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Category Archives: Personelles

Karsten Mieth übernimmt die Gesamtleitung des Vertriebs bei Real I.S.

karsten-mieth-foto.256x256München, 15. Juni 2015 – Karsten Mieth übernimmt ab sofort bei der Real I.S. Gruppe die Gesamtleitung der beiden Vertriebseinheiten Institutionelle Kunden und Private Kunden. Die Real I.S. wird damit der aktuellen Entwicklung gerecht, dass sich die Grenzen zwischen den einzelnen Kundensegmenten intern und investorenseitig zunehmend überschneiden. Beispiele sind semi-professionelle Anleger, Vermögensverwalter oder auch Stiftungen, die entweder direkt oder über Sparkassen und Banken angesprochen werden. Durch eine gemeinsame Leitung der beiden Vertriebswege laufen nun die Kommunikation und die ganzheitliche Betreuung der Kunden an einer Stelle zusammen und es kann gezielt über relevante Maßnahmen entschieden werden.

„Unsere konsequente Produktstrategie unter der neuen Regulierung des KAGB mit Portfoliokonzepten im In- und Ausland für die unterschiedlichen Kundensegmente und Investitionsanforderungen verlangt eine neue Qualifizierung der Vertriebswege und deren Koordinierung“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. „Mit Karsten Mieth geben wir auf die zukünftigen Chancen und Herausforderungen die richtige Antwort, können Synergieeffekte konsequent nutzen und positionieren uns mit einer starken Vertriebsstrategie in den alten und neuen Märkten.“

Aus seiner fast 20-jährigen Tätigkeit in führenden Positionen im Fonds- und Bankenmarkt sowie der früheren Funktion als geschäftsführender Gesellschafter des Assetmanagers und Bankendienstleisters demark | abakus-Gruppe bringt Karsten Mieth hohe Kompetenz in beiden Kundensegmenten und Erfahrungen in unterschiedlichsten Marktphasen mit. Das anvisierte Vertriebsziel des Real I.S. Grundvermögen steht damit auch von der Führungsverantwortung her auf einer soliden und zukunftsgerechten Basis.

Quelle: Real I.S. AG

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Scope Ratings öffnet Büros in Madrid und Paris

Scope logo

© Scope Ratings AG

Berlin, 16.06.2015 – Die europäische Expansion von Scope Ratings schreitet mit den Repräsentanzen in Madrid und Paris voran. Zusammen mit den Büros in Berlin und London ist Scope nun in vier europäischen Staaten vor Ort vertreten.

Scope Ratings hat im Mai und Juni dieses Jahres Repräsentanzen in den Hauptstädten von Spanien und Frankreich eröffnet. „Wir sehen in beiden Ländern einen hohen Bedarf für eine europäische Rating-Alternative“, sagt Torsten Hinrichs, CEO der Scope Ratings AG. „Wir unterscheiden uns von anderen Agenturen durch eine lokale, Dialog basierte Kundenbetreuung und eine Analyse, die regionale und kulturelle Besonderheiten berücksichtigt. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, erfordert die zunehmende Europäisierung unserer Ratingaktivitäten eine dauerhafte Präsenz vor Ort bei unseren Kunden. Die Repräsentanzen in Madrid und Paris sind daher wichtige Schritte unserer strategischen Positionierung in Europa.“

Scope hat in den vergangenen zwei Jahren bereits die ersten Ratings für spanische und französische Banken, Unternehmen und strukturierte Finanzierungen erstellt. In diesem Jahr rechnet Scope Ratings mit beschleunigtem Wachstum, das unter anderem durch die zunehmende Bedeutung von Kapitalmarktfinanzierungen getragen wird.

Besonders großes Potenzial sieht Scope im Rating von Banken und Unternehmensanleihen. Hier hat die Ratingagentur in den vergangenen Jahren hochkarätige und sehr erfahrene Analyse-Teams aufgebaut und zugleich innovative Rating-Methodiken entwickelt, die die neuen Kapitalmarkt-Realitäten und insbesondere das neue Bankenabwicklungsregime vollständig abbilden.

