale in Hamburg prominente Deals auf diese Käufergruppe. Im vierten Quartal haben die Spezialfonds noch einmal deutlich das Tempo angezogen und mehr als 10 Einzeltransaktionen jenseits der 100 Mio. €-Marke getätigt. Während die Immobilien AGs/REITs ihr Vorjahresergebnis einstellen konnten (2020: 3,6 Mrd. €), haben Versicherungen ihr platziertes Volumen mehr als verdoppelt (+159 % auf 3,6 Mrd. €). Sie waren bereits in den stark krisengeprägten Quartalen Q2 und Q3 auffällig aktiv, vor allem im großvolumigen Segment, haben aber auch in Q4 umfangreich investiert.

Im Jahresverlauft sind die Spitzenrenditen an allen A-Standorten zwischen 5 und 15 Basispunkten gesunken. Mit Ausnahme von Hamburg präsentieren sie sich seit Ende September stabil und liegen zwischen 2,55 % in Berlin und München sowie 2,95 % in Köln. Im Zuge des Rekordergebnisses ist die Spitzenrendite in der Hansestadt im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 2,65 % gesunken und notiert jetzt unter der von Frankfurt (2,75 %).

Perspektiven
„Obwohl das erste Halbjahr 2021 noch große Herausforderungen bereithalten wird, dürfte die Nachfrage nach deutschen Büroimmobilien weiterhin hoch bleiben, vor allem im Core-Segment, in dem die Renditen weiter eine sinkende Tendenz aufweisen. Trotz möglicherweise etwas steigenden Home-Office-Anteilen gehen die Investoren langfristig von einer positiven Entwicklung der Büroflächennachfrage aus, getragen von einer soliden deutschen Wirtschaft“, prognostiziert Nico Keller, Deputy CEO der BNP Paribas Real Estate GmbH.

Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH (PM vom 11.01.2021)

0 Continue Reading →

Solvium steigert 2020 platziertes Kapital um 15 Prozent

© Solvium

Hamburg, 12. Januar 2021 (OPM): Solvium Capital hat im Jahr 2020 rund 61,5 Millionen Euro platziert und damit das Vorjahresergebnis (53 Mio. €) deutlich übertroffen. Geschäftsführer André Wreth: „Wir danken allen Vertriebspartnern und unseren Kunden für ihr Vertrauen. Ins neue Jahr starten wir mit Rückenwind. Kurz vor Weihnachten haben wir die Vertriebsgenehmigung für unseren ersten Alternativen Investmentfonds (AIF) „Solvium Logistic Fund One“erhalten, den Vertrieb werden wir in der letzten Januarwoche starten. Gleichzeitig können wir die Vermögensanlage Logistik Opportunitäten Nr. 2, die bereits zu knapp 70% platziert ist, noch für einige Monate anbieten. Bei diesem Produkt endet der Frühzeichnerbonus am 31. Januar.“

Geschäftsführer Jürgen Kestler: „2020 haben wir trotz der Corona-Pandemie eine ungebrochene Nachfrage nach unseren Produkten erlebt. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir diese auch fast ununterbrochen bedienen. Unsere Mitarbeiter:innen und auch unsere Vertriebspartner:innen haben sich sehr gut auf die neuen Kommunikationswege im Vertrieb eingestellt. Wir haben viel zu tun, denn wir sprechen mit dem AIF jetzt auch Berater und Vermittler an, die eine Genehmigung nach § 34 f2 GewO haben und Vermittler mit der Genehmigung nach §34 f3 GewO, die bevorzugt AIF ihren Kunden anbieten.“

Seit Unternehmensgründung im Jahr 2011 haben Anleger Solvium Capital kumuliert über 300 Millionen Euro Kapital anvertraut. Mittlerweile sind zahlreiche Verträge planmäßig beendet und Miet-, Zins- sowie Rückzahlungen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro an Anleger geleistet worden.

