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Category Archives: Sachwerte

Alexander Schlichting zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der PROJECT Beteiligungen AG ernannt

Alexander Schlichting

Bamberg, 28.09.2020 – Mit Wirkung zum 21. September 2020 ist Alexander Schlichting (45) vom Aufsichtsrat der PROJECT Beteiligungen AG zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Holdinggesellschaft der PROJECT Investment Gruppe ernannt worden. Mit der Erweiterung der bisherigen Doppelspitze wird insbesondere das Vertriebsressort Privatkundengeschäft der Muttergesellschaft verstärkt und der Unternehmensexpansion Rechnung getragen.

Seit 2007 ist Alexander Schlichting bei der für den Publikumsvertrieb zuständigen PROJECT Vermittlungs GmbH tätig, seit 2009 als Geschäftsführer. »In dieser Funktion hat er wesentlich zum vertrieblichen Gesamterfolg von PROJECT Investment als Qualitätsanbieter geschlossener Immobilienentwicklungsfonds beigetragen und unterstützt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender ab sofort die weitere Wachstumsstrategie auf oberster Managementebene unseres Hauses«, begründet Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Dippold die Ernennung und ergänzt: »Wir wollen mit diesem Schritt das Wachstum im Privatkundensegment und auch die Kontinuität der Entwicklung von PROJECT sichern.« Das Bamberger Investmenthaus verwaltet heute ein historisches Eigenkapitalvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro, das private, semi-professionelle und institutionelle Investoren in über 28.000 Zeichnungen eingebracht haben.

Ressortaufteilung in institutionellen und Privatkundenvertrieb

Alexander Schlichting übernimmt als Vertriebsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender das Privatkundengeschäft einschließlich der Produktentwicklung im Privatkunden- sowie semi-professionellen Bereich. Darüber hinaus wird ihm die Verantwortung für die Zusammenarbeit mit PROJECT Immobilien, dem exklusiven Immobilienentwickler der PROJECT Investment Gruppe übertragen.
Vorstandsvorsitzender Ottmar Heinen verantwortet den institutionellen Vertrieb einschließlich Produktentwicklung, Personal sowie Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Das Ressort von Markus Schürmann umfasst die Bereiche Finanzen und Controlling der PROJECT Unternehmen, Risikomanagement, Recht, Organisation, Compliance sowie den strategisch wichtigen IT-Bereich, in dem der Fokus auf die digitale Weiterentwicklung der Gruppe gesetzt wird.

»Wir freuen uns, dass Alexander Schlichting seine Expertise als langjährig erfahrener Vertriebsspezialist als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der PROJECT Beteiligungen AG einbringt. Mit dem erweiterten Holdingvorstand ist die PROJECT Investment Gruppe bestens gerüstet für die Erschließung zusätzlicher Vertriebskanäle und zur Vergrößerung unseres Marktanteils in einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld«, so Ottmar Heinen. Alexander Schlichting bleibt weiterhin geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Vermittlungs GmbH und wird beide Positionen in Personalunion bekleiden.

Quelle: PROJECT (PM vom 28.09.2020)

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Ist das Schlimmste überwunden?

© JLL

Frankfurt, 24. September 2020 – Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von JLL und dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, der vierteljährliche Stimmungsindikator für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland, klettert wieder nach oben, bleibt aber nach wie vor mit minus 36 Punkten im negativen Bereich. Nach einem leichten Rückgang (um – 3,7 Punkte) auf minus 18,9 Punkte Anfang des Jahres, einem Absturz um 37,8 Punkte auf einen Indexstand von minus 56,7 Punkten im zweiten Quartal zeigt sich der DIFI im dritten Quartal immerhin um mehr als 20 Punkte gegenüber dem Vorquartal verbessert. Aktuell verharrt er aber ein weiteres Mal unter den seit Beginn der Umfrage 2011 registrierten Indexwerten.

In der aktuellen Befragung resultieren die Antworten der befragten Expert*innen (Investoren, Kreditinstitute und Beratungshäuser) sowohl für die Finanzierungssituation (Lageeinschätzung der vergangenen sechs Monate) als auch in punkto der Finanzierungserwartung für das kommende Halbjahr in einer angenommenen Verbesserung fast aller Teilsalden für die einzelnen Nutzungsarten. Im Quartal zuvor schlugen noch deutliche Verschlechterungen für alle zu Buche. „Ausschlaggebend für die sich gegenüber der letzten Befragung im Mai manifestierenden Aufwärtsbewegung sind die Finanzierungserwartungen auf Halbjahressicht. Dieser Teilsaldo hat sich um 32,2 Punkte verbessert und bewegt sich in einem ähnlichen Wertbereich (-20,4 Punkte) wie noch vor der Krise“, so Anke Herz, Team Leader Debt Advisory JLL Germany. Wenig überraschend bleibe demgegenüber die Bewertung der vergangenen sechs Monate stark durch die Auswirkungen der Pandemie getrübt. Hier liegt der aktuelle Teilsaldo (-51,6 Punkten) nur leicht über dem Vorquartalswert (-60,8 Punkte).

