Skip to Content

Category Archives: Allgemein

Scope: Emissionsaktivitäten geschlossene Publikums-AIF – weniger Fonds, mehr Volumen

Frankfurt, 20.01.2020 – Im vergangenen Jahr wurden 24 geschlossene AIF mit einem Eigenkapitalvolumen von zusammen 1,2 Mrd. Euro emittiert. Während Emissionsaktivitäten für erneuerbare Energien und Flugzeugfonds zum Erliegen kamen, erlebten Private Equity- und Fremdwährungsfonds ein Comeback.

2019 wurden zwar acht geschlossene Publikums-AIF weniger emittiert als 2018, das geplante Eigenkapitalvolumen lag jedoch um rund 100 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Verantwortlich dafür sind vor allem vier Fonds mit einem Volumen von zum Teil deutlich über 100 Mio. Euro. „Diese vier Fonds stehen für fast die Hälfte des gesamten Marktvolumens 2019“, sagt Stephanie Lebert, Senior Analystin bei Scope Analysis. Der größte Fonds des Jahres wurde vom Kölner Initiator Jamestown emittiert – der US-Immobilienfonds Jamestown 31 mit umgerechnet rund 239 Mio. Euro geplantem Eigenkapital.

Neben Immobilien- dominieren Private Equity-Fonds

Wenig überraschend dominieren Immobilienfonds die Segmentaufteilung mit 15 der 24 emittierten Fonds (EK-Volumen zusammen 830 Mio. Euro). Dahinter folgen sechs Private Equity-Fonds mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen in Höhe von insgesamt rund 333 Mio. Euro. Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds wurden 2019 hingegen nicht emittiert.

Auch erwähnenswert: 2019 wurden sechs Fremdwährungsfonds aufgelegt. Das ist die höchste Anzahl in einem Jahr seit Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen dieser Produkte betrug umgerechnet 404 Mio. Euro und stellt damit 33 % des gesamten Neuangebots des Jahres 2019 dar. Von den sechs Fremdwährungsfonds sind fünf in US-Dollar denominiert, der sechste wurde in Australischen Dollar aufgelegt.

Vermögensanlagen – Markt schrumpft weiter

Dem leicht gestiegenen Angebotsvolumen der Publikums-AIF entgegen steht ein reduziertes Angebot an Vermögensanlagen: Das Angebot neuer Vermögensanlagen nach Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) erstreckte sich im Jahr 2019 auf ebenfalls 24 Produkte (Vorjahr: 59). Das zu platzierende Kapital von 21 Produkten, zu denen Scope auswertbares Datenmaterial vorliegt, betrug rund 672 Mio. Euro. Das sind ca. 13 % weniger als 2018.

Ausblick – Umfeld bleibt weiterhin schwierig

Für dieses Jahr erwartet Scope ein prospektiertes Emissionsvolumen für die Publikums-AIF von leicht unterhalb einer Milliarde Euro. „Alternative Assets, allen voran Immobilien, erfreuen sich im Umfeld weiterhin extrem niedriger Zinsen und des dadurch verursachten Anlagedrucks stetig steigender Beliebtheit“, sagt Stephanie Lebert. Die dadurch hervorgerufene Konkurrenz unter Investoren treibt die Preise und führt zu sinkenden Renditen für Sachwerte. Dies wiederum erschwert nach wie vor die Konzeption geschlossener Publikums-AIF mit attraktiver Renditeerwartung.

Quelle: Scope

0 Continue Reading →

Sabine Eckhardt wird CEO Central Europe von JLL


Sabine Eckhardt

Frankfurt, 20. Januar 2020 – JLL beruft Sabine Eckhardt, 47, mit Wirkung zum 1. Mai 2020 zur CEO Central Europe. In der neu geschaffenen Position, die die vollumfängliche Verantwortung für Deutschland und Zentraleuropa umfasst, wird sich Eckhardt mit Sitz in Frankfurt um das weitere Wachstum und die digitale Transformation des internationalen Immobilienkonzerns kümmern. Eckhardt wird Mitglied im EMEA Strategy Board von JLL.