Quelle: Ratingwissen

0 Continue Reading →

Transaktionsniveau auf deutschem Hotelinvestmentmarkt wird niedrig bleiben

© JLL

Frankfurt, 11. Januar 2021 – Es ist keine Überraschung: Dem Rekordquartal zum Jahresende 2019 steht ein äußerst schwaches viertes Quartal 2020 gegenüber. Mit einem Transaktionsvolumen* von 295 Mio. Euro kommen die letzten drei Monate im Vergleich lediglich auf 11 Prozent des damals erzielten Ergebnisses. Das in 2020 schwächste Quartal (Q 2) wurde nur um 35 Mio. Euro übertroffen, entsprechend 13 Prozent; normalerweise performen die Monate Oktober bis Dezember mit einem Plus von durchschnittlich 50 Prozent, 2019 war das Volumen in diesem Zeitraum sogar um das Vierfache erhöht. Eine echte Jahresendrallye.

Unter dem Strich summiert sich das Hotel-Transaktionsvolumen 2020 mit 61 Transaktionen auf knapp 2 Mrd. Euro. Im Vorjahr waren es 60 Prozent mehr bei 94 Transaktionen. Der Fünfjahresschnitt mit seinen äußerst starken Transaktionsjahren wurde um 55 Prozent, der Zehnjahresschnitt um immer noch 33 Prozent verpasst.
Mit über 1,4 Mrd. Euro waren deutsche Investoren 2020 deutlich stärker am gesamten Transaktionsgeschehen beteiligt als ausländische Investoren. Über 70 Prozent machte ihr Anteil aus (2019: knapp über 50 %).

Heidi Schmidtke, Managing Director der JLL Hotels & Hospitality Group in Deutschland. „Ein Jahresendspurt sieht gewiss anders aus. Der war aber auch sehr früh im Jahr nicht mehr zu erwarten. Am Ende des ersten Quartals, das mit einer knappen Milliarde vor allem wegen der Übernahme von TLG durch Aroundtown noch ein bemerkenswertes Ergebnis hingelegt hatte, waren schon an den operativen Ergebnissen der Hotels erste Schleifspuren durch Corona zu erkennen. Die Investmentmärkte reagierten dann zeitverzögert.“ Heidi Schmidtke weiter: „Die Rolle vieler Marktteilnehmer hat sich im Laufe des vergangenen Jahres deutlich verändert. So waren und sind viele Investoren besonders als Asset Manager ihrer Hotelportfolios gefragt. Stark beeinträchtigte Cash Flows und Mieten führten zu einer Bandbreite von temporären bis hin zu dauerhaften Vertragsanpassungen. Hinzu kamen die Reisebeschränkungen sowie die Ungewissheit bezüglich der Erholung der Märkte, der Krisenresistenz der Betreiber und der Finanzierbarkeit, so dass sich die Preisfindung maßgeblich erschwerte. Damit hat sich das Transaktionsvolumen nach den ersten drei Monaten in 2020 merklich reduziert.“

Bei 54 Einzeltransaktionen wurden 2020 ca. 1,29 Mrd. Euro investiert, im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang von 54 Prozent. Investitionen über 100 Mio. Euro, in den letzten fünf Jahren im Schnitt vier Abschlüsse pro Jahr, kamen 2020 gar nicht vor. Die durchschnittliche Transaktionsgröße hat sich erwartungsgemäß mit 24 Mio. Euro verkleinert (2019: rund 36 Mio. Euro pro Transaktion). „Dies mag auch mit der derzeitig allgemein erschwerten Finanzierbarkeit von Hotelimmobilien zusammenhängen, wodurch grundsätzlich weniger Marktteilnehmern ein Abschluss vor allem mit größeren Volumina ermöglicht wird. Die meisten Investoren werden sich Investitionsmöglichkeiten erst dann wieder ernsthaft ansehen, wenn sich die Finanzierungsmöglichkeiten normalisieren“, so Heidi Schmidtke.

Zu den größten Einzeltransaktionen in 2020 zählten u.a. die folgenden:

der Ankauf des Sheraton München Westpark als Teil eines gemischt genutzten Gebäudes durch ein Konsortium aus Optima-Aegidius, Tristone und einem Family Office der Hexal-Gründer Strüngmann im vierten Quartal. JLL war beratend für den Verkäufer Office First tätig.