„Auch wenn die Wirtschaft, gepusht durch die Finanzhilfen, langsam wieder anläuft, sind auch an der Immobilienwirtschaft und ihren Marktteilnehmern die Auswirkungen der Pandemie nicht spurlos vorüber gegangen und belasten die Aktivitäten. Das Finanzierungsumfeld wird mindestens bis 2021 spürbar schwierig bleiben. Dennoch sehen wir derzeit keine Anzeichen für notleidende Kredite oder das Aufflammen von Notverkäufen“, so Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany. Für die Beurteilung der Werthaltigkeit der Immobilie auch als Kreditsicherheit sei die Entwicklung an den Investment- und Vermietungsmärkten daher ausschlaggebend. Und Dr. Carolin Schmidt, Department International Finance and Financial Management am ZEW, ergänzt: „Aufgrund der inzwischen optimistischeren Einschätzungen auf Halbjahressicht besteht Hoffnung, dass sich die Lage zumindest stabilisiert.“

Gewohnt wird immer und bestellt immer mehr online

Die Einschätzungen der Expert*innen vermitteln den Eindruck, dass sich der erste Schock gelegt hat, das Schlimmste überwunden sein könnte – allerdings für die verschiedenen Assetklassen mehr oder weniger deutlich. Für den Hotelbereich (-97,4 Punkte) bleibt es sogar für die Lageeinschätzung bei einer weiteren Verschlechterung um minus 13,4 Punkte. Damit bestätigen die Befragten die äußerst angespannte Situation der Hotelimmobilie, die neben dem Einzelhandel eindeutiger Verlierer der Pandemie ist. Auch in ihrer Einschätzung für die kommenden sechs Monate bleibt es bei einem hohen negativen Wert (- 44,4 Punkte) für die Hotelimmobilie, auch wenn er sich bereits gegenüber dem Vorquartal um 35,6 Punkte erholt hat. Übertroffen wird diese Einschätzung allerdings noch von der Erwartung für den Einzelhandel: minus 52,6 Punkte bedeuten aber auch hier eine Verbesserung um plus 32 Punkte.

Am besten weg kommen die Assetklassen Wohnen und Logistik, bei denen die verbesserte Lageeinschätzung der vergangenen sechs Monate (Anstieg gegenüber dem Vorquartal um +36,0 Punkte bzw. +17,3 Punkte) am ausgeprägtesten ist. Während Wohnen damit seinen Rückgang vom Vorquartal ausgeglichen hat, bewegt sich Logistik noch im negativen Bereich (- 13,5 Punkte; Vorquartal – 30,8 Punkte). Für die nahe Zukunft erwarten die Befragten in beiden Bereichen einen weiteren Aufwärtstrend. „Gewohnt wird immer und bestellt immer mehr online. Davon profitieren beide Assetklassen“, so Anke Herz.

Büroimmobilien hatten im Vorquartal besonders schlecht bei den Finanzierungserwartungen abgeschnitten. In der aktuellen Umfrage wird diese Einschätzung nun revidiert, erläutert Scheunemann: „Auf Halbjahressicht wird sich diese Assetklasse deutlich erholen (+ 46,5 Punkte), der Saldo liegt aber auch hier noch immer im negativen Bereich. Es gehen allerdings mehr Befragte von einer weiteren Verschlechterung als von einer Verbesserung aus. Vor dem Hintergrund der aktuellen und intensiv geführten Diskussionen rund um die Zukunft von Büros, deren Ausstattung, Bedeutung, Funktion und Standort im Kontext zu Remote Working, mag diese Einschätzung der Befragten nicht überraschen.“

Bei den Refinanzierungsmärkten sind sich die befragten Expert*innen weitestgehend einig: Die Salden aller Instrumente steigen in der Summe. Bei der Lageeinschätzung zu den vergangenen sechs Monaten gaben die Befragten überwiegend an, dass sich die Situation für unbesicherte Schuldverschreibungen, Mortgage Backed Securities und Immobilienaktien verschlechtert hat. Bei Einlagen und Pfandbriefen sehen drei Viertel der Befragten keine Veränderungen, der Rest eher Verschlechterungen. Wie bei den Finanzierungsmärkten erwarten die Befragten für die kommenden sechs Monate im Schnitt eher positive Entwicklungen. Besonders fallen hier die Teilsalden der Mortgage Backed Securities (+24,6 Punkte Zuwachs) und die unbesicherten Schuldverschreibungen (+20,8 Punkte Zuwachs) auf. Die Pfandbriefe verlieren seit dem Vorquartal minus 13,0 Punkte, haben aber als einziges Refinanzierungsinstrument auf Halbjahressicht einen positiven Teilsaldo.