Zum Hintergrund
Scope ist in Spanien und Frankreich bereits seit rund zwei Jahren aktiv und hat bislang 14 Ratings veröffentlicht. Neben Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich hat Scope bislang Ratings in Italien, Benelux, Schweiz und Österreich vergeben.

Quelle: Scope Ratings

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Real I.S. erweitert institutionelle Produktpalette

RealISMünchen, 01.06.2015 – Die Real I.S. AG hat im April 2015 ein neues Geschäftsfeld für die Entwicklung neuer institutioneller Produkte und zur Erschließung von neuen Märkten (wie bspw. Osteuropa, Skandinavien, USA und Kanada) gegründet.

Ziel ist es, insbesondere großvolumige Objekte zu erwerben und diese im Rahmen von individuell zugeschnittenen Einzelinvestments sowie Club Deals deutschen institutionellen Investoren zugängig zu machen. Der neue Bereich „Global Investment Solutions“ wird gemeinsam mit dem institutionellen Vertrieb neue Investments für deutsche institutionelle Investoren umsetzen. Hierzu wurde das Investment-Team um Gregor John von Freyend, Jörn Tepel sowie Christoph Wendl, den Leiter des Bereichs, verstärkt.

Herr Christoph Wendl ist seit 1998 in der Immobilienbranche und seit 2004 in der Sparkassen-Finanzgruppe tätig und verfügt über ein großes Netzwerk zu Projektentwicklern und Immobilienbestandshaltern im In- und Ausland. Herrn Wendl zeichnet eine langjährige Erfahrung und Expertise in der internationalen und nationalen Immobilienakquisition sowie Investmentstrukturierung mit über einer Milliarde Euro umgesetzten Transaktionen aus. Von 2004 bis 2008 hat Herr Wendl im Immobilienbereich der BayernLB komplexe Finanzierungsstrukturen in Europa sowie USA für institutionelle Investoren umgesetzt und war für einige Monate in der Niederlassung New York tätig.

Gregor John von Freyend, Jörn Tepel und auch Christoph Wendl waren zuletzt als Projektleiter im Bereich Immobilien Ausland tätig. Sie beschäftigten sich insbesondere mit der Identifikation, Akquisition und Disposition von großvolumigen Objekten sowie der Strukturierung von geschlossenen Immobilienfonds für private und institutionelle Investoren. Derzeit setzt das neue Team bereits das erste Einzelinvestment im Ausland für einen deutschen institutionellen Investor um.

Quelle: Real I.S. AG

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Scope Ratings erweitert Vorstand

Scope logoBerlin, 21.05.2015 – Dr. Stefan Bund, Chief Analytical Officer von Scope Ratings AG, wurde zusätzlich in den Vorstand der Berliner Ratingagentur berufen.

Bund weist eine langjährige, internationale Erfahrung im Rating und der Analyse von Finanzinstrumenten mit Stationen in London, Tokio und New York auf. So arbeitete er mehr als acht Jahre bei Fitch Ratings in London. Bund unterrichtet auch regelmäßig als Dozent an internationalen Hochschulen zum Thema Rating und Finanzierung. In seiner Funktion als Chief Analytical Officer verantwortet Bund das Rating und die Analyse in den vier Bereichen, in denen Scope Ratings bisher tätig ist: in der Bewertung von Banken, Unternehmensanleihen, strukturierten Finanzierungen und alternativen Investmentfonds (AIF).

Mit dieser Ernennung erweitert Scope Ratings den Vorstand, dem seit August 2014 CEO Torsten Hinrichs vorsteht.

Quelle: Scope Ratings

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Dr. Peters Group holt Cristina Bülow als Group CFO

Ehemalige Aquila-Managerin verantwortet ab sofort das Finanzressort beim Dortmunder Emissionshaus

Pressefoto_Cristina_Bülow

Cristina Bülow

Dortmund, 20. Mai 2015 – Die Dr. Peters Group besetzt die Position des chief financial officer (Group CFO) ab sofort mit Cristina Bülow. Die Managerin kommt von der Aquila Gruppe, in der sie von 2009 bis 2015 die Geschäftsführung der Emissionshäuser und der Kapitalverwaltungsgesellschaft der Gruppe, der Alceda Asset Management GmbH, innehatte.