JLL ist eines der weltweit führenden Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobilienbereich. Es ist als „Fortune 500“-Unternehmen ausgezeichnet und erzielt aktuell einen Umsatz von 16,3 Mrd. US-Dollar. JLL ist derzeit in mehr als 80 Ländern aktiv und beschäftigt rund 93.000 Mitarbeiter.

Eckhardt kommt von dem europäischen Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media SE, wo sie bis April 2019 als Executive Board Member die Bereiche Vertrieb & Marketing verantwortete. Diese Rolle umfasste Werbetechnologien sowie Seven Ventures und den ProSieben Inkubator, über den sich die ProSiebenSat.1 an aufstrebenden Start-ups und erfolgreichen Digitalunternehmen beteiligt. Vor ihrer Berufung in den Vorstand war die gebürtige Bremerin 13 Jahre lang als Geschäftsführerin in verschiedenen Bereichen des Medienkonzerns unter anderem für den Vertrieb von TV und digitalen Werbeflächen, das Neukundengeschäft, das Merchandising und das Musikgeschäft verantwortlich. Davor sammelte sie Sales-, Marketing- und Führungserfahrung bei Mattel, EM.TV und Digital Publishing.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 20.01.20

0 Continue Reading →

Vertriebsstart des „DFV Hotels Flughafen München“

© IMMAC Group

Hamburg, 21.01.2020 – Nach der Vertriebsgenehmigung durch die BaFin startet die IMMAC Immobilienfonds GmbH den Vertrieb des dreizehnten durch die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aufgelegten Publikums-AIF.

Der AIF mit dem Namen „DFV Hotels Flughafen MünchenGmbH & Co. KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft“ investiert in zwei sehr gut am jeweiligen Standort eingeführte Hotels in Bayern.

Die Investitionsobjekte im direkten Umfeld des Münchner Flughafens „Franz Josef Strauß“ firmieren unter den Namen MERCURE Hotel München Airport und RAMADA BY WINDHAM München Airport.

Als nicht risikogemischter Publikums AIF ist der Fonds bereits ab einer Mindestzeichnungssumme von € 20.000 zeichenbar. Die hohen Ausschüttungen in Höhe von 5,00% p.a. erfolgen wie es für IMMAC Produkte üblich ist in monatlichen Teilbeträgen, beginnend bereits im Monat nach der Kapitaleinzahlung. Der Fonds ist für einen Zeitraum von 15 Jahren konzipiert, denen Pachtverträge von 25 Jahren zzgl. 1 x 5 Jahren Verlängerungsoption zugrunde liegt.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 40.034 Millionen Euro davon entfallen auf das Kommanditkapital rund 19,080 Millionen Euro Die zwei Betreibergesellschaften gehören zum Konzernverbund der HRG Hotel Holdings GmbH (im Folgenden wird der Konzernverbund auch „HR Group“ genannt) mit Sitz in Berlin. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden sich 34 Häuser mit mehr als 4.800 Gästezimmern in Deutschland, Spanien und den Niederlanden im Portfolio der HR Group. Im Rahmen der Wahcstumsstrategie kooperiert die HR Group mit starken Partnern wie Accor, Deutsche Hospitality, Dorint, Lindner sowie Wyndham.