  • der Verkauf des Leonardo Royal Berlin Alexanderplatz an die Art-Invest im dritten Quartal Es war der erste während der Pandemie gestartete und auch abgeschlossene Verkauf. Verkäufer war die israelische Hotelgruppe Fattal.
  • die Veräußerung des Innside by Meliá Dresden an die Eastern Property Holdings (EPH) im dritten Quartal. Verkauft wurde das bis 2029 an Meliá verpachtete und zentral gelegene Hotel durch die Norpexal Holding SA und die Fibona GmbH.
  • der Anteilsverkauf des nhow Berlin im zweiten Quartal, bei dem die EPH European Property Holdings 89,9 Prozent der Anteile des Hotels von der kanadischen Jesta Group erworben hat.
  • der Projektverkauf des niu Yen in Hamburg im ersten Quartal des Jahres, das von der GBI an die BVK veräußert wurde. Das Hotel mit 347 Zimmern soll bis 2022 fertiggestellt werden.

Bei Portfoliotransaktionen wird mehr als deutlich, wie stark der Hotelmarkt von der Covid Pandemie beeinflusst war: Von den insgesamt lediglich sieben Transaktionen mit einem Volumen von 700 Mio. Euro (2019: 17; 2 Mrd. Euro) waren fünf im ersten Quartal abgeschlossen worden. Das vierte Quartal blieb gänzlich portfoliolos. Mit einem durchschnittlichen Volumen von knapp 100 Mio. Euro lag der Rückgang allerdings lediglich bei 18 Prozent (2019: 120 Mio. Euro pro Investment). Das verweist auf die Größe der Transaktionen zu Beginn des Jahres.

Zu den größten Portfoliotransaktionen in 2020 zählten u.a.:

  • das im Rahmen eines Forward Deals im dritten Quartal an den BVK Hotelfonds verkaufte Doppelhotel, bestehend aus dem IntercityHotel und Adagio Aparthotel am Heidelberger Hauptbahnhof. Der Komplex mit insgesamt 359 geplanten Zimmern soll 2022 eröffnen. Verkäufer des Objekts war die GBI.
  • der Ankauf der Ferienpark Plattform Roompot mit einem Volumen von rund 1 Mrd. Euro durch KKR, bei dem ein geringer Anteil auf zwei Immobilien in Deutschland entfiel. Verkäufer war Ende Juni der französische Investor PAI Partners.
  • der Verkauf eines Hotelquartetts in Berlin, Frankfurt, Dresden und Neuss an den französischen Investor Primonial REIM, der damit erstmals Hotels im deutschen Markt erworben hat. Verkäufer der 4-Sterne Hotels mit über 1.100 Zimmern war im ersten Quartal Aroundtown.

Das meiste Kapital kam 2020 von institutionellen Anlegern. Deren 22 Transaktionen und 860 Mio. Euro folgen Immobiliengesellschaften (430 Mio. Euro, 4 Transaktionen). Am Volumen gemessen nahmen Platz 3 und 4 Entwickler mit einem Transaktionsvolumen von knapp 260 Mio. Euro (11 Transaktionen) sowie Privatpersonen ein (über 180 Mio. Euro, 11 Transaktionen). „Die in 2020 zu beobachtende erhöhte Aktivität der Entwickler weist auf einen mittlerweile stärker werdenden Fokus auf Umnutzungen von Hotelimmobilien im Bestand“, erläutert Heidi Schmidtke.

Insgesamt entfielen auf Hotel-Projektentwicklungen 2020 ca. 530 Mio. Euro, entsprechend 27 Prozent des Transaktionsvolumens und damit gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr. Hotelanteile von gemischt genutzten Immobilien erreichten bei einem Volumen von knapp 240 Mio. Euro 12 Prozent (2019: 5 %).