Verminderte Mobilität schlägt sich im Neugeschäft aller Assetklassen nieder

In der Sonderfrage der aktuellen DIFI Ausgabe wurden die Expertinnen nach ihren Einschätzungen für mögliche Auswirkungen auf das Neugeschäft befragt. Drei Zeithorizonte spielten dabei eine Rolle: bis heute, bis Ende 2020 und bis Ende 2021. Keine Sorgen machen sich die Befragten um die Assetklasse Wohnen. Über alle drei Zeiträume hinweg sehen nur 3 Prozent negative Auswirkungen. Für den nicht lebensmittelgeankerten Einzel-handel und für Hotels, gleichgültig ob business- oder tourismuslastig, bescheinigen jeweils über 90 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen hingegen durchgehend negative Konsequenzen. “Wann touristisches Reisen und Geschäftsreisen wieder Vor-Corona-Niveau erreichen, kann momentan niemand sagen”, so Anke Herz. Herz weiter: „Auch in den Antworten der Expert*innen

hinsichtlich des Bürosegments spiegelt sich die Möglichkeit vieler Beschäftigten wider, in Zukunft weiter vermehrt von zuhause arbeiten zu können. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten geht von Einbußen im Neugeschäft aus. Die Unsicherheit, wie sich der zukünftige Büroflächenbedarf und das damit verbundene Mietniveau entwickeln wird, ist derzeit sicherlich ein großes
Thema.“ Allerdings: Je weiter in die Zukunft geblickt wird, desto eher werden positivere Entwicklungen für einige der Assetklassen vermerkt. Insbesondere für den Bürosektor gehen die Negativstimmen auf knapp die Hälfte zurück. Für den Logistiksektor werden Zuwächse erwartet. Unterm Strich weiterhin als sehr problematisch/schlecht bewertet wird trotz leicht verbesserter Einschätzungen das erwartete Neugeschäft mit nicht lebensmittelgeankertem Einzelhandel. Durch lokale Lockdowns und andere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind noch mehr Konsumenten auf den Onlinehandel umgestiegen. Keine weiteren Einbußen bis Jahresende 2020 und 2021 werden im Neugeschäft für Business- und Tourismus fokussierte Hotels erwartet. Die Aussichten sind aber überwiegend negativ. Anke Herz bringt es folgendermaßen auf den Punkt: „Die verminderte Mobilität schlägt sich im Neugeschäft aller Assetklassen nieder.“

Der Blick hinter diese nach wie vor wenig berauschenden Zahlen macht deutlich, dass die
Finanzierer mit einer Erstanalyse ihrer Bestände durch sind und damit wieder Kapazitäten für das Neugeschäft frei werden. Darüber hinaus können die Banken mittlerweile besser einschätzen,
welche Eigenkapitalanforderungen für risikobehaftetere Transaktionen auf sie zukommen. Wie es weiter geht, hängt natürlich von der wirtschaftlichen Entwicklung ab“, so Anke Herz.

Quelle: JLL (PM vom 24.09.2020)

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Wieviel Korruption akzeptiert die EU bei einem seiner Mitgliedstaaten?

© pixabay

Landshut, 22.02.2020 – Die Europäische Union ist ein Hort der Freiheit, der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie. Gerne verweisen die Verantwortlichen aus dem EU-Apparat und den Länderregierungen, wie Angela Merkel, Manuel Macron und andere mit dem mahnenden Zeigefinger auf Postdemokratien – verzeihen sie – auf “Schrödersche” lupenreine Demokratien, wie Russland. Aber wie sieht es mit den Demokratieautisten in Ungarn oder der kreativen Gesetzgebungen in Polen aus? Wir begleiten als Verlag seit mehreren Jahren dramatische Korruptionsfälle bei Finanzinvestitionen deutscher und österreichischer Investoren in Bulgarien, die kaum zu glauben sind. Eine widerrechtliche Besetzung von Solaranlagen und der Versuch der Enteignung zeigen die Verwicklung hoher Behördenvertreter und Politiker auf, die eigentlich die Investoren schützen sollten. Das Motto dieser mafiaähnlichen Strukturen bedeutet: Bringt gerne Geld nach Bulgarien, wir holen es uns sowieso. Trotz Hilfsanfragen bei der EU-Präsidentin Ursula von der Leyen, bleibt die EU-Bürokratie untätig und schnürt das nächste Subventionspaket für dieses korrupte Land. Bitte lesen Sie dazu unsere Vorberichte. 

Nun hat der bekannte Journalist, Daniel Lange, einen Dokumentarfilm über die Ereignisse im – auch in unserer Berichterstattung vorkommenden – Solarpark Orizari gedreht. Seit der Erstausstrahlung bei RT International vor 2 Wochen hatte der Film beziehungsweise die Wort-/Bild-Dokumentation bereits insgesamt über 500.000 Abrufe verzeichnen können. Dies zeigt das große Interesse an den Geschehnissen in Bulgarien.  