Quelle: IMMAC Group (Pressemitteilung vom 21.01.2020)

0 Continue Reading →

Madison International Realty investiert erstmals in ein europäisches Logistikportfolio

©Madison Interantional Realty GmbH – Lodz

Frankfurt am Main, 20. Jan 2020 (OPM): Madison hat 46,5Prozent der Anteile an dempolnischenELI-Portfolio erworben

Die globale Immobilien-Investmentgesell-schaft Madison International Realty (Madison) hat 46,5 Prozent der Anteile an dem polnischen Immobilienportfolio European Logistics Investment (ELI) mit einem Wert von circa 500 Millionen Euroerworben. Verkäufer ist der Mehrheitseigner Redefine PropertiesLimited, ein führendersüdafrikanischerReal Estate Investment Trust (REIT). Dies ist die erste Transaktion von Madison im europäischen Logistiksektor, in den das Unternehmen weiter expandieren möchte.Die Plattform wirdgemeinsam von Griffin Real Estate,einem führenden Investmentmanager in Zentral-und Osteuropa mit einer Minderheitsbeteiligung von 7Prozent, und Panattoni Europe, einem bedeutendeneuropäischen Logistikentwickler, gemanagt. Sie umfasst 14Immobilien mitinsgesamt rund 560.000 Quadratmetern, wovon 80.000 fast fertig gestelltund zu 90 Prozent vorvermietet sind, sowieweitere etwa 270.000 Quadratmeter, derenBaunach Vorvermietung starten soll. Die Liegenschaften befinden sich in den wichtigsten polnischen Distributionszentren Warschau, Lodz, Krakauundin denRegionenSchlesien, Pommern und Posenund verfügen über hohe technische Standards. Diefertig gestellten Objektesind zu rund 95 Prozent mit einerdurchschnittlichenVertragslaufzeit von mehr als vierJahren vermietet. Laut Business Plan wollen die Parteien das Portfolio in den nächsten Jahren weiterzurführenden polnischen Logistikplattformausbauen.Madison hat sich insgesamt zu einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro verpflichtet, wovon rund 83,7 Millionen Euro auf die bestehenden sowie kurzfristig fertigzustellenden Immobilien entfallen. Die verbleibenden 66,3 Millionen Euro dienen als Wachstumskapital,um die ELI-Plattform in den nächsten Jahren zu erweitern. Redefine wird sich in gleichem Umfang an der Expansion des Portfolios beteiligen. „Diese Transaktionist eine seltene Chance, mit einem bedeutenden Investment in ein großes und hochwertigesPortfolio in den europäischen Logistikmarkt einzusteigen“, kommentiertMatthias Cordier, Managing Director von Madison. „Wir glauben, dass derpolnische Logistikmarkt einen attraktiven Eintrittszeitpunktsowohl im Vergleich zu anderen europäischen Logistikmärkten als auch zu anderen Anlageklassen in Polenbietet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einemso etablierten Partnerwie Redefine unter dem erstklassigen Managementdurch Griffin Real Estateund Panattoni.“Madison ist seit Mai 2018 in Polen investiert. Damals hatte das Unternehmen 50 Prozent der Anteile an der Büroikone WarsawSpire von Ghelamco erworben. Das Bürohochhaus wurde im Juli 2019 für 386 Millionen Euro an Immofinanz veräußert. Letztes Jahr hatte Madison zudem die Mehrheitsbeteiligung an Capital Park SA, einem an der Warschauer Börse notiertenImmobilienunternehmen, gekauft. Capital Park verfügt über ein Portfolio mit einer Fläche von 304.000 Quadratmetern, wovon 77 Prozent in Warschau liegen.„Mit unserem neuen Joint Venture-Partner Madison können wir unser ehrgeiziges Ziel, ELI zu einemführendenpolnischenLogistikportfoliozu entwickeln, beschleunigen“, sagt Andrew Konig, CEO von Redefine Properties. „Im polnischen Einzelhandelhaben wir dieses Zielin Form unserer Plattform EPP mit einem Bruttovermögenswert von mehr als 2,2 Milliarden Euro bereits erreicht. Auf Grund der guten wirtschaftlichen Aussichten sowie derpositiven Entwicklungen imImmobilienbereichbleibtPolenein attraktiver Zielmarkt für Redefine.“„Griffin Real Estatewird seine Anteile als Co-Investor ausbauen und die Partner MadisonundRedefine bei der Umsetzung der ambitioniertenWachstumspläne in Bezug auf ELI unterstützen“, kommentiert Nebil Senman, Managing Partner von Griffin Real Estate. „Wir glauben, dass derpolnische Logistikmarkt als wichtiger Drehpunkt für internationale E-Commerce-Player und als Standort für eine steigende Zahl produzierender Unternehmen weiter wachsen wird,“ ergänzt Maciej Dyjas, Managing Partner von Griffin Real Estate. „Wir sind davon überzeugt, mit Madison den richtigen Partner für ELI gefundenzu haben,um weiter im polnischen Logistisektor zu expandieren.“„Wir freuen uns daran mitzuwirken, ELI zu einer führenden, renditeträchtigen Logistikplattform auszubauenund dabei mit erstklassigen Investoren und Managern wie Redefine, Madison und Griffin Real Estate zu arbeiten,“ sagtRobert Dobrzycki, CEO von Panattoni Europe.

