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Category Archives: Immobilien Inland

Mietpreisdynamik für Wohnimmobilien lässt in den Metropolen nach

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Frankfurt, 19. Januar 2022 – Die Preisdynamik der Wohnungsmärkte in den Metropolen kühlt etwas ab, doch dafür zieht nun das Umland nach: Im zweiten Halbjahr 2021 gab es am Wohnungsmarkt in Deutschland im Hinblick auf die Mietentwicklung unterschiedliche Strömungen. Unter den Big 8 entwickelten sich in München (+1,7 %, aktuell 20,90 Euro/m²/Monat), Köln (+3,9 %, 13,35 Euro/m²/Monat), Frankfurt (-3,1 %, 15,50 Euro/m²/Monat), Düsseldorf (0,0 %, 12,00 Euro/m²/Monat) und Stuttgart (0,0 %, 15,00 Euro/m²/Monat) die mittleren Angebotsmietpreise* auf dem Wohnungsmarkt (Bestand und Neubau) auf Jahressicht schwächer als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. In Berlin (+4,1 %, 13,85 Euro/m²/Monat) gab es zwar ebenfalls einen deutlichen Rückgang der Dynamik, das Wachstum blieb aber ähnlich stark wie in Hamburg (+3,8 %, 13,55 Euro/m²/Monat) und Leipzig (+5,3 %, 7,90 Euro/m²/Monat).

„Leipzig konnte als einziger Markt unter den Big 8 in der Gesamtbetrachtung ein höheres Wachstum erzielen als im Fünfjahresvergleich und profitiert von seiner nach wie vor hohen Anziehungskraft. Wir erwarten auch weiterhin eine Fortsetzung dieser Entwicklung“, so Roman Heidrich, Lead Director Residential Valuation JLL Berlin. „In Berlin ist der Effekt durch den im Frühjahr 2021 gerichtlich gekippten Mietendeckel deutlich sichtbar. Der Anstieg von rund vier Prozent wird stark geprägt von einem knapp zehnprozentigen Anstieg bei den Mieten in Bestandsimmobilien, wo wir nach Aufheben des Mietendeckels eine deutliche Preisdynamik sehen konnten“, so Heidrich weiter.

Sebastian Grimm, Lead Director Residential Valuation JLL Frankfurt, fügt zur Entwicklung in Deutschland hinzu: „Während die hohe Dynamik der vergangenen Jahre in den Big 8 und den sonstigen kreisfreien Städten nachlässt, ziehen peripherere Standorte nun nach. In den Landkreisen liegt das Wachstum mit 5,5 Prozent auf Jahressicht im Gegensatz zu den Städten über dem Fünfjahresschnitt.“

Spitzenmiete in München gesättigt, Berliner Neubau mit steigenden Angebotsmieten

Auch bei der Entwicklung der Spitzenmietniveaus zeigt sich in den Big 8 ein diversifiziertes Bild. Berlin (+7,6 %) und Leipzig (+7,1 %), wie auch Hamburg (+6,3 %) und Düsseldorf (+5,5 %) können ihre Dynamik behaupten, während in München (0,0 %) eine anhaltende Sättigung zu beobachten ist und Märkte wie Stuttgart (-0,7 %) und vor allem Frankfurt (-5,8 %) teils deutliche Rückgänge zu verzeichnen haben. Im Vergleich zur mittelfristigen Betrachtung (H2 2016 – H2 2021) erfahren Hamburg, Düsseldorf und Leipzig deutlichen Aufwind im Spitzensegment. Auch wenn in Berlin die Dynamik gegenüber dem Fünfjahresschnitt etwas nachgelassen hat, zeigt sich dort unter den Metropolen weiterhin das stärkste Wachstum. „Der aktuelle Rückgang des durchschnittlichen Mietniveaus in Frankfurt ist insbesondere auf die starken Verluste im Spitzenmietsegment zurückzuführen, wobei eine veränderte Angebotszusammensetzung vor allem im Neubausegment die Erklärung liefert. Während in dem Segment im Jahr 2020 und im ersten Halbjahr 2021 viele Spitzenobjekte angeboten wurden, fehlte in der zweiten Jahreshälfte ein entsprechender Schub durch das Topsegment am Markt“, erklärt Sebastian Grimm.

Im Neubausegment bleibt die Dynamik der Angebotsmieten im Mittel der Big 8 im Vergleich zum fünfjährigen Mittel (+6,3 %) mit einem aktuellen Zuwachs von +6,4 Prozent anhaltend hoch, wenn auch lokal unterschiedlich stark ausgeprägt: In Berlin ist mit 13,3 Prozent der stärkste Anstieg zu beobachten, der auch im fünfjährigen Vergleich (+10,1 %) noch einmal deutlich zulegen konnte. „Befeuert wurde diese Entwicklung unter anderem durch den Mietendeckel, der zu Ausweichbewegungen führte, da er nur für Bestandsvermietungen galt und Investoren im Neubau mehr Potenzial sahen“, erläutert Roman Heidrich. Auch in Köln (+10,7 %) und Düsseldorf (+9,9 %) hat sich das Mietpreiswachstum sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im mittelfristigen Vergleich noch einmal deutlich gesteigert. In Hamburg (+6,7 %), Stuttgart (+5,0 %) und Leipzig (+4,5 %) gab es ebenfalls Steigerungen gegenüber dem Vorjahr, während die Entwicklung in München und Frankfurt deutlich abflachte.

ETW-Preise der Big 8 steigen weiter, aber im Spitzensegment lässt die Dynamik nach

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen* haben sich 2021 im Vorjahresvergleich überwiegend sehr dynamisch entwickelt und konnten ihr Wachstum gegenüber dem fünfjährigen Durchschnitt (H2 2016 – H2 2021) teilweise deutlich ausbauen. Im Mittel der Big 8 erreichten die Mediankaufpreise eine durchschnittliche Zunahme von 11,4 Prozent. Im Vergleich zum fünfjährigen Durchschnitt (+8,8 %) ist dies eine Steigerung um 2,7 Prozentpunkte. Noch stärker fiel die Zunahme in den übrigen kreisfreien Städten (+3,7 Prozentpunkte) ohne die Big 8 aus, wo die aktuelle jährliche Zunahme gar bei durchschnittlich 12,5 Prozent lag. Und auch die Peripherie, repräsentiert durch die Landkreise, steigerte ihren durchschnittlichen Anstieg der Mediankaufpreise auf Jahressicht auf 11,1 Prozent und konnte so den Fünfjahresschnitt (+9,6 %) um 1,5 Prozentpunkte ebenfalls deutlich überholen. „Die Peripherie schließt mit dieser Entwicklung somit weiter zu den Metropolen auf“, so Roman Heidrich.

