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Category Archives: Immobilien Inland

Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Hamburg-Eppendorf

© Hahn Gruppe: Center Hamburg-Eppendorf

– Etabliertes Stadtteilzentrum in der Freien und Hansestadt Hamburg

– Diversifizierte Mieterbasis: Handel, Büro und Ärztezentrum

– 17.900 m² Mietfläche; langfristig vermietet

Bergisch Gladbach, 2. April 2020 (OPM): Die Hahn Gruppe hat in ihrer Funktion als Asset und Investment Manager für zwei deutsche institutionelle Anleger das Stadtteilzentrum Eppendorf Center in Hamburg erworben. Verkäufer des Immobilienobjekts ist die Württembergische Lebensversicherung AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Rechtsanwaltkanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion für den Käufer und CMS Hasche Sigle für den Verkäufer beratend tätig. Die Ankaufsfinanzierung stellte die Berlin Hyp AG, Berlin, bereit. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Der Übergang der Immobilie hat am 1. April 2020 stattgefunden.

Stadt Hamburg, Einzelhandel und Arztpraxen sind Ankermieter

Die gemischtgenutzte Immobilie verfügt über eine Mietfläche von rund 17.900 m² und eine stark diversifizierte Mieterbasis. Das Eppendorf Center setzt sich zusammen aus einem ehemaligen Karstadt-Gebäude, welches im Jahr 1957 errichtet und zuletzt 2009 umfassend modernisiert worden ist, sowie aus einem 2008 errichteten zweiten Gebäudeteil. Letzterer fungiert als „Technisches Rathaus“ mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Hauptmieter. Mieter aus dem Einzelhandel sind u.a. LIDL und TK MAXX. Hinzu kommen ein Ärztezentrum, Gastronomie und APCOA als Betreiber der Tiefgaragen-Stellplätze. Das Core-Objekt ist vollvermietet, mit einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit (WAULT) von rund 7 Jahren.

Die attraktive Mixed-Use Immobilie befindet sich in zentraler Lage im Stadtteil Eppendorf. Eppendorf liegt nördlich vom Zentrum und zählt durch den großen Anteil an Grünflächen, der überwiegend repräsentativen Architektur und einer sehr guten Anbindung an die Innenstadt traditionell zu den begehrtesten Wohnlagen Hamburgs. Das wachstumsstarke Hamburg bietet hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein sehr hohes Kaufkraftniveau und eine seit vielen Jahren positive Bevölkerungsentwicklung.

Mixed-Use-Immobilienportfolio wird weiter ausgebaut

Stephan Wollersheim, Geschäftsführer der HAHN Fonds Invest GmbH, beschreibt die zahlreichen Vorzüge der Immobilienakquisition: „Nach dem erfolgreichen Erwerb einer gemischtgenutzten Immobilie in Stuttgart-Killesberg erfüllt auch das Eppendorf Center auf ideale Weise unsere Anforderungen an ein nachhaltiges Mixed-Use-Investment. Es handelt sich um ein etabliertes Stadtteilzentrum mit zugkräftigen Mietern aus dem Einzelhandel sowie ergänzender Mischnutzung. Die diversifizierte Mieterstruktur mit einem Ankermieter aus dem öffentlichen Sektor, bonitätsstarken Einzelhandelsmietern sowie Arztpraxen verspricht selbst bei einem sich eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld eine hohe Einnahmesicherheit.“

Eckdaten des Immobilienobjekts

Immobilienobjekt Stadtteilzentrum Eppendorf Center
Verkäufer Württembergische Lebensversicherung AG
Adresse Eppendorfer Landstraße 77, 20249 Hamburg
Baujahr 1957/1994/2009 (ehemaliges Karstadt-Gebäude), 2008 (Technisches Rathaus)
Mietfläche/Grundstücksfläche 17.900 m²
PKW-Stellplätze Rund 270
Mieter Stadt Hamburg, TK Maxx, LIDL, Ärztezentrum, APCOA, u.a.
Vermietungsquote 100 Prozent
WAULT Rund 7 Jahre

Quelle: Hahn Gruppe

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Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

©shutterstock

Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 470:

Im Editorial blickt Werner Rohmert einmal aus anderer Richtung auf die Corona-Zahlen. Das ist eine Chance. Zuvor ist aber klar, dass die Krise die Immobilienwirtschaft erreicht. Die (Geld-)Politik sch(m)eißt mit Scheinen auf Probleme. Ob die das merken? Und ansonsten leitet das Editorial zu neuen Problemen über, die Projektentwickler treffen werden. BILD hat da auch Probleme. Im Podcast hat Werner Rohmert (link im Editorial) auch einmal locker und unvorbereitet mit Dirk Labusch, Chefredakteur Immobilienwirtschaft, zur aktuellen Situation geplaudert. (S. 1)