Cristina Bülow setzt damit die erfolgreiche Arbeit von Christian Mailly fort, der in den letzten Jahren kommissarisch gemeinsam mit Anselm Gehling, CEO Dr. Peters Group, die Aufgaben des Group CFO übernommen hatte. Christian Mailly fokussiert sich in der Unternehmensgruppe nun wieder vollständig auf den stark expandierenden Bereich der Luftfahrtinvestments.

Cristina Bülow, Group CFO Dr. Peters Group: „Die Unternehmenstransformation von einem Sachwertanbieter zu einem umfassenden Asset Manager mit deutschen und internationalen Investoren ist eine Herausforderung. Diesen Prozess voranzutreiben, stellt eine spannende Herausforderung dar.“

„Mit Cristina Bülow erweitern wir die Geschäftsführung unseres Unternehmens um eine wichtige Personalie. Ziel der Verstärkung ist es, die Dr. Peters Group weiter als führenden Anbieter von Sachwertinvestments für Privatanleger und institutionelle Investoren zu etablieren und die derzeitige Marktposition auszubauen. Cristina Bülow ist in der Branche der Alternativen Investments bestens vernetzt und wird uns bei den strategischen Herausforderungen des regulierten Marktes und bei der weiteren Entwicklung institutioneller Platzierungen optimal ergänzen können. Mit der Neubesetzung der Position sind unsere personellen Planungen für die Geschäftsführung erfolgreich abgeschlossen. Christian Mailly, Head of Aviation, hat damit die notwendigen Freiräume, unser stark wachsendes Geschäft im Bereich der Luftfahrtinvestments voranzutreiben. Ihm gilt der besonderer Dank für die in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich geleistete Unterstützung im Finanzbereich“, sagt Anselm Gehling, CEO der Dr. Peters Group.

Quelle: Dr. Peters Group

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Karsten Mieth ist neuer Leiter Vertrieb Institutionelle Kunden bei Real I.S.

RealISMünchen, 21. April 2015 – Seit Anfang April 2015 leitet Karsten Mieth bei der Real I.S. Gruppe den Vertrieb Institutionelle Kunden. Zuvor war er über acht Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter des Assetmanagers und Bankendienstleisters demark | abakus-Gruppe. Dort verantwortete er unter anderem den Eigenkapitalvertrieb, die Bankenbetreuung sowie die Produkt- und Unternehmensentwicklung. Karsten Mieth ist ausgebildeter Bankkaufmann und studierter Bankfachwirt und seit über 20 Jahren in führenden Positionen im Fonds- und Bankenmarkt tätig.

„Mit Karsten Mieth gewinnen wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit für den weiteren Ausbau unseres Geschäftsbereiches Institutionelle Kunden. Unsere Investoren und wir werden nachhaltig von Karsten Mieths Erfahrung profitieren können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S.

„Mit Herrn Mieth sind wir für die Zukunft ideal aufgestellt und können unsere Erfolgsstory im institutionellen Bereich mit attraktiven Produkten wie der BGV-Reihe weiter fortsetzen“, so Schenk. Derzeit befindet sich der Immobilien-Spezial-AIF BGV VI in der Platzierung, der in Büro- und Handelsimmobilien in Core- und Core+-Lagen sowie Logistikimmobilien und Budget Hotels in der Euro-Zone investiert. Die BGV VI strebt Ausschüttungen von durchschnittlich rund 4,75 – 5,0 Prozent p.a. im Zehn-Jahres-Durchschnitt an.

Quelle: Real I.S.

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reconcept verstärkt Vertriebsteam

Jan Gottschalk

Jan Gottschalk

Hamburg, 08.04.2015 – reconcept, das auf Erneuerbare Energien spezialisierte Hamburger Emissionshaus, hat seinen Vertrieb mit Jan Gottschalk verstärkt.