Quelle: Madison International Realty GmbH

0 Continue Reading →

Scope bestätigt das Asset Management Rating der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG im Segment Immobilien von AA (AMR)

Berlin, 17 Jan 2020 (OPM): Damit wird dem Unternehmen weiterhin eine sehr hohe Qualität und Kompetenz im Asset Management von Immobilien bescheinigt.

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG war die erste Kapitalverwaltungsgesellschaft am deutschen Markt, der von der BaFin die Erlaubnis zur Auflage geschlossener Publikums- und Spezial-AIF erteilt wurde. Unter dem etablierten Markennamen IMMAC setzt sie als Marktführerin die Emission von Fonds im Segment Sozialimmobilien für private, semiprofessionelle und professionelle Anleger fort.

In dieser Assetklasse verfügt die Unternehmensgruppe über eine sehr hohe Asset Management-Kompetenz und ist in der Lage, das operative Geschäft vollständig intern abzubilden. Hervorzuheben sind sowohl eine konzerneigene Betreiberholdinggesellschaft als auch ein Projektentwicklungs- und Bauträgerunternehmen unter dem Dach der eigentümergeführten Profunda Gruppe sowie das hauseigene Research und die umfassend aufgebaute Pflegedatenbank.

Der aktuell hochpreisigen Marktsituation begegnet das Unternehmen weiterhin mit einer sehr selektiven Ankaufspolitik und Zurückhaltung. Der exzellente Marktzugang und die tiefe Wertschöpfungskette mit der eigenen Projektentwicklungsgesellschaft bieten hier klare Wettbewerbsvorteile. Jedoch wurden 2019 ausschließlich Spezial- und keine Publikums-AIF im Segment Sozialimmobilien emittiert.

Unter dem Markennamen Deutsche Fondsvermögen AG (DFV) werden zudem seit 2017 AIF im Segment Hotelimmobilien emittiert. Bis Ende 2019 konnten in dieser Assetklasse bereits rund 157 Mio. Euro investiert und 58 Mio. Euro Eigenkapital platziert werden. Die DFV konnte somit neben der IMMAC erfolgreich als zweites Standbein etabliert werden. Auch hinsichtlich der Hotelinvestments sieht Scope jedoch die Herausforderung, sich im aktuell hochpreisigen Marktumfeld behaupten zu müssen. Eine langjährige Expertise wie im Segment Sozialimmobilien liegt hier naturgemäß noch nicht vor, so dass man sich beim Research zusätzlich externer Partner bedient. Diese Einbindung von Know-how ist somit zielführend, kann allerdings Risiken bergen.

Positiv ist jedoch die grundsätzliche Kompetenz im Umgang mit Betreiberimmobilien hervorzuheben, die besonders im Segment Sozialimmobilien klar definierte Reporting-Standards und eine tiefgreifende Analyse der Finanzstruktur der Betreiber beinhaltet.