In der Jahresbetrachtung der Mediankaufpreise zeigte sich der größte Zuwachs erneut in der pulsierenden Metropole Leipzig. Dort werden derzeit durchschnittlich 3.100 Euro/m² verlangt, was zwar im Vergleich mit den anderen sieben Metropolen nach wie vor gering ist, allerdings liegt die Steigerung auf Jahressicht bei 20,2 Prozent. In Düsseldorf (+14,0 %) liegt der durchschnittliche Kaufpreis derzeit bei 5.060 Euro/m², in München (+12,7 %) bei 9.750 Euro/m², in Köln (+12,6 %) bei 5.000 Euro/m² und in Berlin (+11,6 %) bei 5.560 Euro/m². Einstellige Wachstumsraten, aber nach wie vor dennoch deutliche Steigerungen verzeichneten Hamburg (+7,8 %, 6.210 Euro/m²), Stuttgart (+7,2 %, 5.330 Euro/m²) und Frankfurt (+5,3 %, 6.900 Euro/m²). Das Wachstum in Frankfurt fällt im Vergleich zum Fünfjahresschnitt (+10,6 %) deutlich gedämpfter aus als in den anderen sieben Metropolen, die entweder in etwa auf dem Fünfjahresschnitt liegen oder darüber. „In Frankfurt rühren die Signale aus dem Bereich der Bestandsimmobilien, aber auch im Neubausegment gibt es zuletzt eine deutliche Verlangsamung des Wachstums der Angebotskaufpreise“, weiß Sebastian Grimm.

Im Neubausegment liegt das durchschnittliche Kaufpreiswachstum in den Big 8 bei +8,1 Prozent, etwas unter dem Vorjahreswert von +8,8 %. Die Spanne reicht hier von +0,7 Prozent in Hamburg bis 13,3 Prozent in Berlin. Hamburg und Frankfurt (+1,1 %) liegen deutlich unter ihrem jeweiligen Fünfjahresschnitt, während Stuttgart (+9,4 %), Leipzig (+9,7 %) und Köln (+11,1 %) knapp darüber und sowohl München (+12,9 %) als auch Berlin deutlich über ihrem mittelfristigen Durchschnitt liegen.

Stark gestiegene Bau- und Sanierungskosten verhindern Preisrückgänge

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Spitzensegment der Big 8 (Neubau und Bestand) stiegen zuletzt um durchschnittlich 11,2 Prozent, ein Zuwachs um 4,2 Prozentpunkte gegenüber dem Fünfjahresschnitt. Hier waren vor allem München (+22,2 %), Düsseldorf (+18,7 %) und Berlin (+16,6 %) stark, die jeweils ihre Fünfjahresergebnisse um zehn oder mehr Prozentpunkte übertrafen. Auch in Köln (+11,1 %) legte die Dynamik noch einmal zu und der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre wurde um knapp fünf Prozentpunkte übertroffen. In Frankfurt (+7,0 %), Stuttgart (+5,0 %), Hamburg (+4,6 %) und Leipzig (+4,6 %) waren die aktuellen Wachstumsraten zwar weiterhin deutlich positiv, die Dynamik der vergangenen Jahre hat aber hier teilweise deutlich nachgelassen. „In Hamburg resultieren die Entwicklungen im Spitzensegment insbesondere aus der schwachen Entwicklung im Neubausegment“, erläutert Heidrich. „Die weiterhin steigenden Kaufpreise in den Topmärkten sind vor allem dem nach wie vor anhaltenden Nachfrageüberhang im Niedrigzinsumfeld geschuldet. Darüber hinaus sehen wir aber auch, dass die Baukosten zuletzt stark gestiegen sind, was sich unweigerlich auf die Preise – nicht nur beim Neubau, sondern auch bei Sanierungen – auswirkt. Dieser Effekt wird auch 2022 anhalten, so dass Preisrückgänge in den Big 8 auf breiter Front in den kommenden Monaten nicht zu erwarten sind“, gibt Grimm einen Ausblick.

Quelle: JLL (19.01.2022)

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Ampega erwirbt im Rahmen der Kooperation mit der Hahn Gruppe das Krohnstieg Center in Hamburg-Langenhorn von der HBB

Bergisch Gladbach, 18. Januar 2022 Die Hahn Gruppe hat in ihrer Funktion als strategischer Partner für die Akquisition und das Asset Management von Fachmarktzentren den Erwerb des Krohnstieg Centers durch ein mit der Ampega Investment GmbH verbundenes Sondervermögen begleitet. Verkäufer der Immobilie ist die HBB aus Hamburg, die das Objekt in den letzten Jahren umfangreich umgebaut und neu strukturiert hat. Die technische Due Diligence des Käufers erfolgte durch Drees & Sommer. KUCERA Rechtsanwälte war für die rechtliche Beratung des Käufers verantwortlich. Der Verkäufer wurde rechtlich von der Kanzlei ZENK beraten. Als Transaktionsberater der Verkäuferseite war die iMallinvest Europe GmbH tätig. Der Übergang der Immobilie hat am 31.12.2021 stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Langjährig etabliertes Stadtteilzentrum in wachstumsstarker Metropole
Das Krohnstieg Center befindet sich im Hamburger Stadtteil Langenhorn, Krohnstieg 41-43. Es verfügt über einen gut diversifizierten Mietermix auf rund 17.100 m² Mietfläche, der die Branchen Einzelhandel, Dienstleistung, Büro, Praxen und Gastronomie umfasst. Hauptmieter sind ein EDEKA-Verbrauchermarkt, der Sportartikel-Anbieter Decathlon sowie ein Budnikowsky-Drogeriemarkt. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) liegt bei rund 8 Jahren. Das Objekt weist rund 420 PKW-Stellplätze aus und ist hervorragend an den Individualverkehr und den ÖPNV angebunden.