Auch der Spiegel veröffentlichte Anfang September ein Bericht unter der Headline „Wie Bulgariens Premier Borissow zu Erdoğans Handlanger wurde“. Dabei legen SPIEGEL-Recherchen nahe, dass Bojko Borissow dem türkischen Regime bei der Verfolgung Oppositioneller hilft und damit gegen internationale Konventionen verstößt. Das spannende in der Causa Borissow: Geheime Depeschen der türkischen Botschaft in Sofia lassen dem SPIEGEL nach vermuten, dass der Premier Borissow, der ehemalige bulgarische Generalstaatsanwalt Sotir Tsatsarow und der bulgarische Geheimdienst nach dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 aktiv an der Abschiebung eines türkischen Oppositionellen mitgewirkt haben. Und das, obwohl sich bulgarische Gerichte zuvor ausdrücklich gegen ein Auslieferungsgesuch ausgesprochen hatten. Rechtstaatlichkeit ist auch in den von uns recherchierten Fällen nicht gegeben.  

Die englischsprachige Homepage POLITICO stellte im September in ihrer EuropaEdition einen Bericht mit dem Titel „How Bulgaria became the EU’s mafia state“ online. Und auch hier wird die Frage nach der zentralen Rolle des Premier Borissow gestellt. Der EU-Apparat handelt allerdings immer noch nicht. 

Was sind die Konsequenzen sowie die politischen Forderungen aus dem Dilemma? 

+ Bulgarien sollte aus der EU temporär ausgeschlossenen werden bzw. mindestens sein Stimmrecht zeitlich verlieren, solange keine rechtsstaatlichen Verhältnisse hergestellt werden.  

+ Ein amtierender bulgarischer Kommissar wird aus gleichem Grund für diese Zeit suspendiert. Ein anderer Kommissar übernimmt temporär sein Resort. 

+ Investoren, die enteignet worden sind, sollten mit Subventionsgeldern, die eigentlich für Bulgarien gedacht waren, entschädigt werden. 

+ Kein Investor darf in Bulgarien noch einen Cent investieren. 

Autor: Edmund Pelikan, epk media

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Veröffentlichung des neuen HAHN Retail Real Estate Reports 2020/2021 – Marktbericht zum Einzelhandel und Handelsimmobilien-Investmentmarkt

Bergisch Gladbach, 22. September 2020 Der heute veröffentlichte HAHN Retail Real Estate Report 2020/2021 bietet einen umfassenden Marktüberblick über die Rahmenbedingungen für Handelsimmobilieninvestments. Der von der Hahn Gruppe jährlich herausgegebene Bericht wurde wieder in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute erstellt. Dies sind einige der zentralen Erkenntnisse des Researchs und der Expertenbefragungen:

Grund- und Nahversorger wollen weiter expandieren

Trotz der wirtschaftlich eingetrübten Lage und den Widrigkeiten durch die Corona-Pandemie zählen Lebensmittelmärkte, Drogeriemärkte, Bau- und Gartenmärkte, Möbel sowie Hobby & Freizeit weiterhin zu den expandierenden Einzelhandelsbranchen. Sie weisen zudem eine überwiegend optimistische Umsatzerwartung für die zweite Jahreshälfte 2020 auf, so das Ergebnis der im Rahmen des HAHN Retail Real Estate Reports durchgeführten Expertenbefragung. Die genannten Sortimente waren von den Auswirkungen des Corona-bedingten Shutdowns am geringsten betroffen.

Im Kontrast dazu hat die Expertenbefragung des Einzelhandels ergeben, dass die Händler in der Gesamtheit ihre Expansionsbestrebungen im Vergleich zu den Vorjahren zurückgefahren haben. So möchte mit 58 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) eine Mehrheit das jeweils bestehende Filialnetz halten oder sogar ausdünnen (siehe Grafik). Nur noch 42 Prozent der Befragten (Vorjahr: 56 Prozent) planen, zum Jahresende über mehr Standorte zu verfügen.

Fachmarktzentren sind das bevorzugte Expansionsziel des Handels

Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie waren divergierende Trends hinsichtlich der präferierten Einzelhandelslagen und Objekttypen zu erkennen, welche nun durch die Corona-Krise nochmal an Dynamik hinzugewonnen haben. So gehen 77 Prozent der Befragten des Einzelhandels davon aus, dass sich Shopping-Center langfristig eher negativ entwickeln werden. 59 Prozent sind der Meinung, dass auch Nebenlagen von Oberzentren zukünftig an Attraktivität als bedeutende Einzelhandelsstandorte verlieren werden (siehe Grafik). Toplagen in Oberzentren (68 Prozent) und die Stadtkerne von Mittelzentren (64 Prozent) werden langfristig ähnlich positiv und als krisenresilient eingestuft. Noch besser schneiden Mixed-Use-Immobilien (84 Prozent) ab, die sich bereits Prä-Corona als Assetklasse steigender Beliebtheit bei Investoren und Händlern gleichermaßen etabliert haben. Die größte Zuversicht für eine langfristig positive bzw. stabile Entwicklung, auch nach Überwindung der Krise, haben die befragten Expansionsbeauftragten des Einzelhandels bei Fachmarktzentren (88 Prozent). Durch die in der Regel (nah-)versorgungsorientierte Ausrichtung dieser Standorte und die lebensmittelgeankerten Mieterstruktur waren diese Standorte nur am Rande von den Corona-bedingten Schließungen betroffen.