Die Hanseatische weist aufgrund einer diversifizierten Einnahmebasis sowie einer hohen und nachhaltigen Platzierungsstärke eine große finanzielle Stabilität auf. Die Assets under Management stiegen zum 31.12.2018 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4% auf nun mehr als 1,4 Mrd. Euro. Damit gehört die Hanseatische zwar zu den kleineren, jedoch hoch spezialisierten Immobilien-Asset Managern. Im Pflegeimmobiliensegment hat sie in Deutschland die Marktführerschaft inne.

Die Beteiligungsangebote im Bestand erfüllen weit mehrheitlich die prospektierten Performancekennziffern und die Ausschüttungsrenditen der Fonds stellen sich als marktüberdurchschnittlich dar. Besonders positiv bewertet Scope den klar strukturierten Investitionsprozess, wobei ein mehrheitlich unabhängig besetzter Investitionsausschuss die Grundlage bildet, um das Risiko von Interessenkonflikten zu minimieren. Des Weiteren begrüßt Scope die Umsetzung der internen Revision, welche auch von Seiten des Wirtschaftsprüfers des Jahresabschlusses der HKA als adäquat betrachtet wird.

Das Rating basiert maßgeblich auf der sehr hohen Produkt- und Performancequalität der Hanseatischen und darauf, dass sie im Rahmen weiterer Investitionssegmente und Länder die angestrebte Strategie weiterverfolgt und erfolgreich umsetzt. Abschmelzende Assets under Management durch laufzeitbedingte Objektverkäufe können aus Sicht von Scope durch die aktuell in Emission und Planung befindlichen Produkte kompensiert werden. Ebenfalls positiv findet die im Jahr 2019 abgeschlossene konzerninterne Auslagerung der IT-Infrastruktur Würdigung.

Begrenzt wird das Rating zum einen durch die erhöhte Fluktuation auf der ersten und zweiten Führungsebene. Zum anderen ist eine stärkere ESG-Fokussierung aus Sicht von Scope wünschenswert.

Das von der DFV ebenfalls verfolgte Segment Private Equity ist nicht Bestandteil dieses Asset Management Ratings.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Berlin

0 Continue Reading →

Der Fondsbrief 2020

Der Fondsbrief Nr. 352:

  • Spargroschen. Im Editorial verrät Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi, wieviel Zinsen er auf seine Spareinlagen erhalten hat. Kein Wunder, dass das Vertrauen in die eigene Altersvorsorge erodiert ist, wie das zuständige Institut bedauert. (S. 1)
  • Labor-Bedingungen. Bei Boston entwickelt Deutsche Finance ein Immobilie für die Biotech-Branche. Läuft es wie geplant, ein attraktives Investment mit überschaubarer Laufzeit. (S. 2)
  • Hoffnungsträger. Der offene Fonds soll es richten. Eine steigende Zahl von Anbietern rechnet sich damit bessere Chancen bei Vertrieb und Anlegern aus als mit geschlossenen AIF. (S. 4)
  • Fehlanzeige. Mit einer Bürgschaft will die Bundesregierung den Wohnungsbau fördern. Professor Günter Vornholz von der EBZ Business School schreibt im Fondsbrief, was er davon hält. (S. 8)
  • Brexit-Konsequenz. Großbritannien hat die Spitzenposition in der Rangliste der beliebtesten Standorte für Immobilien-Transaktionen verloren. Davon profitieren der deutsche und der französische Markt. (S. 9)
  • Bremse. Savills sieht europaweit weiterhin gute Chancen mit Investitionen in Immobilien, schaut jedoch mit Sorge auf die späte Phase des Zyklus. (S. 11)
  • Gulasch. Ungarn führt den Global House Price Index von Knight Frank mit einer Preissteigerung von mehr als 15 Prozent an. Die durchschnittliche Rate liegt in Europa auf dem niedrigsten Stand seit sechs Jahren. (S. 13)
  • Standort-Frage. In München stehen 0,2 Prozent der Wohnungen leer, im Landkreis Greiz 12,8 Prozent. In dieser Spanne bewegt sich der Leerstand quer durch die Republik. (S. 14)
  • Kurssteigerung. Im vergangenen Jahr sind die Preise für gebrauchte Anteile an der Fondsbörse Deutschland über alle Assets gestiegen. Immobilienbeteiligungen durchbrachen dabei in mehreren Monaten die 100-Prozent-Marke. (S. 15)
  • Rückblick. Das war 2019. Kurz und knapp berichtet der Fondsbrief noch einmal über seine Meinung zu ausgewählte Kapitalanlagen. (S. 18)
  • Das Letzte. Wutbürger wohin wir schauen. In den USA erteilen sie nach Mafia-Art Mordaufträge, hierzulande drohen sie Journalisten mit dem Tod, weil sie Kinder ein satirisches Lied über unsere Oma singen ließen. Frohes neues Jahr übrigens. (S. 21)