Die im Jahr 2004 errichtete Immobilie besteht aus drei Gebäudeteilen und wurde von 2019 bis 2021 von der HBB umfassend revitalisiert: Mit Auslaufen des Mietvertrags des ehemaligen SB-Warenhaus-Mieters Marktkauf hatte die HBB das Center neu ausgerichtet. EDEKA betreibt seitdem auf einer verkleinerten Fläche einen modernen Verbrauchermarkt und Decathlon wurde als Mieter neu hinzugewonnen. Weitere Bestandsmieter sind verlagert worden, Flächen wurden modernisiert und neu aufgeteilt. Die ehemalige Rollsteige, die das Erdgeschoss mit dem 1. Obergeschoss verbunden hat, wurde vollständig entfernt. Stattdessen hat die HBB ein offenes und großzügiges Atrium geschaffen und die Erschließung des Untergeschosses verbessert. Die Umbaumaßnahmen haben während des laufenden Betriebs stattgefunden.

Das Nahversorgungszentrum Krohnstieg Center präsentiert sich nach der Revitalisierung mit einer neuen Außenfassade und verfügt über bonitätsstarke Mieter. Die breite, zukunftsorientierte Ausrichtung orientiert sich an den Strukturen und Anforderungen des Einzugsgebiets. Die HBB Centermanagement GmbH & Co. KG übernimmt auch zukünftig das Center- und Property-Management für die Immobilie.

Ampega und Hahn Gruppe bauen Handelsimmobilien-Portfolio auf

Die Ampega Investment Management GmbH und die Hahn Gruppe haben im Mai 2021 eine strategische Zusammenarbeit für die kommenden Jahre verkündet. Ampega plant, im Rahmen dieser Kooperation Handelsimmobilien zu erwerben. Mit der Akquisition des Krohnstieg Centers hat nun der Portfolioaufbau begonnen. Das Mandat der Hahn Gruppe beinhaltet die Objektsuche und die Objektprüfung im Rahmen des Fachmarktportfolioaufbaus sowie die Entwicklung und Umsetzung von Asset-Management-Strategien zur Optimierung des Fachmarktimmobilienbestandes. Bundesweit werden Core-Fachmarktzentren mit Lebensmittelvollsortimentern als Ankermieter ab 15 Mio. € Einzelinvestitionsvolumen in nachhaltigen Standorten ab 50.000 Einwohnern gesucht. Bau- und reine Nonfood-Märkte entsprechen nicht dem Profil.


Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 18.01.2022)

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PROJECT Spezialfonds: Neue Grundstücksankäufe für institutionelle Mietwohnungsportfolios in Dortmund und Dresden

© PROJECT Spezialfonds Neue Grundstücksankäufe für institutionelle Mietwohnungsportfolios in Dortmund und Dresden

Bamberg, 17.01.2022 – PROJECT Investment hat den Ankauf zweier Grundstücke in Dortmund und Dresden bekanntgegeben – und damit neue aussichtsreiche Investitionen für die »Develop and hold«-Portfolios zweier Spezial-AIF getätigt. Die für institutionelle Investoren aufgelegten Anlagevehikel – ein Individualmandat sowie der erst 2021 aufgelegte PROJECT Wohnen Deutschland (PWD) – entwickeln nachhaltige Mietwohnungsportfolios in ausgewählten deutschen Metropolregionen. Mit den notariellen Beurkundungsterminen der beiden 2.380 und 8.708 Quadratmeter großen Grundstücke in Dortmund und Dresden fällt der Startschuss für den Bau von insgesamt circa 185 Wohneinheiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro.

Der 2020 von PROJECT als Individualmandat für einen Versicherungskonzern aufgelegte Spezial-AIF hat bereits die Kapitalzusagen in sechs Wohnprojekte vollständig allokiert. Die erste Investition des Fonds im Berliner Umland wird bereits im Februar 2022 bezugsfertig. Mit dem jetzt getätigten Grundstücksankauf in Dortmund ist dieser individuell aufgelegte Spezial-AIF nunmehr voll investiert. Der erst 2021 aufgelegte PWD ist ein nach Artikel 8 EU-Offenlegungsverordnung konzipierter Spezial-AIF. Er legt den Fokus auf die Schaffung von bezahlbarem und nachhaltig effizient zu bewirtschaftendem Wohnraum durch eigene Immobilienentwicklungen. Laut Jürgen Uwira, Geschäftsführer der PROJECT Real Estate Trust GmbH, richtet sich dieser Fonds insbesondere an Pensionskassen sowie Versicherungs- und Versorgungswerke.

»Attraktiven stetigen Cashflow sichern«

»Das ‚Develop and Hold‘-Konzept unserer Spezial-Fonds erfüllt mit dem Bau von nachhaltig entwickelten, energieeffizienten Mietwohnanlagen mit sehr niedrigem Primärenergiebedarf alle Ansprüche seiner Investoren. Die langfristig vermieteten Mietwohnungsimmobilien in deutschen Metropolregionen sichern unseren institutionellen Investoren mit dieser Strategie einen attraktiven stetigen Cashflow und übertreffen zudem die hohen Anforderungen in Bezug auf die gültigen Umwelt- bzw. Klimastandards. Über das Dresdener Projekt hinaus wird der PWD bald zusätzliche Wohnentwicklungsprojekte starten, demzufolge ist dieser Fonds für weitere Kapitalzusagen noch offen«, so Uwira.

An den beiden Standorten in Dortmund und Dresden wird der exklusive Asset Manager von PROJECT Investment, die PROJECT Immobilien Gruppe, Wohnanlagen in energieeffizienter KfW 40-Bauweise errichten – und das in besonders zukunftsträchtigen Lagen.

Dortmund: Zentrale Innenstadtlage mit besten Wohn- und Vermietungsperspektiven

Die nach Köln und Düsseldorf mit 600.000 Einwohnern drittgrößte nordrheinwestfälische Stadt Dortmund gilt wegen ihrer zahlreichen Anziehungspunkte als »heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets«. Unter anderem der internationale Flughafen, das größte Fussballstadion Deutschlands und die überregional bekannte Westfallenhalle tragen zur touristischen Bedeutung der Stadt bei. Das von PROJECT jetzt angekaufte 2.380 Quadratmeter große Grundstück an der Feldstraße 81 befindet sich im zentralen Stadtbezirk Innenstadt-Ost in unmittelbarer Nähe zum Westfalenpark und dem Innenstadtring. Direkt gegenüber befindet sich eine Kindertagesstätte. Die City ist mit dem Auto in sieben Minuten und zu Fuß in knapp 20 Minuten gut erreichbar. Laut dem rechtskräftig genehmigten Bauantrag sollen hier hauptsächlich Standardwohnungen sowie eine Tiefgarage und Außenstellplätze entstehen. Das derzeit zum Teil noch gewerbliche Umfeld des Grundstücks soll nach dem Willen der Stadt Zug um Zug einem gemischt genutzten, modernen Wohnquartier weichen. Dies bedeutet beste Vermietungsaussichten für die Investoren und zugleich eine hohe Wohnqualität für die zukünftigen Nutzer des Projekts.