Kaufinteresse hat überraschend zugenommen – doch Investoren sind wählerisch

Trotz der wirtschaftlichen Sondersituation nehmen die im Rahmen des HAHN Retail Real Estate Reports befragten Investoren hinsichtlich ihrer derzeitigen Investmentstrategie eine optimistischere Haltung als im Vorjahr ein. So wollen 58 Prozent bis zum Jahresende 2020 zum bestehenden Immobilienbestand stark bzw. moderat hinzukaufen (Vorjahr: 44 Prozent), siehe Grafik. Weitere 33 Prozent der befragten Investoren möchten den verwalteten Immobilienbestand halten (Vorjahr: 32 Prozent). Ein im Vergleich zu den Vorjahren geringerer Anteil von 8 Prozent möchte in den kommenden sechs Monaten den Immobilienbestand moderat beziehungsweise stark verkleinern (Vorjahr: 24 Prozent).

Die Investorennachfrage fokussiert sich aber auf nur einige wenige Objekttypen, nämlich Lebensmittelformate oder Objekte mit einem Ankermieter aus dem Lebensmitteleinzelhandel. Auf der Wunschliste ganz oben stehen entsprechend Supermärkte und Lebensmittel-Discounter (65 Prozent), dahinter Fachmarktzentren (61 Prozent) und SB-Warenhäuser/Verbrauchermärkte (43 Prozent). Ein deutlich verringertes Investmentinteresse besteht in diesem Jahr an Geschäftshäusern in 1A-Lagen (26 Prozent). Das Schlusslicht bilden Shopping-Center, die derzeit als mögliche Neuinvestitionen kaum eine Rolle in den Überlegungen der Investoren spielen.

Investoren/Banken sehen E-Commerce und Wirtschaftsentwicklung kritisch

Die bereits Prä-Corona existierenden Herausforderungen für den stationären Einzelhandel als auch für Handelsimmobilien-Investments haben nach Einschätzung der befragten Investoren und Banken beziehungsweise Finanzinstitute im Vergleich zum vergangenen Jahr teilweise weiter an Bedeutung gewonnen. Die jährlich wachsende Konkurrenz im Einzelhandel durch den E-Commerce (81 Prozent ggü. 91 Prozent im Vorjahr) sowie die Eintrübung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (79 Prozent ggü. 50 Prozent im Vorjahr) werden in diesem Jahr als die größten Herausforderungen bei Handelsimmobilien-Investments angesehen (siehe Grafik). Neu dahinter folgt die Corona-Pandemie mit 58 Prozent Nennungen. Der dynamische Wandel der Konsumpräferenzen hat im Vorjahresvergleich an Bedeutung eingebüßt (45 Prozent gegenüber 63 Prozent im Vorjahr).

Einzelhandelslandschaft wird durch Megatrends geprägt
bulwiengesa hat vier große Trends im Einzelhandel herausgearbeitet, die durch die Corona-Krise noch beschleunigt worden sind:
Standortpolitik
Insolvenzen bei Textil und Mode führen zu einem Flächenüberhang, gerade bei Shopping-Centern und Innenstadtlagen, und entsprechender Standortselektion des Handels. Die Gewinner sind gut eingeführte Standorte, die eine hohe Attraktivität auf die Kunden ausüben. Darüber hinaus gewinnen Nahversorgungszentren und Fachmärkte, die Lebensmittelhandel integriert haben.
Omnichannel
Stationärer Handel und Distanzhandel verschmelzen mit hoher Geschwindigkeit. Inzwischen setzen fast alle Händler auf einen funktionierenden Online-Kanal. Der wachsenden Konkurrenz aus dem Online Handel begegnet man mit Internetpräsenz. Zudem erwartet der Kunde Multi-Channel-Services wie Click & Collect oder die Abgabe von Retouren im stationären Handel.
Digitalisierung
Der Motor für die Digitalisierung im Handel sind Kosteneinsparungen. Angefangen bei
der Steuerung der Warenwirtschaft über Self-Check-out bis zum Einsatz von Algorithmen zur Erfassung von Kundenwünschen werden Abläufe im stationären Handel zunehmend digitalisiert.
Nachhaltigkeit
Verstärkte Anforderungen an die Nachhaltigkeit haben immensen Einfluss auf
die Warenwirtschaft (Verkehre, Verpackungen, Recycling), Produkte und Produktentwicklung (Bio-Produkte, nachhaltige Modeproduktion und Unternehmensführung sowie der Umgang mit den Zulieferern).

Pandemie und Gesamtwirtschaft entscheiden über Nachfrage am Investmentmarkt
Im weiteren Jahresverlauf dürfte gemäß den Erwartungen von CBRE das Einzelhandelsimmobilientransaktionsvolumen in den verschiedenen Segmenten, zum einen durch mangelndes Angebot, zum anderen aufgrund einer verhaltenen Nachfrage, gebremst werden. Die meiste Dynamik dürfte bei kleineren und mittelgroßen Fachmarktzentren, die keinen größeren Fashion-Anteil haben, sowie bei Supermärkten und Discountern zu erwarten sein. Gleichzeitig dürfte der Druck institutioneller Anleger, in Immobilien zu investieren, im Jahresverlauf deutlich zunehmen. Treiber dieser Entwicklung sind der Nachholbedarf der Investoren, aufgrund des verhaltenen zweiten Quartals, sowie insbesondere auch die weiterhin niedrigen Niveaus fest verzinslicher Alternativinvestments. Davon dürften letztlich auch Einzelhandelsimmobilien in Deutschland, als einem der größten Märkte in Europa, der die Corona-Krise bisher vergleichsweise gut überstanden hat, profitieren.