Er wird bei der reconcept Unternehmensgruppe den Bereich Family Offices weiter ausbauen. Außerdem betreut er Banken, Sparkassen, freien Vertriebe, Pools und freie Finanzberater.

Jan Gottschalk ist seit nunmehr 30 Jahren in der Finanzbranche tätig, u.a. als selbständiger Berater im Bereich der geschlossenen Fonds, anschließend zunächst als erster Vertriebs-Mitarbeiter und später in leitender Position bei einem der ehemaligen Emissionshausmarktführer. Zuletzt konnte er umfassende Erfahrungen, u.a. als freier Consultant, im Bereich Family Offices sammeln.

Im Fokus seiner Arbeit bei reconcept steht die Schulung der Vertriebspartner, seine Unterstützung der Vertriebe bei Endkundenveranstaltungen – sowohl Online als auch vor Ort.
Quelle: reconcept

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Solvium Capital verstärkt sich personell

Marc Sievert

Marc Sievert

Hamburg, 25.03.2015 – Solvium Capital, der Anbieter von Direktinvestments in Container und Wechselkoffer, wächst gegen den Branchentrend und hat sich personell weiter verstärkt.

Insgesamt beschäftigt Solvium Capital jetzt 22 Mitarbeiter in den Bereichen Service, Verwaltung und Vertrieb. Außerdem wurde am Firmensitz in Hamburg ein zusätzliches Stockwerk angemietet und die bisherige Bürofläche damit mehr als verdoppelt.

Mit Marc Sievert (42) hat Solvium Capital zudem einen sehr erfahrenen Mitarbeiter für die Betreuung der Key Account Partner gewinnen können. Herr Sievert absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann und Bankbetriebswirt bei einer Volksbank im Großraum Hamburg und hat anschließend rund 12 Jahren bei renommierten Häusern in der Fondsbranche in verschiedenen Führungspositionen gearbeitet. Bei Solvium wird Marc Sievert den Geschäftsbereich Key Account Partner und institutionelle Investoren ausbauen.

Dazu Geschäftsführer André Wreth: „Wir freuen uns, mit Herrn Sievert jemanden gefunden zu haben, der neben seiner Erfahrung auch ein gewachsenes Netzwerk besitzt und optimal unser Team verstärkt. Auch die neuen Räume waren dringend nötig. In unseren eigenen Schulungsräumen können wir jetzt mehr Partner schulen und weiterbilden.“

 

Quelle: Solvium Capital

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Veränderungen im Management der IVG Immobilien AG

©www.shutterstock.com

©www.shutterstock.com

Bonn, 20.03.2015  – Der Aufsichtsrat der IVG Immobilien AG hat in seiner Aufsichtsratsitzung am 20.03.2015 über verschiedene Personalthemen entschieden.

Im gegenseitigen Einvernehmen verlässt der bisherige CEO Ralf Jung das Unternehmen aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zwischen ihm und Kern-Investoren über die strategische Ausrichtung der Gesellschaft. Gleichzeitig bestellte der Aufsichtsrat seinen bisherigen Vorsitzenden Dietmar P. Binkowska als neues Vorstandsmitglied. Binkowska komplettiert als CEO das Vorstandsteam neben CFO Rolf Glessing und COO Oliver Priggemeyer. Darüber hinaus wählte der Aufsichtsrat des Unternehmens Christoph Schmidt-Wolf zum neuen Vorsitzenden sowie Gerhard L. Dunstheimer zu seinem Stellvertreter.

Vor seiner Zeit als Chef des Aufsichtsrats der IVG Immobilien AG war Dietmar P. Binkowska Vorsitzender des Vorstands der NRW.Bank, der Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor war er langjährig unter anderem für die Deutsche Bank AG und die HypoVereinsbank AG in verantwortlichen Positionen tätig. Der 53-jährige war im September 2014 zum Mitglied des Aufsichtsrats der IVG Immobilien AG bestellt worden, dessen Leitung er übernommen hatte. Binkowska gilt aufgrund seiner beruflichen Historie als Experte bei Finanzierungsfragen und ausgewiesener Kenner des institutionellen Fondsgeschäfts.