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

 

0 Continue Reading →

Habona kauft sechs weitere Nahversorger für Habona Einzelhandelsfonds 06 für über 44 Millionen Euro

Frankfurt, 17. Januar 2020 – Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen von der Service-KVG HANSAINVEST administrierten Habona Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von ca. 19.500 m² erworben.

Bei fünf Immobilien handelt es sich um einen Teil des sogenannten „Best Taste“ Portfolios, das von dem Portfolio- und Asset Manager SHI Management GmbH, München veräußert wurde. Die in NRW gelegenen Immobilien sind langfristig an die Lebensmittelhändler EDEKA und Aldi vermietet und übernehmen ausnahmslos wichtige Nahversorgungsfunktionen für die ortsansässige Wohnbevölkerung. Habona wurde bei dieser Transaktion juristisch von JonesDay und technisch von CBRE GmbH beraten. Im Gegenzug wurde die SHI Management GmbH von Colliers International Deutschland GmbH und Kwiatkowski Rechtsanwälte PartmbB beraten.

Mit dem Ankauf eines REWE-Marktes im nordrhein-westfälischen Lage hat der Habona Einzelhandelsfonds 06 zudem den Status der Vollinvestition erreicht. Der Publikums-AIF wurde mit dem bisherigen Rekordplatzierungsvolumen von 101 Millionen Euro Eigenkapital geschlossen und umfasst ein Portfolio aus 45 Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 187 Millionen Euro.

Johannes Palla, geschäftsführender Gesellschafter der Habona Invest, freut sich über die zügige Vollinvestition: „Wir haben für den Habona Fonds 06 innerhalb kürzester Zeit die uns anvertrauten Gelder investieren können ohne dabei von unseren hohen Qualitätsansprüchen bei der Immobilienauswahl abzuweichen. Selbstverständlich werden wir unser auf Nahversorgungsimmobilien ausgerichtetes Fondskonzept auch in Zukunft fortführen und planen entsprechend in Kürze die Auflage eines weiteren geschlossenen Publikumsfonds.“

Quelle: Habona Invest (Pressemitteilung vom 17.01.2020)

0 Continue Reading →

Neuaufstellung im Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG abgeschlossen

Hamburg, 14. Januar 2020 – Im Zuge der Integration der SPSW Capital GmbH ist die Neuaufstellung im Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG abgeschlossen. Achim Plate und Henning Soltau haben wie bereits kommuniziert mit Eintragung der Durchführung der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 12. Juni 2019 beschlossenen Sachkapitalerhöhung im Dezember 2019 ihre Mandate als Aufsichtsrat niedergelegt. Achim Plate ist seit dem 1. Januar 2020 CEO der Lloyd Fonds AG. Henning Soltau ist weiterhin als Geschäftsführer der SPSW Capital GmbH tätig.