Hahn Retail Real Estate Report 2020/2021
Der einmal jährlich erscheinende HAHN Retail Real Estate Report beschreibt die aktuellen Entwicklungen im deutschen Einzelhandel und am Investmentmarkt für Handelsimmobilien. Der Report ist erneut in Kooperation mit CBRE, bulwiengesa und dem EHI Retail Institute entstanden. bulwiengesa beschreibt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Konsum und den Einzelhandel in Deutschland sowie die Entwicklung der einzelnen Akteure. CBRE beschäftigt sich insbesondere mit dem Investment- und Vermietungsmarkt für Handelsimmobilien. Ein weiterer Baustein ist die Expertenbefragung, welche die Hahn Gruppe im Sommer 2020 bei 74 Expansionsverantwortlichen des Einzelhandels sowie 53 Entscheidungsträgern von institutionellen Immobilieninvestoren und Banken/Finanzinstituten durchgeführt hat. Die in Zusammenarbeit mit dem EHI Retail Institute befragten Handelsunternehmen sind führende Akteure des Einzelhandels in Deutschland, zusammengefasst verfügen Sie über mehr als 26.000 Filialen in Deutschland. Bei den befragten Investoren handelt es sich beispielsweise um Asset Manager, Versicherungen, Immobilien-AGs, Pensionskassen und Stiftungen. Zu rund 70 Prozent verwalten diese jeweils ein Vermögen oberhalb der Milliarden-Euro-Grenze.

Den Report finden Sie hier zum Download. 

Quelle: Hahn Gruppe (PM vom 22.09.2020)

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Nachfrage Institutioneller und Trend ins Umland der Großstädte stärken den Wohnungsmarkt

Bamberg, 22.09.2020 – Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig. Diese optimistische Botschaft verkündete Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich seines Vortrags bei der »10. Fränkischen Nacht« des PROJECT Unternehmensverbunds. Pressevertreter und Immobilienexperten trafen sich am 16. September, diesmal wegen Coronavirus-Pandemie, zur Online-Konferenz. Voigtländer zufolge wird der Wohnungsmarkt relativ gut durch die Krise kommen.

Seinen Optimismus untermauert der Volkswirt mit harten Fakten. So zeige das von den Konjunkturforschern des IW Köln entwickelte Ampelsystem im August zwar noch rot. Der Blick nach China aber stimme zuversichtlich. China habe einen rund zweimonatigen Vorlauf bezogen auf den Ausbruch und die Auswirkungen des Coronavirus und könne daher sehr gut als Indikator für den weiteren wirtschaftlichen Verlauf betrachtet werden. Dort beginne die Erholung vor allem beim Einkaufsmanagerindex. Dem wichtigen Vorlaufindikator zufolge würden die Auftragseingänge stark zulegen. Die Stimmung helle sich zunehmend auf, auch für Deutschland sei Licht am Horizont erkennbar. Die meisten negativen Prognosen scheinen zudem überzeichnet gewesen zu sein, inzwischen stehe für die deutsche Konjunktur im Jahr 2020 nur noch ein Minus von 6,5 Prozent im Raum, besser als von vielen Branchenexperten zu Beginn der Coronakrise vermutet. Bis das Vorkrisenniveau erreicht werde, könne es allerdings noch bis Ende 2021 oder Anfang 2022 dauern.

Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen.

Quelle: PROJECT (PM vom 22.09.2020)

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Schiffscontainer und Wechselkoffer als Assets: Einzigartige Hamburger Logistik-Expertise hält Einzug in den Schweizer Markt

Hamburg / Zürich 22. September 2020 – Der Hamburger Logistik-Assetmanager Solvium Capital bringt die Assets „Schiffscontainer“ und „Wechselkoffer“ auf den Schweizer Markt. Ermöglicht hat das eine neu geschlossene Partnerschaft mit dem erfolgreichen Züricher Verbriefungsspezialisten GENTWO.

In Deutschland sind Investitionen in Container und Wechselkoffer seit vielen Jahrzehnten bei Anlegern beliebt. Container haben die Weltwirtschaft zusammenwachsen lassen, weil sie den weltweiten Transport drastisch beschleunigt und verbilligt haben. Und was Container für den globalen Transport sind, sind Wechselkoffer in Zentraleuropa für die Logistik an Land. Amazon, Zalando, eBay & Co. haben eine beeindruckende Wachstumsstory geschrieben, die ohne eine hoch effiziente Logistik nicht möglich wäre. Und diese wiederum basiert auf einem unscheinbaren quaderförmigen Kasten mit ausklappbaren Stützbeinen an jeder Ecke – dem Wechselkoffer. Wechselkoffer sind in Deutschland ein seit vielen Jahren etabliertes attraktives Investment. Online-Handel und Wechselkoffer haben dabei ein symbiotisches Verhältnis: Der Erfolg des einen hängt mit dem Erfolg des anderen zusammen.