Heidi Schmidtkes abschließender Rück- und Ausblick: 2020 war auf Käufer- und Verkäuferseite geprägt von einer starken Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zu sehen war ein deutliches Interesse von opportunistischen Investoren, bei deren Preisvorstellungen die Verkäufer oftmals allerdings nicht mitzogen. Auch sind längst nicht alle verfügbaren Opportunitäten im Value-Add Bereich angesiedelt mit der Folge eines zu erwartenden starken Preisnachlasses. Immer mehr ist zu beobachten, dass bei Portfolios auch Umnutzungen bestehender und je nach Baufortschritt auch im Bau befindlicher Hotels geprüft werden. Dies gilt gerade für Lagen, in denen der Bedarf an Hotels vor Corona bereits gedeckt war. Oder auch für Häuser mit erheblichem Renovierungsstau, bei denen ohnehin ein größerer Aufwand betrieben werden muss. Meist war Umnutzung auch beim Verkauf verhältnismäßig vieler kleiner Hotels, also unter 5 Mio. Euro ein Thema. Die Krise beschleunigt den Konsolidierungsprozess insbesondere dort, wo in den letzten Jahren nicht investiert wurde.
Wir erwarten für 2021 zumindest eine langsame Erholung für die operativen Ergebnisse am Hotelmarkt nach Zielgruppen: Freizeittourismus, gefolgt von Geschäfts- und Messetourismus und Gruppenreisen. Das wird sicherlich abhängig sein vom Erfolg der weltweiten Impfkampagnen und der damit verbundenen Rückkehr zu mehr Normalität und der Möglichkeit, wieder sicher zu reisen. Damit erhalten auch die Investmentmärkte schrittweise wieder mehr Agilität, auch durch Nachfrage aus dem Ausland. Eine Prognose für das Transaktionsvolumen in 2021 ist eher mit der Hoffnung verbunden, dass Lockdowns absehbar ein Ende finden. Das Niveau wird im Vergleich zu den Hochzeiten zwischen 2015 und 2019 erst einmal niedrig bleiben. Erreichbar vielleicht ein Ergebnis zumindest über dem Covid-Jahr 2020.“

Quelle: JLL (11.01.2021)

0 Continue Reading →

Bilanz 2020: PROJECT hält Umsatz im Publikumsbereich auf stabilem Niveau

© PROJECT

Bamberg, 11.01.2021 – Trotz der Corona-Krise hat der Kapitalanlage- und Immobilienentwicklungsspezialist PROJECT Investment im abgelaufenen Geschäftsjahr stabile Platzierungsergebnisse erzielt. Binnen Jahresfrist wurden die auf Wohnimmobilienentwicklungen in deutschen Metropolregionen fokussierten PROJECT Publikumsfonds mehr als 2.700 mal gezeichnet. Insgesamt haben Privatanleger Eigenkapital in Höhe von 91,4 Millionen Euro ohne Ausgabeaufschlag eingebracht. Gleichzeitig entwickelte sich der Verkaufsumsatz für Wohn- und Gewerbeimmobilien im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Insgesamt konnten von PROJECT entwickelte Immobilien im Wert von 355,6 Millionen Euro veräußert werden.

Der PROJECT Publikumsbereich war mit den nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) Metropolen 18, 19 und 20 auch 2020 stabiler Umsatzlieferant der Franken. Im direkten Vergleich liegt das Bamberger Investmenthaus mit einem Platzierungsvolumen von 91,4 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau. 2019 konnte PROJECT mit den Publikums-AIF Metropolen 17, 18 und 19 insgesamt 94,7 Millionen Euro ohne Ausgabeaufschlag erzielen. »Wir sind mit dem stabilen Platzierungsergebnis im Jahr der Corona-Krise, das unsere Partner vor außergewöhnliche Herausforderungen bei der Beratung ihrer Anleger gestellt hat, durchaus zufrieden«, freut sich Alexander Schlichting, Vorstandsvorsitzender der PROJECT Beteiligungen AG.

Die komplette Meldung können Sie hier lesen.

Quelle: PROJECT (PM vom 11.01.2021)

0 Continue Reading →

IMMAC plant neues Bauvorhaben in Rinteln, Niedersachsen

© IMMAC

Hamburg, 22. Dezember 2020 – Die IMMAC group plant für das 1. Quartal 2022 den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Rinteln, Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Auf einer Fläche von ca. 7.300 m² Bruttogeschossfläche sollen 41 Wohnungen einschließlich einer Tiefgarage mit 37 Stellplätzen sowie eine Gemeinschaftsfläche und eine Dialysepraxis in unmittelbarer Nähe zur Altstadt errichtet werden.

Mit der notariellen Beurkundung der Kaufverträge am 25. November 2020 wurde der Erwerb der für das Projekt in Rinteln vorgesehenen Grundstücksflächen durch die IMMAC group offiziell besiegelt. Zwei der Grundstücke befanden sich im Eigentum der NIG-Nordschaumburg Immobilien GmbH, einer Tochtergesellschaft der Volksbank eG in Schaumburg, eines im Besitz der Schaumburger Zeitung.