Quelle: IVG Immobilien AG

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Ein Selbstdenker übernimmt die Bundesanstalt

hufeld_bafin_©frank-beer

Felix Hufeld © frank-beer

Felix Hufeld wird BaFin-Präsident

Landshut, 05.03.2015 – Als Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kann man sich nicht klassisch bewerben. Man wird vorgeschlagen und berufen. Und nicht durch irgendjemanden, sondern durch das Bundeskabinett. Dies ist am 04. Februar 2015 geschehen, nachdem die bisherige BaFin-Chefin Dr. Elke König nach Brüssel als Chefin des europäischen Abwicklungsmechanismus für Banken berufen wurde. Der Wechsel vollzieht sich im März 2015. Bereits König hatte ihre beruflichen Wurzeln in der freien Wirtschaft.

Und daran schließt sich der Werdegang von Felix Hufeld nahtlos an und potenziert sich in der Wirtschaftskompetenz. Geboren ist Hufeld in Mainz 1961. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Jurist, der Rechtswissenschaft in Mainz und Freiburg studierte, hat seinen Abschluss in Havard mit einem Master ergänzt.

Allein das zeigt, dass nachhaltiges Interesse an der Logik der wirtschaftlichen Zusammenhänge besteht.

Nach einer Tätigkeit als Rechtanwalt schloss sich die Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Banken und Finanzdienstleister bei der Boston Consulting Group an. Es folgten als Arbeitgeber die Dresdner Bank und der internationale Versicherungsmakler und Risikoberatungsunternehmen Marsh. Danach kamen zwischen 2010 bis 2012 verschiedene Mandate als Geschäftsführer, Gesellschafter und Aufsichtsrat. Dieser Weg führte den Pfälzer dann zur BaFin als Exekutivdirektor für Versicherungsaufsicht.

In seiner jetzigen Funktion machte Hufeld vor einem Jahr positive Schlagzeile, als er vor Studenten Tacheles redete und dies den oft politisch geprägten Worthülsen von Spitzenbeamten entgegensetzte. Medien waren überrascht und erfreut zugleich. So ist aber Felix Hufeld auch in seinen früheren Positionen aufgefallen. Er gilt als direkt, kompetent und bisweilen fordernd. Ein Mitglied eines Bankprojektes aus Hufelds Boston Consulting Zeit ist heute noch beeindruckt von der zielorientierten, hochintelligenten und ausbalancierten Art und zieht als Resümee: „Felix Hufeld bringt einen unbedingten Gestaltungswillen mit.“ In der WamS vom 8. Februar wird der künftige BaFin-Präsident von einem hochrangigen Banker wie folgt beschrieben: „Felix ist ziemlich klug!“

Der künftige BaFin-Chef übernimmt keine leichte Aufgabe. Auch deshalb, da er sich auf einen Beamtenapparat stützen muss. Das ist nicht von vorneherein ein Manko, aber es ist nicht die freie Marktwirtschaft. Die Aufsicht über die größten systemrelevanten Finanzinstitute hat die Aufsichtsbehörde bereits an die EZB abgeben müssen. Als zukünftiger Schwerpunkt gilt eher der Verbraucherschutz. Sicher ist, dass Hufeld, wenn die Charakterisierung aus vielen Quellen zutrifft, diesen Ausverkauf der BaFin mit diplomatischem Geschick und politischer Finesse aufhalten wird. Klar ist aber auch, dass die BaFin einen Mann an die Spitze bekommt, der die Finanzwirtschaft nicht nur vom Hörensagen kennt. Das ist gut und darf einiges erwarten lassen. Wunder darf man weder erwarten noch fordern. Als größte Errungenschaft darf gesehen werden, dass nun neben der Bundesbank auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht einen Selbstdenker an der Spitze hat.
Quelle: Erstveröffentlichung im BeteiligungsReport 1-2015

 Beitrag aus dem BeteiligungsReport als PDF

 

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