Die Jury des Deutschen BeteiligungsPreis zeichnet PROJECT Investment in der Kategorie TOP Managementseriösität aus. Herzlichen Glückwunsch.

Die Urkunde zum BeteiligungsPreis 2020 in der Kategorie TOP Managementseriösität

Beatrix Boutonnet ehrte den Preisträger wie folgt:

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Nominierte und Preisträger, mit den Worten „In Zeiten wie diesen…“ werden viele Reden eingeleitet.  

Auch Laudatoren benutzen diesen Satz gerne, weil es so gewichtig klingt.  

Diesmal aber, mitten in der Covid19 Pandemie, könnte er jedoch tatsächlich kaum treffender sein.  

Zeiten wie diese kannten wir bislang tatsächlich noch nicht.  

Ganze Länder im Lockdown, Flughäfen verwaist, viele Städte und Plätze, die sonst vor Geschäftsreisenden und Touristen überrollt werden, fast menschenleer, und die Laudatorin steht nicht vor Ihnen, sondern sitzt im Corona-Hotspot in Rosenheim.  

Es sind wahrhaft herausfordernde Zeiten. Zeiten, in denen wir uns nach guten Nachrichten sehnen, denn nicht nur die Wirtschaft leidet, auch die Gesellschaft ist gespalten wie selten zuvor, hin und hergerissen zwischen Fakten, Faktendeutungen und Faktentäuschungen.  

In diesen Zeiten von Covid19 scheint es kaum noch Normalität zu geben. Daher ist es gut und wichtig, an Ritualen, ja an Bewährtem festzuhalten.  

Die Preisverleihung zum Deutschen Beteiligungspreis ist so eine Konstante.  

Geehrt werden Unternehmen und Personen, die in der Wirtschaft und besonders im Bereich der Fonds herausragen. Ich freue mich daher sehr, heute erneut die Laudatio für die Projekt-Investment Gruppe aus Bamberg halten zu dürfen.  

Lieber Herr Schlichting, Ihnen und natürlich auch Ihrem gesamten Team zuerst einmal ein herzliches Grüss Gott nach Landshut. Gerne hätte ich die Laudatio natürlich persönlich vor Ort gehalten, aber die Corona-Pandemie macht leider alles etwas komplizierter. 

Und so sind Sie zwar heute alle geografisch etwas entfernt, aber wir kennen uns ja schon über viele Jahre, so dass mir ihr Unternehmenshintergrund und Tätigkeit vertraut sind.  

Die digitale Variante einer Laudatio kann den persönlichen Kontakt natürlich nicht ersetzen. Das haben wir ja kürzlich auch auf der digitalen Weinprobe gemerkt. Die Idee war super, technisch und inhaltlich war alles top, der Wein wunderbar und doch war es anders als auf unserem jährlichen Journalistentreff, der inzwischen schon traditionellen Fränkischen Nacht, wo wir gemeinsam die Lage der Wirtschaft und der Beteiligungsmodell im Besonderen diskutieren.  

Daher ist es umso wichtiger, uns in diesen Zeiten, wo nicht nur im gesundheitlichen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft der Grundtenor heißt, es geht uns schlecht und es wird nur noch schlechter, die Chance des klaren Blicks zu bewahren.  

Es mag so scheinen, dass vieles nicht rund läuft, und auch in der Wirtschaft scheint ein Skandal dem nächsten zu folgen.  

Dennoch gibt es ein paar Leuchttürme, die den Stürmen standhalten, herausragen und über Jahre kontinuierliche Ergebnisse zeigen. Die Project-Investment Gruppe ist eines dieser Unternehmen. Dafür sollen sie nun heute geehrt werden.  

Mancher Beobachter mag sich fragen, braucht man überhaupt noch solche Auszeichnungen?   

Ich sage „ja“. 

Von positiven Beispielen kann man lernen.  Von solchen Unternehmen lebt auch die Hoffnung auf Veränderung der Branche. Die Project-Investment Gruppe zeigt anhand ihrer Zahlen seit mittlerweile Jahrzehnten, dass sie ihr Handwerk versteht. Sie hat ausgereifte, durchdachte Prozesse, die sie immer wieder hinterfragt, um so ihre Kapitalanlagekonzepte für Anleger nachhaltig umzusetzen. Fremdkapitalrisiken vermeiden sie durch ihre Fondskonstruktionen.  

Positiv anzumerken ist auch, dass die Anlagekonzepte im Einklang mit ihren eigenen, recht hohen Wertevorstellungen stehen. Die Produkte sind nicht günstig, aber ihren Preis wert. Ihre Kalkulationen und ihr Vorgehen sind transparent und nachvollziehbar mit verlässlichen Ergebnissen.  Eigene Experten bilden die Basis für eine solide Weiterentwicklung. Hervorzuheben ist vor allem das Prinzip der „ruhigen Hand“. Dies war bei Project schon immer ein wichtiger Grundsatz. Sie beherrschen ihr Geschäft. Ihre Entwicklungen verlaufen planmäßig, das ist bei Projektentwicklungen keine Selbstverständlichkeit. Und auch die Zahlen sind beeindruckend: 

35 erfolgreich aufgelegte Immobilien- bzw. Immobilienentwicklungsfonds im Publikums-, semi-professionellen institutionellen Bereich sowie Private Placements für insgesamt 27.000 Investoren.  

Das Fondsvolumen lag per Mai 2020 bei rund 1,2 Mrd. Euro platziertem Eigenkapital, das Objektvolumen bei rund 3,3 Mrd. Euro. 

Doch reichen Zahlen aus um die Qualität und die Nachhaltigkeit eines Unternehmens zu messen? Ich sage, nein. Es braucht auch die Fähigkeit eigenes Handeln kritisch beleuchten.  

Das, gepaart mit Vernunft und einer erfreulichen Bodenständigkeit – das sind die Stärken von Project.  

Wenn sie weiter auf diese Stärken setzen, dann kann ich sicher noch öfters eine Laudatio halten. Und das dann hoffentlich wieder persönlich.  

Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Schlichting, für Sie und Ihr ganzes Team zum Deutschen Beteiligungspreis 2020.