Am Freitag vergangener Woche luden Jens Wolfhagen, IMMAC group, und Christian Gregor, Volksbank eG in Schaumburg, zum Pressetermin in Rinteln. Gemeinsam mit dem Rintelner Bürgermeister Thomas Priemer, Stefan Reineking von der Schaumburger Zeitung sowie Michael Fritz und Stefan Horstmann, Volksbank, wurde das neue Bauvorhaben präsentiert.

Die Grundstücke sind in der Rintelner Innenstadt am Anfang der Fußgängerzone, Klosterstraße, Ecke Kahlergasse gelegen. Geplant ist der Bau eines dreigeschossigen Gebäudes mit erweitertem Dachgeschoss, das 30 Senioren-Service-Wohnungen im ersten und zweiten Stockwerk sowie 11 Wohnungen ohne Nutzerkreisbeschränkung im Dachgeschoss anbietet. Zusätzlich dazu sind im Erdgeschoss die Errichtung einer Dialysepraxis und eines Gemeinschaftsraumes für die künftigen BewohnerInnen des Service-Wohnens vorgesehen. Neben der Tiefgarage sind auch oberirdische Stellplätze geplant.

Quelle: IMMAC (PM vom 22.12.20)

0 Continue Reading →

Der Fondsbrief 2021

Der Fondsbrief Nr. 375

  • Jahres-Bilanz. Was gibt es rückblickend über ein Jahr zu sagen, das so komplett anders war als alles, was wir bislang erlebt haben? Und was über die Zukunft auf dieser Basis? Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi hat sich entschieden, im Editorial optimistisch zu sein. (Seite 1)
  • Mehr als Büros. Robert Fanderl hat sich den offenen Immobilienfonds „Swiss Life European Real Estate Living and Working“ angeschaut. Die hohe Liquidität kostet hier Rentabilität. (Seite 2)
  • Gute Aussichten in besten Lagen. Immo-Professor Günter Vornholz glaubt an die Zukunft der Büromärkte – auch wenn die Mieten, so wie es sieht, erst mal nicht weiter steigen. (Seite 5)
  • Boom-Markt Logistik. Aengevelt liefert aktuelle Zahlen zu Lagerhallen und Industrieimmobilien. Keiner Überraschung: Auch hier gibt es nicht nur Gewinner. (Seite 9)
  • Besser als befürchtet. Dieses Fazit zieht Intreal-Chef Michael Schneider über das Immobilienjahr 2020. Für 2021 rechnet er mit anhaltender Nachfrage nach Immobilien in Deutschland und international. (Seite 11)
  • Beschleuniger für Trends. So sieht JLL-Deutschland-und Europa-Chefin Sabine Eckhardt die Corona-Pandemie. Wie die Märkte darauf reagieren? Auf diese Frage gibt es keine einfachen Antworten. (Seite 14)
  • Bürolagen mit Perspektive. Hat Wealthcap untersucht. Die Innenstädte punkten mit Wertbeständigkeit. Randlagen mit guter ÖPNV-Anbindung bieten langfristig Entwicklungspotenziale. (Seite 18)
  • Börsenkurse dümpeln dahin. Gebrauchte Immobilienfonds kosten an der Zweitmarktbörse im November durchschnittlich magere 76 Prozent. Für Profis offenbar Kaufkurse, denn das Handelsvolumen erreicht Vor-Corona-Niveau. (Seite 20)
  • ZIA begrüßt Entwurf. Der Zentrale Immobilien Ausschuss erwartet mit dem Fondsstandortgesetz Impulse für das strukturierte Geschäft mit Sachwerten. (Seite 20)
  • Das Letzte. Alles schon mal da gewesen – auch die Pandemie. Und die Reaktionen der Menschen darauf. Das zeigt diese kleine Geschichte in Versform. (Seite 22)

 

 

Viel Spaß beim Lesen

 Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ruth Vierbuchen, Markus Gotzi  und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

 

0 Continue Reading →

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

Sie haben bestimmt in den letzten Tagen ganz oft diesen Satz gelesen: „Was für ein verrücktes Jahr, bleiben Sie gesund, etc. … “. 