Dresden: Ökologisch-soziale Investition am Forschungs- und Innovationsstandort

Die sächsische Hauptstadt Dresden gilt sowohl aus Makro- als auch Mikrosicht als zukunftsgewandte B-Stadt mit steigenden Einwohnerzahlen. Schon jetzt ist Dresden größter Halbleiter-Standort in Mitteleuropa. Im Stadtteil Dresden-Ost entfaltet sich zudem auf einer Fläche von 100 Hektar das sogenannte Silicon Saxony, ein Innovations- und Forschungscluster. Das für den PWD angekaufte Grundstück Reickerstraße 51 liegt im beliebten und ruhigen Stadtteil Strehlen, der zum Einzugsgebiet des neuen Wissenschaftsclusters gehört. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln – gleich zwei Straßenbahnhaltestellen liegen direkt vor Ort – gelangt man von dort innerhalb kürzester Zeit zur Technischen Universität oder zum Hauptbahnhof. Zahlreiche Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbad, Botanischer Garten oder Zoo sind ebenso schnell erreichbar. Die berühmte Palucca-Hochschule für Tanz liegt sogar in direkter Nähe zum Grundstück.

PROJECT sieht an beiden Standorten ein ökologisch-soziales Konzept vor, das neben der energieeffizienten Bauweise zudem Lärmschutzmaßnahmen und CO2-Reduzierung vorsieht. Wo immer baurechtlich möglich, ist die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe vorgesehen. Umweltschonender Verkehr wird in der neuen Wohnanlage groß geschrieben – demzufolge beinhaltet das Mobilitätskonzept der Neubauentwicklung mehrere E-Ladestationen. All dies gewährleistet eine hohe Wertstabilität und zudem auch leistbare Mieten.

Quelle: PROJECT (PM vom 17.01.2022)

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PROJECT steigert Umsatz mit Immobilienverkäufen um rund 23 Prozent

Bamberg, 10.01.2022 – Der mit dem Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien verbundene Umsatz hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage weiter positiv entwickelt. Insgesamt konnte PROJECT selbst gebaute Immobilien im Wert von rund 436,4 Millionen Euro veräußern. Auf der Kapitalakquiseseite haben private und institutionelle Investoren im Jahr 2021 Eigenkapital in Höhe von insgesamt 86,27 Millionen Euro in PROJECT Beteiligungsangebote eingebracht.

2021 konnte PROJECT Immobilien, der exklusive Asset Manager von PROJECT Investment, insgesamt 880 Wohnungen und 14 Gewerbeeinheiten verkaufen (2020: 759 Wohnungen und 24 Gewerbeeinheiten). Zudem wurden drei weitere Projekte im Globalverkauf veräußert. Insgesamt konnte PROJECT Immobilien rund 16 Prozent mehr Wohnungen verkaufen als 2020. Dieser Anstieg macht sich auch im Umsatzwachstum der Wohnungssparte bemerkbar: Auf diese entfiel der Löwenanteil des Umsatzes in Höhe von rund 377 Millionen Euro. Rund 59,4 Millionen Euro setzte PROJECT mit dem Verkauf von Gewerbeimmobilien um. Insgesamt stieg der Umsatz um rund 23 Prozent von 355,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020 auf rund 436,4 Millionen Euro in 2021.

»In der anhaltenden Corona-Pandemie hat sich der Immobilienmarkt im vergangenen Jahr weiterhin als krisensicher bewährt. So konnten wir im Jahr 2021 in der PROJECT Immobilien Gruppe unser Vorjahresergebnis erneut steigern. Das Umsatzvolumen aus Wohn- und Gewerbeimmobilien liegt ebenso über Vorjahresniveau wie die Anzahl der verkauften Wohneinheiten. Beide Werte bilden das bisher beste Ergebnis in unserer über 25-jährigen Unternehmensgeschichte«, erklärt Jens Müller, Vorstand der PROJECT Real Estate AG.

Corona-bedingte Zurückhaltung bei Anlegern

Mit einem akquirierten Eigenkapitalvolumen von 86,27 Millionen Euro ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags liegen die für Privatanleger konzipierten Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 19, 20 und 21 sowie der institutionelle Spezial-AIF PROJECT Wohnen Deutschland mit Develop and hold-Strategie nahe am Vorjahresergebnis (2020: 91,4 Millionen Euro). Alexander Schlichting, Vorstandsvorsitzender der PROJECT Beteiligungen AG, ordnet das Ergebnis wie folgt ein: »Die Corona-Pandemie hatte Deutschland auch 2021 fest im Griff. Die Lockdown-bedingten Einschränkungen haben sich ebenso auf die Finanzanlagenvermittlung ausgewirkt wie die spürbare Zurückhaltung der Anleger angesichts der anhaltenden pandemischen Situation mit entsprechend negativen wirtschaftlichen Auswirkungen auf zahlreiche Branchen. An diesen außergewöhnlichen Umständen gemessen sind wir mit unserem Gesamtjahresergebnis zufrieden«.

Quelle: PROJECT (PM vom 08.11.2022)

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GPEP erwirbt Lebensmitteleinzelhandelsportfolio mit 35 Objekten für die Bayerische Versorgungskammer von Habona-Fonds

Limburg | Frankfurt am Main, Januar 2022 – Der Asset und Property Manager GPEP GmbH (GPEP) hat im exklusiven Auftrag für einen luxemburgischen Spezialfonds der Bayerischen Versorgungskammer ein Portfolio mit 18 Lebensmitteldiscountern und 17 Vollsortimentern erworben. Verkäufer des Portfolios ist der durch Privatkunden finanzierte geschlossene Publikumsfonds Habona Einzelhandelsfonds 05.