Angesichts des aktuellen Mangels an ertragreichen Anlagealternativen, die zugleich möglichst unkorrelierte Renditen in Aussicht stellen, handelt es sich beim Container- und Wechselkoffer-Segment um ein interessantes und zugleich neues Anlagethema – das dank seiner stabilen Einkommensströme auch den Schweizer Anlagemarkt bereichern dürfte. Solvium, ein Hamburger Logistikspezialist, der über ein einzigartiges und lokal verankerte Spezialistenwissen in Bezug auf das Container- und Wechselkoffer-Segment verfügt, hat sich daher entschlossen, seine Expertise nun auch in die Schweiz zu „exportieren“. Dazu ist Solvium eine Partnerschaft mit GENTWO eingegangen, dem erfolgreichen Züricher Verbriefungsspezialisten.

Die Schiffscontainer- und Wechselkoffer-Strategie wurde verbrieft und zum Basiswert eines Tracker-Zertifikats mit Schweizer ISIN-Code, was bedeutet: Auch professionelle Investoren mit Sitz in der Schweiz können das Anlageprodukt nun wie jedes andere Anlagezertifikat – zum Beispiel wie das eines Bankenemittenten – außerbörslich erwerben. Interessierte Investoren, die auf der Suche nach neuen Anlagealternativen sind, können also von nun an Solviums bewährte Anlagestrategie als interessante Beimischung für ihre Schweizer Portfolios nutzen.

Dazu Solvium-Geschäftsführer André Wreth: «Wir registrieren eine steigende Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in unserem spezialisierten Nischensegment ‚Infrastruktur und Logistik‘. Unsere tiefgreifende Expertise in diesem Segment möchten wir nun auch im Schweizer Anlagemarkt anbieten. Wir freuen uns, nun auch Schweizer Portfolios mit einer alternativen Anlage in Container und Wechselkoffer zu bereichern und mit GENTWO einen renommierten Spezialisten für innovative Verbriefung gewonnen zu haben.»

Philippe A. Naegeli, CEO von GENTWO, fügt an: «Wir freuen uns über das Vertrauen unseres neu gewonnenen deutschen Partners Solvium. Dieses Anlagethema ist spannend und neu für den Schweizer Markt. Es kommt ihm wie gerufen, denn das Bedürfnis nach neuen, alternativen Anlagen wird auch in Zukunft weiter steigen. Container-Investments haben bislang stabile Einkommensströme generiert. Sie sind zudem vergleichsweise gut kalkulierbar. Und auch von der Corona-Pandemie zeigen sich die Renditen bislang unbeeindruckt.»

Quelle: Solvium (PM vom 22.09.2020)

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ebase Vermittler-Fokus-Umfrage: Finanzprofis hinsichtlich Marktentwicklung 2020 weiterhin zuversichtlich

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird bis zum Jahresende 2020 …© ebase

Aschheim, 17. September 2020. „Der Optimismus unter den Finanzexperten überwiegt trotz des bereits erfolgen Kursanstiegs weiterhin“, kommentiert Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 231 Vertriebspartnern der B2B-Direktbank.

Während im April dieses Jahres, unter dem Eindruck des Corona-Ausbruchs, noch fast 32 Prozent der Befragten der Meinung waren, dass der DAX im Lauf der kommenden 12 Monaten sinken werde, sind – trotz der zwischenzeitlichen Kursanstiege – nurmehr 26 Prozent der Befragten dieser Meinung. Dagegen gehen rund 44% von einem weiter steigenden DAX aus. Rückblickend hat sich damit die optimistische Einschätzung der ebase-Partner vom April dieses Jahres vorerst bewahrheitet, da der Leitindex für deutsche Aktien seit der letzten Befragung bereits deutlich zugelegt hat.

„Die Zuversicht der Finanzprofis könnte ein Ausdruck dessen sein, dass sie die schlimmsten Auswüchse der Corona-Krise als überstanden ansehen und auch keinen weiteren Lockdown erwarten“, sagt Friedrich.
Eine ähnliche Einschätzung lässt das Kaufverhalten der ebase Kunden zu. Trotz der Sommerferien in vielen Bundesländern lag das Handelsvolumen der aktiv gemanagten Fonds im August um fünf Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Handelsvolumen des Vorjahrs. Der Fundflow-Faktor wiederum lag bei 1,36, was bedeutet, dass im August die Mittelzuflüsse in aktiv gemanagten Fonds um 36 Prozent über den Abflüssen lagen. „Auch das spricht für eine weiterhin bestehende Zuversicht seitens der Anleger, die offenbar die Renditechancen der Kapitalmärkte für sich nutzen wollen“, so Friedrich.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“
Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Quelle: ebase (PM vom 17.09.2020)

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Madison International Realty investiert in erstklassiges Bürohochhaus in Warschau

Piotr Krajewski – Fotografia Architektury / Architectural Photography

Warschau/New York, 17.09.2020 – Die globale Immobilien-Investmentgesellschaft Madison International(Madison) hat Anteile an dem neu entwickelten Büroobjekt Chmielna 89 im Central Business District in Warschau, dem führenden Büromarkt in Polen, von der Cavatina-Gruppe erworben. Der Wert der Immobilie beträgt mehr als 100 Millionen Euro.