Die epk media und die Stiftung Finanzbildung machen es einfach mal anders.

Denn unserer Meinung nach geht Danke sagen auch anders.

Logisch, dieses Jahr war eine Herausforderung für alle, und zwar von Anfang an, aber hey – das Chaos hat uns allen etwas beigebracht: Plötzlich mussten wir von jetzt auf gleich unseren kompletten Alltag umwerfen. Und trotz der neuen Umstände haben wir das Jahr mit Ihnen gemeinsam gestalten dürfen. Wir leben noch und sind gesund.

Sie haben die Krise nämlich genau wie wir genutzt, um anders aktiv zu werden – und diese Herausforderungen haben uns riesig Spaß gemacht.

Kurz: Rückblickend ist ganz schön viel passiert.

Und noch eine freudige Nachricht: Ab 01.01.2021 werden alle Geschäftsanteile der epk media GmbH & Co.KG und der epk media Verwaltungs GmbH auf Edmund Pelikan als alleiniger Gesellschafter übergehen. Hier gilt mein herzlicher Dank an meinen langjährigen Geschäftspartner Dr. Alfred Schmeding, der uns aber weiterhin verbunden bleiben wird.

So schaffen wir für Sie Kontinuität und Beständigkeit. 

Alles in allem könnte man dem Jahr 2020 somit auch etwas Positives abgewinnen. 

Jetzt geht es aber erst einmal in eine Art Winterschlaf, um Energie ztanken!

Wir gehen Ihnen vom 23.12.2020 bis 15.01.2021 nicht auf die Nerven gehen und widmen uns in dieser Zeit vor allem internen Projekten.

Wir freuen uns danach wieder für Sie arbeiten zu dürfen und wünschen Ihnen einen guten Start ins Jahr 2021!

Ihr Team der unternehmerischen Familie

epk media, Stiftung Finanzbildung, Gentdwell Immobilien und K&P media-agentur

0 Continue Reading →

HEH beschenkt seine Anleger zu Weihnachten mit guten Nachrichten

Gunnar Dittmann, Geschäftsführer Hamburger Emissionshaus HEH

Es gleicht wohl der Quadratur des Kreis und der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der Flugzeugfondsspezialist HEH Hamburger Emissionshaus um Gunnar Dittmann hat das Wunder vollbracht, in einer Zeit, in der die Flugzeugbranche am Boden liegt, die elf gebrauchte Q400-Fondsflugzeuge zu verkaufen. Der Kaufvertrag ist unterzeichnet! Das unterstreicht die Marktkompetenz des Team um Gunnar Dittmann, viel mehr aber noch die für Sachwertvermögensverwalter so wichtige Anlegerorientierung, um jedes Asset im Sinne der Investoren zu kämpfen.

In einer Stellungnahme hat Gunnar Dittmann, Vorstand der HEH, folgende Details zum Markt und zum Deal erläutert:

„Ein Markt für gebrauchte Passagierflugzeuge ist durch die in ihrem Ausmaß historische Luftfahrtkrise in Folge der weltweiten Pandemie nicht existent. Zeitgleich stehen große Teile der Flugzeugflotten beschäftigungslos am Boden und müssen neu vermarktet werden. Mit Blick auf die weltweite Q400-Flotte von ca. 600 Flugzeugen suchen hiervon derzeit über 100 Flugzeuge eine neue Beschäftigung. Dieses Überangebot an Flugzeugen hat dazu geführt, dass die Leasingraten für gebrauchte Q400 auf unter TUSD 50 gesunken sind. Bei einer Neuvermietung wären bei unseren Fondsflugzeugen zudem Investitionen im sechsstelligen Bereich notwendig gewesen, um weitere Wartungen und Umbauarbeiten zu finanzieren. Also war der Verkauf der Flugzeuge für die Anleger die wirtschaftlich beste Lösung. Den Beschlüssen haben unsere Q400-Anleger mit überwältigender Mehrheit bei einer Beteiligung von durchschnittlich 65% mit einer Quote von durchschnittlich 99% zugestimmt.