Das Portfolio „Truffle“ umfasst bundesweit 35 Objekte mit einer vermietbaren Fläche von rund 66.000 m2 und generiert eine Jahresmiete von knapp 9 Mio. €. Mehr als 90 Prozent der Flächen sind an marktführende und bonitätsstarke Lebensmitteleinzelhändler, u. a. REWE, Edeka und Netto vermietet. Der Vermietungsstand liegt bei über 99 Prozent. Ein Großteil der Objekte wurde 2014 bzw. in den darauffolgenden Jahren erbaut. Die durchschnittliche Restmietdauer (WALT) beträgt rund 10 Jahre.

Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Die rechtliche Beratung der GPEP erfolgte durch GSK Stockmann, Frankfurt. Habona wurde durch die Kanzlei Menold Bezler, Stuttgart, anwaltlich beraten. Als Transaktionsberater fungierte die BNP Paribas Real Estate GmbH.

Jörn Burghardt, Geschäftsführer der GPEP: „Mit dem Erwerb des Portfolio Truffle ist es uns gelungen in einem extrem wettbewerbsintensiven Marktumfeld eines der attraktivsten Lebensmitteleinzelhandels-Portfolios des Jahres 2021 erfolgreich für unseren Investor – die Bayerische Versorgungskammer – anzukaufen. Damit konnten wir unsere Assets under Management auf knapp 2,0 Mrd. € steigern.“

Marcel Fuhr, geschäftsführender Gesellschafter der GPEP: „Wir planen unseren Wachstumskurs auch 2022 fortzusetzen und erwarten eine weiter steigende Investorennachfrage nach Immobilien des Lebensmitteleinzelhandels.“

Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona: „Auch Habona zieht ein überaus positives Fazit: Mit der fristgemäßen Auflösung des Fonds erhalten die Anleger des Habona Fonds 05 in diesem Jahr eine satte Extrarendite und erzielen in Summe eine zweistellige IRR-Rendite. Es freut uns sehr, auch mit unserem fünften Publikumsfonds die Prognosen deutlich zu übertreffen und damit das Fondskonzept erneut zu bestätigen.“

Quelle: Habona (PM vom 06.01.2022)

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JLL: Wohninvestmentmarkt übertrifft die Erwartungen um ein Vielfaches

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Frankfurt, 6. Januar 2022 – Der deutsche Wohninvestmentmarkt1 hat das Jahr 2021 mit einem bemerkenswerten Ergebnis abgeschlossen: Ein Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien und -portfolios von rund 49,8 Mrd. Euro hat sowohl die Prognose (19 Mrd. Euro), den Vorjahreswert (plus 128 Prozent) als auch den 5-Jahresdurchschnitt (plus 178 Prozent) deutlich übertroffen. Damit wurde auch das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2015 (25 Mrd. Euro) mit weitem Abstand abgelöst. „Der deutsche Wohninvestmentmarkt wächst damit bereits das sechste Jahr in Folge. Im Gesamtjahr waren es vor allem die Mega-Deals, die zu dem hohen Transaktionsvolumen führten“, konstatiert Michael Bender, Head of Residential JLL Germany, und ergänzt: „Dominant ist dabei die Übernahme der Deutschen Wohnen durch Vonovia. Zum Annahmeschluss im vierten Quartal konnte Vonovia rund 87,6 Prozent der Anteile an dem ehemaligen Branchenzweiten halten und damit die Übernahme im dritten Anlauf erfolgreich abschließen. Mit einem geschätzten Volumen von 23,5 Mrd. Euro ist die Übernahme nicht nur die größte Transaktion des Jahres, sondern auch die größte Immobilientransaktion auf dem deutschen Wohninvestmentmarkt überhaupt. Als europäischer Immobiliengigant verfügt Vonovia nun über rund 568.000 Wohnungen.“

„Beeinflusst durch diese Übernahme verzeichnete vor allem das vierte Quartal 2021 ein Rekordergebnis. Mit einem Transaktionsvolumen von 28,17 Mrd. Euro lag es deutlich über dem Vorjahreswert und dem 5-Jahres-Durchschnitt (um 428 Prozent bzw. 565 Prozent). Mit Blick auf den genannten Mega-Deal hat ein Vergleich mit den Vorjahresquartalen allerdings nur sehr beschränkte Aussagekraft“, so Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany.

Schwedische Investoren machen Großtransaktion unter sich aus

Darüber hinaus wurden im Jahr 2021 zwei weitere Megadeals, beide im dritten Quartal, verzeichnet: Zum einen verkaufte das schwedische Immobilienunternehmen Akelius sein gesamtes Portfolio in Deutschland mit 14.050 Wohnungen in Berlin und 3.590 Wohnungen in Hamburg für einen geschätzten Kaufpreis von mehr als 5,0 Mrd. Euro an Heimstaden, ebenfalls aus Schweden. Und zum anderen kaufte das Land Berlin von den börsennotierten Wohnungsunternehmen Deutsche Wohnen und Vonovia für rund 2,5 Mrd. Euro Wohnungen zurück. Die Bestände gingen bei dieser Transaktion an die landeseigenen Wohnungsunternehmen HOWOGE, Berlinovo und Degewo und sind ausschließlich durch Darlehen der Wohnungsunternehmen finanziert. Allein auf die fünf größten Deals des Jahres entfiel damit bereits ein Anteil von 65 Prozent am Gesamttransaktionsvolumen (32,5 Mrd. Euro). Zum Vergleich: Im Jahr 2020 waren es 39 Prozent. Und auch der Anteil der Transaktionen im dreistelligen Mio.-Euro-Bereich ist mit insgesamt 83 Prozent im vergangenen Jahr deutlich angestiegen (2020: 63 Prozent).