Der Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG besteht laut Satzung aus fünf Mitgliedern. Auf Antrag der Lloyd Fonds AG hat das zuständige Registergericht daher als Nachfolger von Herrn Plate und Herrn Soltau die Herren Jörg Ohlsen und Peter Zahn zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrats zunächst bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2020 bestellt. 

Neuer Aufsichtsrat: Jörg Ohlsen, Wirtschaftsprüfer, ehemals Partner bei Deloitte 

Jörg Ohlsen, Jahrgang 1955, ist Diplom-Kaufmann sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er verfügt über 38 Jahre Erfahrung als Partner bei KPMG, Gründer und Managing Partner einer Beratungsgruppe sowie nach deren Verkauf an Deloitte als Deloitte-Partner. Zuletzt verantwortete er als Partner von Deloitte Corporate Finance Deutschland den Bereich M&A und Investment Banking. In der Transaktionsberatung arbeitete Jörg Ohlsen für börsennotierte und private Unternehmen unterschiedlicher Industriesektoren in allen Unternehmensphasen und deckte bei Käufen, Verkäufen und IPOs sowie Restrukturierungen von der Strategie über das Deal Management bis zur Post-Merger Integration und Reorganisation von Unternehmensgruppen die gesamte Beratungsbandbreite ab. Zudem engagierte er sich als Vorsitzender und Mitglied von Aufsichtsräten von Start-Up-Unternehmen, Management Buyouts, Investment Fonds und IPO-Kandidaten. Seit 2007 ist Jörg Ohlsen Mitglied des Kuratoriums des Instituts für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht der Bucerius Law School.

Neuer Aufsichtsrat: Peter Zahn, Diplom-Wirtschaftsingenieur, ehemals Vorstand des Wertpapierhandelshauses Lang & Schwarz AG

Peter Zahn, Jahrgang 1958, ist Diplom-Wirtschaftsingenieur. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in allen Facetten des Wertpapierhandels. Von 2004 bis Oktober 2019 war er Vorstand der 1996 in Düsseldorf gegründeten und im Freiverkehr/Open Market notierten Lang & Schwarz AG. Der Holdinggesellschaft gehören die beiden Tochtergesellschaften Lang & Schwarz Tradecenter AG & Co. KG und die Lang & Schwarz Broker GmbH an. Herr Zahn ist Geschäftsführer der Lang & Schwarz Broker GmbH, einer Spezialbank im Bereich des Handels mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten. Seine Laufbahn begann er 1987 bei der Hypo-Vereinsbank AG. Von 2001 bis 2004 baute er zudem als Bereichsleiter Handel eine Bankneugründung auf. Seit August 2013 ist Peter Zahn Aufsichtsrat bei den beiden Hamburger Technologieunternehmen Backbone Technology AG und der PAN AMP AG. 

Dr. Stefan Rindfleisch zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt 

Der Aufsichtsrat wählte Dr. Stefan Rindfleisch zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Gesellschaft für den Zeitraum bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2020 beschließt. Dr. Rindfleisch ist Partner der Rechtsanwaltskanzlei Ehlermann Rindfleisch Gadow. Er ist bereits seit Mai 2017 Mitglied des Aufsichtsrats der Lloyd Fonds AG und war bis August 2018 dessen Vorsitzender. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind Oliver Heine und Prof. Wolfgang Henseler. Oliver Heine ist neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Unternehmer Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Springer SE. Prof. Wolfgang Henseler ist Gründer und Managing Creative Director von Sensory-Minds, einem Designstudio für Neue Medien und innovative Technologien. Gleichzeitig hält er eine Professur an der Hochschule Pforzheim im Bereich Digitale Medien und Master of Creative Directions.

 „Wir freuen uns, mit den Herren Zahn und Ohlsen zwei weitere, sehr erfahrene Personen für den Aufsichtsrat gewonnen zu haben, von deren umfangreichem Know-how in der Transaktions- und Strategieberatung sowie im Wertpapierhandel wir bei dem weiteren geplanten Wachstumskurs der Lloyd Fonds AG stark profitieren können“, kommentiert Dr. Stefan Rindfleisch. 