Trotz des gedrückten Preisniveaus konnten in den letzten neun Monaten im Gesamtmarkt der Q400 Turbopropflugzeuge keine Neuabschlüsse in den Bereichen Vermietung und Verkauf beobachtet werden. Mit dem Abschluss des Verkaufs an ein kanadisches Unternehmen, welches die Flugzeuge in Feuerlöschflugzeuge umbaut, hat das Management der HEH seinen guten Marktzugang und sein erfolgreiches Asset-Management bewiesen. Dass die Anleger der Fonds in dieser aussichtslosen Situation am weltweiten Flugzeugmarkt trotzdem Schlussauszahlungen zwischen 20 bis 40 Prozent auf ihr Investment erwarten können, halten wir in Anbetracht der aktuellen Situation für ein gutes Ergebnis. Im Durchschnitt der 11 HEH Q400-Flugzeugfonds werden Gesamtauszahlungen von rund 110% erwartet … .

Für den erfolgreichen Abschluss des Kaufvertrages war zudem eine schnelle und lückenlose Aufbereitung aller Flugzeugdokumente, die im ehemaligen Flybe-Hauptquartier in Exeter mit großem Aufwand durchgeführt werden musste, Voraussetzung. Zudem war die durchgängige Sicherstellung der Flugzeugwartungen durch diverse Dienstleister, langwierige Verhandlungen mit den englischen Flughäfen, die Organisation von Überführungsflügen, die Neufinanzierungen der Fondsgesellschaften sowie die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Insolvenzverwalter Flybes erforderlich.

Wir sind für unsere Anleger sehr froh, dass dieses gute Ergebnis in einer Zeit erreicht wurde, in der eine Weiterbeschäftigung oder ein Erwerb der Flugzeuge durch eine Passagierairline aussichtslos ist.“

0 Continue Reading →

Aktueller Ertragswertfonds der BVT übernimmt ein Büro- und Ärztehaus in Münster

München, 16.12.2020 – Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft der BVT Unternehmensgruppe derigo GmbH & Co. KG verwaltete geschlossene Spezial-AIF BVT Ertragswertfonds Nr. 7 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (BVT Ertragswertfonds Nr. 7) hat ein zweites Objekt übernommen. Es handelt sich um ein vollständig vermietetes Büro- und Ärztehaus in exponierter Lage in Münster.

Der BVT Ertragswertfonds Nr. 7 ist bereits in ein erstes Objekt in Witten investiert. Dabei handelt es sich um einen Neubau mit Einzelhandelsfläche, langfristig vermietet an Netto Markendiscount, sowie zwölf Wohneinheiten mit gehobener Ausstattung und Stellplätzen.

Der im November vollzogene Erwerb des Büro- und Ärztehauses in Münster vervollständigt das Portfolio und erweitert dessen Diversifizierung um die Nutzungsarten Büro/Praxis. Das im Münsteraner Markt etablierte viergeschossige Gebäude im Südviertel, Roddestraße 12, wurde in den Jahren 2017–2019 aufwendig modernisiert. Es bietet Mietern neben der zentralen Lage am Innenstadtring moderne, flexible Büro- und Praxisflächen auf rund 11.000 m², eine Tiefgarage und Stellplätze im Außenbereich. Das Objekt ist voll vermietet, unter anderem an verschiedene niedergelassene Ärzte und zwei Krankenkassen.

Verkäufer war eine private Investorengemeinschaft mit Sitz in Münster. Das Transaktionsvolumen liegt bei rund 20 Millionen Euro. Vermittelnd tätig war die Schoutz&Partner Finanz- und Wirtschaftsberatung aus Köln.
Die 2005 aufgelegte BVT Ertragswertfondsserie umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 300 Millionen Euro. Insgesamt haben die sieben Fonds in 28 Objekte mit weit über 200 Mietern investiert. Investitionsschwerpunkt der Serie ist Nordrhein-Westfalen. Alle Fondsobjekte werden von der GPM Property Management GmbH verwaltet, einem BVT-nahen Unternehmen mit Sitz in Köln. Anleger profitieren von dessen Regionalexpertise, so liegt die Vermietungsquote über alle Objekte der Fondsserie bei 99,91 %.

Quelle: BVT Unternehmensgruppe (PM vom 16.12.2020)

0 Continue Reading →