Etablierung von ESG-konformen Anlagen führt zu erhöhter Marktdynamik

Nachhaltigkeit war 2021 das meistdiskutierte Thema über alle Assetklassen hinweg und auch auf dem institutionellen Wohninvestmentmarkt haben sich ESG-konforme Immobilien sichtbar etabliert. Dies gilt vor allem für das Thema Energieeffizienz. Helge Scheunemann erklärt: „Die neue EU-Taxonomie wird dieser Entwicklung im weiteren Jahresverlauf zusätzlichen Auftrieb geben und dürfte vor allem auf dem Immobilienmarkt für neue Impulse sorgen. Wir gehen davon aus, dass Investoren verstärkt nach Immobilien suchen werden, die gemäß Artikel 8 und 9 der Offenlegungsverordnung taxonomiekonform sind. Für nicht-nachhaltige Immobilien könnte dies bedeuten, dass Verkäufer aufgrund geringerer Nachfrage teilweise Abschläge hinnehmen müssen.“ Dies wird voraussichtlich Bewegung in den Markt bringen, da es einerseits zu Bereinigungseffekten in Bestandsportfolios kommen wird und andererseits die Sanierungsaktivitäten zunehmen werden.

Projektentwicklungen erfahren anhaltend hohe Nachfrage

Projektentwicklungen bleiben in diesem Zusammenhang weiterhin sehr gefragt – auch lange vor deren Fertigstellung. „Der Anteil der Forward Deals befindet sich derzeit auf einem Rekordniveau und machte insgesamt 105 Abschlüssen im Jahr 2021 rund 24,5 Prozent aus. Ein Anstieg um 3,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“, so Michael Bender. Darunter einige großvolumige und bemerkenswerte Transaktionen, wie der Verkauf des Tribus-Portfolios bestehend aus sechs Projektentwicklungen, die Union Investment von der SBT Immobiliengruppe erworben hat. Oder auch die Projekte des Stadtquartiers „Viktoria-Gärten“ in Bad Homburg, wo die Wüstenrot Haus- und Städtebau (WHS) unter anderem mehrere Baufelder an die M&G verkauft hat. Michael Bender erklärt: „Neubauten bieten den Vorteil einer hohen ESG-Konformität und sind aufgrund der Knappheit von Bauland insbesondere in Ballungsräumen ein rares Gut. Die Nachfrage nach Forward Deals wird daher im Jahr 2022 erneut zulegen.“ Insgesamt erzielte der Wohninvestmentmarkt im abgelaufenen Jahr 426 Transaktionen, was zwar um 5,4 Prozent unter dem Rekordergebnis des Vorjahres liegt, aber mit 3,0 Prozent über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Das Jahr 2021 war laut Scheunemann darüber hinaus nicht nur durch eine hohe Dynamik bei der Anzahl der Abschlüsse, sondern auch durch spürbare Preissteigerungen gekennzeichnet. „Die Renditekompression hat sich wie erwartet auch 2021 deutlich fortgesetzt. Einige der vorherrschenden Marktdynamiken werden auch das Jahr 2022 entscheidend mitbestimmen“, ergänzt Michael Bender.

Hohe institutionelle und private Liquidität intensiviert die Nachfrage und erweitert den Kreis der potenziellen Investoren

„Das Geldvermögen der Privathaushalte ist weiter deutlich gestiegen und sie wagen sich zunehmend an den Aktienmarkt. Als besonders beliebt gelten dabei Anteile an Investmentfonds. Fondsgesellschaften wollen diese Nachfrage bedienen, aber es mangelt grundsätzlich an geeigneten Anlagemöglichkeiten. Die Nachfrage nach Cashflow-generierenden Anlagen seitens der Fonds und Versicherungen treibt daher immer mehr institutionelle Akteure auch auf den Wohninvestmentmarkt. Es kann daher konstatiert werden, dass sich auch der Kreis der Interessenten vergrößert hat“, so Michael Bender. Während die bereits am Markt aktiven Vehikel (Publikumsfonds, aber auch Spezialfonds) mit dem Schwerpunkt Wohnen ihre Investitionen intensivieren, zeichnet sich ab, dass auch die Emittenten neuer Vehikel verstärkt auf dieses Segment setzen. Zu den dominierenden Verkäufern gehörten 2021 Asset/Fonds Manager (54 Prozent) und Bauträger (9 Prozent), während vor allem Immobilien AGs ihre Investitionen auf der Käuferseite weiter ausbauten. Mit einem Anteil von rund 50 Prozent lagen sie deutlich vor der Gruppe der Asset/Fonds Manager sowie den Immobilienunternehmen, die Anteile von rund 17 Prozent bzw. 18 Prozent an den Käufen am Wohninvestmentmarkt hielten. Die Anteile sind dabei allerdings deutlich von den genannten Megadeals des Jahres geprägt.

Hohe Inflation dürfte die Nachfrage nach Sachwerten weiter stützen

Im Zuge der konjunkturellen Erholung, Nachhol- und Sondereffekte (wie der Rücknahme der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung) stieg die Inflation in Deutschland im Jahr 2021 auf ein seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenes Niveau und lag mit rund 3,2 Prozent auf Gesamtjahresmittel deutlich über dem EZB-Ziel von 2 Prozent. Helge Scheunemann: „Die aktuell hohen Teuerungsraten haben ihren Ursprung neben den Energie- und Rohstoffpreisen einerseits in temporären Nachholeffekten, andererseits spielen auch statistische Erhebungsmethoden eine Rolle: Im Vergleichszeitraum vor einem Jahr lag das Preisniveau aufgrund der Pandemie außerordentlich niedrig. Im Lauf des Jahres 2022 erwarten wir abnehmende Inflationsraten, eine Rückkehr zu den kaum wahrnehmbaren Preissteigerungen vor der Pandemie wird es aber nicht geben und auf das Gesamtjahr bezogen, sollte die Inflation auch 2022 deutlich über der 2-Prozent-Marke liegen. Während die Inflation also insgesamt sehr hoch bleibt, sind von der Europäischen Zentralbank mittelfristig keine geldpolitischen Gegenmaßnahmen zu erwarten. Dies dürfte in der Folge die Nachfrage nach Sachwerten seitens privater und institutioneller Kapitalanleger hochhalten.“

Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich

Dabei übersteigt die Nachfrage auf dem institutionellen Wohninvestmentmarkt das Angebot deutlich. „Dies spiegelt sich nicht nur in der Preisentwicklung auf dem Wohninvestmentmarkt wider, sondern auch in der Dynamik in verwandten Living-Assetklassen. Der Nachfrageüberhang auf dem Wohninvestmentmarkt verlagert die Nachfrage zunehmend auf betreiberorientierte Assetklassen, die ebenfalls die typisch defensive Kerncharakteristik der Assetklassen Wohnen aufweisen und zudem auf systematische demografische Veränderungen setzen“, sagt Michael Bender. Diese Assetklassen profitieren von der hohen Nachfrage auf dem Wohninvestmentmarkt. Bender ergänzt: „Für das Jahr 2022 erwarten wir daher nicht nur eine stabil hohe Nachfrage auf dem Wohninvestmentmarkt, sondern auch eine steigende Nachfrage in verwandten Sub-Assetklassen. Insbesondere der Markt für Pflege- und Gesundheitsimmobilien hat aus unserer Sicht das größte Potenzial auf mittlere Sicht substanziell im Volumen zu wachsen.“ Ähnlich verhält es sich mit der räumlichen Verteilung der Aktivitäten. Zwar lag der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit auch 2021 in den Big-7-Städten2 (69 Prozent), angeführt von Berlin mit einem Transaktionsvolumen von 26,2 Mrd. Euro, gefolgt von Frankfurt am Main mit 3,2 Mrd. Euro, Hamburg mit 2,7 Mrd. Euro und Leipzig mit 1,1 Mrd. Euro. „Dies ist jedoch keineswegs auf die mangelnde Attraktivität anderer Regionen zurückzuführen. Vielmehr ist dort schlicht das Angebot an institutionellem Produkt der limitierende Faktor“, fügt Helge Scheunemann hinzu.

Neue Regierungskoalition verspricht mehr Wohnungsneubau auf Bundesebene

Starke politische Eingriffe in den Wohnungsmarkt gelten seit jeher als Risikofaktor für Investitionen auf dem Wohnungsmarkt. Auf Bundesebene verspricht die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP nun zumindest vorerst stabile Rahmenbedingungen und mehr Neubau sowie mehr Innovation und Digitalisierung. Mit ihrem Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr liegt die neue Koalition sogar noch einmal über den Zielen der Vorgängerregierung. Diese war mit dem proklamierten Ziel von 375.000 pro Jahr im Rahmen der sogenannten Wohnungsbauoffensive gescheitert. Helge Scheunemann: „Die Wiedereinsetzung des Bundesministeriums für ‚Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen‘ durch die neue Regierung hat in diesem Zusammenhang zumindest ein deutliches Signal gesetzt, dass man es mit den Zielen am Wohnungsmarkt sehr ernst meint.“

Ehrgeizige Klimaziele auf nationaler und europäischer Ebene

Helge Scheunemann richtet in dem Zusammenhang den Blick auch auf Brüssel: „Aber nicht nur die Ziele für den Wohnungsneubau sind ambitioniert, sondern auch die Ziele im Bereich des Klimaschutzes. Sowohl auf Bundesebene als auch auf europäischer Ebene, wo mit der EU-Taxonomieverordnung am 1. Januar 2022 ein wichtiger Baustein des europäischen ‚Green Deals‘ in Kraft getreten ist. Zwischen den beiden Zielen gibt es eine große Interdependenz: Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Ziele im Wohnungsneubau nicht nur erreicht, sondern auch klimafreundlich umgesetzt werden.“

Baukosten als Preistreiber auf dem Immobilienmarkt

Der Bausektor wird also auch in Zukunft und insbesondere mit Blick auf die Klimaziele von großer Bedeutung sein. Allerdings wirkt der Rohstoffmarkt in der Bauwirtschaft derzeit trotz aller Investitionsbereitschaft der Bauträger als Bremse für den Wohnungsneubau. „Beschleunigte Baukostensteigerungen haben vor allem in der zweiten Hälfte des abgelaufenen Jahres die Kaufpreise auf der Angebotsseite in die Höhe getrieben. Die Preise für den konventionellen Wohnungsneubau in Deutschland lagen zuletzt um bis zu 12,6 Prozent höher als im Vorjahr. Dies ist der höchste Anstieg der Baupreise seit mehr als 40 Jahren“, vergleicht Helge Scheunemann.

Quelle: JLL (06.01.2022)

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Der Immobilienbrief 2022

„Der Immobilienbrief“ Nr. 517:

Im Editorial startet Werner Rohmert wenig überraschend mit den üblichen jahreszeitlichen Wünschen. Überhaupt ist der heutige „Der Immobilienbrief“ eher für Zahlenfetischisten als zur Unterhaltung gedacht, meint Rohmert, der seine eigenen Inhalte schon vor Ihnen kennt. Von einer erregenden Silvester-Erfahrung berichtet er im Editorial. Immobilienwirtschaftlich ist aus Rohmert’s Sicht alles top. Gedealt wird wie noch nie. Gebaut wird wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Baupreise ziehen an wie seit 50 Jahren nicht. Mieter kriechen aus den Löchern. Und 2 Billionen Euro Anleihen laufen in den nächsten drei Jahren aus. Das ist eine Luftpumpe gigantischen Ausmaßes. Ob die Energiekostensteigerungen von Mietern mit begrenztem Budget genauso locker abgefangen werden können wie von Gutverdienern, die ihre Wallbox, Fußbodenheizungen und Saunen abstellen können, ist eine offene Frage. Von Politik und Notenbanken ist jedenfalls keine schnelle Inflations-Wende zu erwarten. Die EZB ist viel zu sehr in ihrem eigenen Narrativ sinkender Inflationsraten gefangen. Die letzte Nebenkostenexplosion seiner Mieter hat indirekt Rohmert getragen. Jetzt überlegt er durchaus, neue Immobilienerfahrungen doch lieber Ihnen zu überlassen. Haben Sie Lust, ein 10-Familienhaus zu kaufen?

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Dr. Peters-Fonds DS 142 Hotel Oberpfaffenhofen zahlt wieder aus

Dortmund, 15. Dezember 2021 – Der Publikums-AIF „DS 142 Hotel Oberpfaffenhofen“ nimmt die Auszahlungen an seine Anleger wieder auf, nachdem diese im Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie vorübergehend ausgesetzt werden mussten. Das Krisenmanagement der Dr. Peters Group zeigt jedoch Wirkung und ermöglicht den Neustart für die halbjährlich geplanten Auszahlungen. Noch in diesem Monat werden die Anleger für das zweite Halbjahr 2021 die prospektierte Auszahlung in Höhe von 2,75 Prozent erhalten – bezogen auf das Eigenkapital.