Quelle: Lloyd Fonds (Pressemitteilung vom 14.01.2020)

0 Continue Reading →

JLL gründet neues National Investment Team

Sarah Cervinka
Oliver Bergmann
Marcus Lütgering

Frankfurt, 15. Januar 2020 – JLL hat zum Jahreswechsel eine Neu-Organisation im Bereich Office Investment eingeführt. Das National Investment Team wird ab sofort Großkunden betreuen und bundesweite Großtransaktionen ab einem Volumen von 100 Millionen Euro zentral bearbeiten. Die Office Investment Teams in den insgesamt neun JLL-Standorten arbeiten mit dem National Investment Team bei diesen Transaktionen eng zusammen und bringen ihre lokale Expertise ein.

Sarah Cervinka (48), Diplom-Ingenieurin (TH), wechselt als Senior Director aus ihrer bisherigen lokalen Verantwortung als Senior Team Leader Office Investment Hamburg in das National Investment Team. Peter Birchinger (49), Diplom-Geograph, wird dem Team ebenfalls als Senior Director angehören. Beide berichten an Marcus Lütgering, Head of Office Investment Germany und Mitglied im Strategy Board von JLL Deutschland. In den kommenden Monaten wird das Team schrittweise erweitert werden.

Oliver Bergmann (37), MRICS und M.Sc. Real Estate, hat ebenfalls zum Jahreswechsel die Rolle des Senior Team Leader Office Investment Hamburg bei JLL übernommen. Bergmann ist seit Anfang 2013 für JLL und seit sieben Jahren für das Hamburger Office Investment-Team tätig.

Marcus Lütgering, Head of Office Investment JLL Germany: „Mit dem neu geschaffenen National Investment Team optimieren wir unsere Prozesse und bieten unseren Kunden eine perfekt auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Dienstleistung. Mit Sarah Cervinka und Peter Birchinger haben wir hierfür zwei ausgewiesene Investment-Experten gewonnen, die sich seit vielen Jahren mit Großtransaktionen befassen. Oliver Bergmann bringt ebenfalls langjährige Erfahrung für seine neue Führungsrolle mit und wird unsere Positionierung im Hamburger Markt weiterentwickeln und ausbauen.”

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 15.01.2020)

0 Continue Reading →

Buss Capital: Buss Investment verkauft den ersten Alternativen Investmentfonds über Plan

Hamburg, 15. Januar 2020 – Der erste Alternative Investmentfonds mit dem Anlageziel Container hat sein Portfolio zum Jahresende 2019 erfolgreich verkauft.

Die 497 Anleger konnten sich somit zum Jahreswechsel neben den bisher erhaltenen laufenden Auszahlungen in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro über weitere Rückflüsse in Höhe von rund 13,2 Millionen Euro freuen. Der Gesamtmittelrückfluss aus der Beteiligung an dem Fonds beträgt rund 129 Prozent. Es ist Buss somit gelungen, bereits zwei Jahre vor dem geplanten Laufzeitende den im Verkaufsprospekt prognostizierten Gesamtmittelrückfluss für die Anleger zu realisieren. Die durchschnittliche jährliche Vermögensmehrung für den Musteranleger liegt mit rund 6,9 Prozent fast 50 Prozent über dem Prospektwert von 4,7 Prozent. Der Verkauf war die zweite große Verkaufstransaktion, die Buss 2019 umgesetzt hat. In den Monaten April und Mai wurden 14 Direktinvestments teilweise frühzeitig im Plan oder besser verkauft. Die 1.116 Anleger erzielten mit ihren Investments um 0,10 bis 5,06 Prozentpunkte höhere Renditen als ursprünglich erwartet.

Quelle: Buss Capital (Pressemitteilung vom 15.01.2020)

0 Continue Reading →