Chmielna 89 ist vollständig für zehn Jahre an die größte Bank Polens und eines der ältesten Finanzinstitute des Landes, an PKO BP, vermietet.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

Quelle: Madison International Realty (PM vom 17.09.2020)

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Frischer Wind an der Unternehmensspitze – hep beruft Thomas Tschirf als Chief Financial Officer

©hep – Thomas Tschirf
  • Frischer Wind an der Unternehmensspitze – hep beruft Thomas Tschirf als Chief Financial Officer
  • Vom weltgrößten Windkraftanlagenhersteller über Umwege zum globalen Solarunternehmen
  • Ziel: Solide Finanzstrukturen während globaler Expansion

Güglingen, 14. September 2020 – Thomas Tschirf, vormals Leiter der kaufmännischen Verwaltung eines internationalen Herstellers von Papierschneidemaschinen, übernimmt Position des CFO beim baden-württembergischen Spezialisten für Solarparks und Solari-nvestments. Nebst langjähriger Erfahrung im internationalen Finanzgeschäft verfügt Tschirf über Expertise im Bereich erneuerbarer Energien.
Thomas Tschirf – internationaler Finanzexperte
Beim weltgrößten Hersteller von Windkraftanlagen, Vestas, hat Tschirf zunächst in Deutschland und später in Dänemark und Shanghai Projekte in den Bereichen Sales Bu-siness, Reporting & Compliance, Qualitätswesen und im Supply Chain Management ver-antwortet. Im Anschluss wechselte er zu Polar, dem Weltmarktführer in der Herstellung von Papierschneidemaschinen, leitete dort die kaufmännischen Bereiche des Standorts China und übernahm die Position als CFO der Unternehmensgruppe.
Thomas Tschirf hat einen Diplomabschluss im Bereich internationale Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Finanzierung sowie strategisches und operatives Controlling und einen Masterabschluss im International Management.
hep – Expansion als Herausforderung
Mit Wirkung zum 14. September tritt Tschirf bei hep die Position des Chief Financial Officers an. Damit übernimmt er das bislang von CEO und Unternehmensgründer Chris-tian Hamann geführte Finanzressort mit den Bereichen Finance und Procurement. „Der Wechsel zu hep bedeutet für mich die Möglichkeit, in einem jungen und dynamischen Umfeld meinen Anteil an der Weiterentwicklung eines stark wachsenden Unternehmens in der Zukunftsbranche Solarenergie leisten zu können“, so Tschirf.
Bei seiner Arbeit legt der 36-jährige gebürtige Österreicher Wert auf eine enge Anbindung an das operative Geschäft. Bei hep liegt die Herausforderung kurz- bis mittelfristig in der Integration der neuen US-amerikanischen Tochtergesellschaften. „Wir freuen uns auf die
Zusammenarbeit,“ erläutert CEO Christian Hamann. „Erklärtes Ziel ist es, dass die Berei-che Finanzen und Einkauf mit dem starken Wachstum des Unternehmens mithalten.“

Quelle: hep global (OPM)

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Tobias Köhler übernimmt die Residential Investment Teams in NRW

©JLL – Tobias Köhler

KÖLN, 16. September 2020 – Tobias Köhler (34) wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 die Leitung des Residential Investment Teams bei JLL in Köln übernehmen. Seit Anfang 2018 übt er bereits die gleiche Funktion in Düsseldorf aus. Der JLL-Wohninvestmentbereich wird durch die gemeinsame Führung beider Teams Synergien und zusätzliche Potenziale in der Region erschließen.
Unter Köhlers Leitung hat das Düsseldorfer Team die Transaktion des ehemaligen Outokumpu-Werks mit 160.000 m² Grundfläche beraten und vermittelt. Dort entstehen nun die Benrather Gärten. Zudem hat Köhler in den vergangenen Jahren bereits von Düsseldorf aus Projekte in Köln betreut, darunter die Transaktion des Linde-Areals in Köln-Sürth sowie den Verkauf des „Rheingold“- Portfolios mit Objekten in Köln und Düsseldorf.
Dr. Konstantin Kortmann, Head of Residential Investment JLL Germany: „Die Investoren im Wohninvestmentbereich denken nicht nur lokal, sondern spürbar regional. Das gilt insbesondere für Nordrhein-Westfalen mit seinen Ballungsgebieten an Rhein und Ruhr, wo Städte praktisch fließend ineinander übergehen. Tobias Köhler wird als Team Leader Residential Investment in NRW unsere Dienstleistung noch stärker auf diese Kundensicht ausrichten.“

Quelle: Jones Lang LaSalle SE (OPM)

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