Das Hotel liegt westlich von München im Landkreis Starnberg direkt an der Bundesstraße B96 im Gewerbegebiet „Asto Park“. Es befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem modernen Hightech-Zentrum und zum Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Das 2018 eröffnete Hotel wird unter der Marke „Courtyard by Marriott“ geführt und ist in seinem direkten Umfeld das einzige Marken- und Tagungshotel. Mit der Hotelbetreiberin wurde zunächst ein Pachtvertrag über 20 Jahre zuzüglich zwei Verlängerungsoptionen über jeweils fünf Jahre geschlossen.

Pandemie blockiert Hotelbetrieb – Aktives Krisenmanagement hilft

Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, die seit März 2020 in mehreren Lockdowns gipfelte, leidet die gesamte Hotelbranche an enormen Buchungsdefiziten. Auch die Hotelbetreiberin des „Courtyard by Marriott“ hatte mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen, da die für den Standort Oberpfaffenhofen so wichtigen (internationalen) Geschäfts- und Städtetourismusreisen durch die weitreichenden Corona-Maßnahmen und die damit einhergehenden Verbote stark beeinflusst waren. Zudem profitiert das Hotel normalerweise von Messe- und Veranstaltungsgästen im Großraum München, sodass auch die Absagen der Großveranstaltungen den Geschäftsverlauf negativ beeinflusst hatten.

„Im Frühjahr 2020 war rasch klar, dass wir gemeinsam mit der Pächterin wirtschaftliche Lösungen suchen müssen, um für alle Beteiligten eine langfristig gute wirtschaftliche Perspektive aufrecht zu erhalten“, berichtet Stefan Lammerding, Geschäftsführer der Dr. Peters Asset Finance Kapitalverwaltungsgesellschaft. Aus heutiger Sicht hat die enge Kooperation zwischen der Dr. Peters Group im Interesse der Anleger und der Hotelbetreiberin Bierwirth & Kluth zum Erfolg geführt. Denn im Zuge des aktiven Krisenmanagements wurden nicht nur Stützungsmaßnahmen wie Pachtstundungen für das Hotel auf den Weg gebracht. „Im Gegenzug wurde vereinbart, dass die Pacht ab dem 1. Januar 2025 angehoben wird. Darüber hinaus hat die Pächterin im Zuge der Verhandlungen bereits die erste Verlängerungsoption gezogen, sodass der Pachtvertrag nun bis zum 30. April 2043 läuft“, so Lammerding.

Vorausschauendes Asset Management sichert Vertrauen und Werterhalt

Für die Fondsinvestoren unterstreicht dieser Schritt, dass die Betreiberin zu dem Hotel steht und langfristig an den Standort glaubt. Positiv ist außerdem zu bewerten, dass die Fondsgesellschaft den Kapitaldienst für das langfristige Bankdarlehen die ganze Zeit über planmäßig geleistet hat. „Die Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, dass sich Asset Manager, Betreiber und Finanzierungspartner gemeinsam um das Asset kümmern. Und in einer Krisensituation sind das schnelle Reagieren und überlegte Handeln sowie die direkte Kommunikation das Gebot der Stunde“, betont Sven Mückenheim, Geschäftsführer Vertrieb der Dr. Peters Group. Gespräche mit Vertriebspartnern haben dementsprechend hohe Erwartungen hervorgehoben: „Von uns werden in jeder Situation maximale Handlungsfähigkeit, Lösungskompetenz und Zuverlässigkeit verlangt und diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst.“

Quelle: Dr. Peters Group (PM vom 15.12.2021)

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Habona erwirbt Nahversorgungszentrum in Thüringen

© Habona Invest

Frankfurt a.M., 03. Dezember 2021 – Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen geschlossenen Publikumsfonds Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 07 ein Nahversorgungszentrum in Werra-Suhl-Tal (Thüringen) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,5 Millionen Euro erworben.

Die 2014 modernisierte Immobilie im Zentrum des Kernortes Berka/Werra ist langfristig an den Ankermieter Rewe vermietet, der für ca. 85% der Mieteinnahmen steht. Weitere Mieter auf der Gesamtmietfläche von rund 2.700 m² sind u.a. NKD und die lokale Volksbank. Die durchschnittliche Mietvertrags-restlaufzeit liegt bei rund acht Jahren. Für die Kunden aus einem Einzugsgebiet von rund 6.500 Einwohnern stehen fast 100 Stellplätze zur Verfügung.

Habona Invest wurde bei dem Ankauf von der Wirtschaftskanzlei Menold Bezler sowie dem technischen Gutachter CBRE beraten.

Quelle: Habona Invest (PM vom 03.12.2021)

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PROJECT Research: Wohnimmobilienangebot sinkt fast überall – im Umland sogar stärker als in den Innenstädten

© PROJECT

Bamberg, 02.11.2021 – Sowohl die Zahl der Objekte im Vertrieb als auch das Angebot an verfügbaren Wohneinheiten ist im dritten Quartal des laufenden Jahres in den meisten Teilmärkten deutlich rückläufig. Der aktuellen Marktanalyse von PROJECT Research zufolge gilt dies insbesondere für Berlin und München, die beiden größten deutschen Märkte für neu gebaute Eigentumswohnungen (ETW). Die Angebotsknappheit betrifft nun sogar häufiger die Umlandregionen.

Der Rückgang von bebaubaren Flächen, höhere Quoten für öffentlich geförderten Wohnbau oder die Ausübung kommunaler Vorkaufsrechte – all dies könnte sich den PROJECT Researchern zufolge auf die Angebotssituation auswirken. Aber auch Unsicherheiten bei Investoren oder Entwicklern, die auf Grundstückskäufe im vergangenen Jahr verzichteten oder diese aufgrund der fortdauernden wirtschaftlichen Einschränkungen verschoben. Viele Objekte, die unter normalen Umständen in 2021 in den Vertrieb gegangen wären, würden demzufolge am Markt fehlen. »Die Ursachen für die Verknappung verfügbarer Neubauwohnungen in Deutschland sind vielfältig. Mit Sicherheit haben jedoch die monatelangen Schließungen und Kontaktverbote in Kombination mit Störungen in den Lieferketten dazu beigetragen. Die Situation dürfte sich nach unserer Einschätzung frühestens im kommenden Jahr entspannen«, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand der PROJECT Real Estate AG.

Hier können Sie den gesamten Bericht einsehen.

Quelle: PROJECT (PM vom 02.11.2021)

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