  • Im Einleitungsartikel geht Werner Rohmert auf die Marktreaktionen zu aktuellen Entwicklungen und Problemmen insbesondere bei Bautägern ein. Projektentwickler brauchen vorrangig Rechtssicherheit. Gerade hier türmen sich die Probleme. Wer hafte für die Folgen der politischen Aufrufe zum social distancing. Spahn? Merkel? Sparkassen? (S. 3)
  • iFunded bietet wg. Corona Überbrückungsfinanzierung zu Selbstkosten an: „Der Immobilienbrief“/“Der Platow Brief“ warnen seit geraumer Zeit, dass Schwarmfinanzierungen regulatorisch bevorzugt seien und oft nicht sachgerecht beworben würden. (Rohmert, S. 8)
  • BVK setzt laut Bericht Investitionsentscheidungen aus: Brandaktuell meldete Thomas Daily am Mittwoch: „Deutschlands größter öffentlich-rechtlicher Versorger, die Bayerische Versorgungskammer (BVK), hat sich laut dem Informationsdienst „Pere News“ angesichts der Corona-Krise ein mindestens vier- bis sechswöchiges Moratorium für Investitionsentscheidungen im Immobilienbereich auferlegt. (Rohmert, S. 10)
  • Paris und London sind Hochburgen des Einzelhandels in Europa: „Die Hauptstadtmärkte sind mit riesigem Abstand vor den weiteren Märkten in diesen beiden Ländern. In Deutschland sieht das durch unsere dezentrale Struktur anders aus. (Götza/Rohmert, S. 11)
  • Transformation der Immobilienbranche: Der „CBRE Global Outlook 2030: The Age of Responsive Real Estate“ gibt einen umfassenden Ausblick auf die fundamentalen Veränderungen, die die weltweite Immobilienbranche und die Gesellschaft bis 2030 maßgeblich prägen würden. (Rohmert, S. 13)
  • Immobilienaktien: Rekord-Ergebnis bei Publity, LEG hält sich gut. (S. 14)
  • Von Corona lernen: Corona zeigt uns, globale oder weiträumige Vernetzung sollten wir nutzen können, dürfen aber nicht davon abhängig sein. (Franken, S. 16)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Berliner Mietendeckel: Paukenschlag aus Karlsruhe bleibt aus! (S. 16)
  • Immobilienfinanzierungsindex nähert sich Tiefststand: Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und von JLL als vierteljährlicher Stimmungsindikator für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Deutschland, hat im ersten Quartal 2020 seinen Abwärtstrend fortgesetzt. (S. 17)
  • Offene Immobilienfonds: Die Ratingagentur Scope hat die Mittelzuflüsse und Liquiditätsquoten von 20 offenen Immobilien-Publikumsfonds zum Stand 31. Dezember 2019 im Detail untersucht. (S. 18)
  • Deutscher Logistikmarkt: Treiber der markanten Entwicklung in der Assetklasse Logistik sind anhaltende Digitalisierungstrends. (S. 19)
  • B-Wohnungsmärkte steigen steiler als Toplagen: In der jährlich erscheinenden Wohnungskarte zu den Mieten und Renditen liefert Catella Research Substanz in die aufgeladene Diskussion zu Mietendeckel, Mietpreisbremse und Mietenexplosion. (S. 19)
  • Preissteigerungen für Einfamilienhäuser flachen ab: Im aktuellen Wohnimmobilienindex IMX von ImmoScout24 zeigt sich, dass die Kaufpreise im vierten Quartal 2019 für Einfamilienhäuser im Bestand und Neubausegment nicht mehr so stark steigen wie in den Quartalen zuvor. (Götza, S. 20)
  • Wie lange müssen wir die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronaviruspandemie aufrecht erhalten? Die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zur Reduzierung der sozialen Kontakte und zur Verbesserung der Hygiene werden nicht nur als lästig empfunden, sondern sie werden auch eine schwere Wirtschaftskrise hervorrufen. (Eichener, S. 21)
  • FIABCI Prix d´Excellence Germany 2020: Wettbewerbsjahr ist eröffnet! Zum siebten Mal zeichnen FIABCI Deutschland und der BFW Bundesverband bundesweit herausragende Projektentwicklungen in den Bereichen Wohnen und Gewerbe aus. (Krentz, S. 23)
  • Ungleichbehandlung von Grundvermögen beendet? Während der Gesetzgeber gebraucht hat, die Grundsteuerreform anzugehen hat der Beck-Verlag mit der Broschüre Grundsteuerreform“ schnell reagiert und das sperrige Gesetz übersichtlich für die Praxis dargestellt. (Krentz, S. 24)
  • Die wichtigsten Antworten zum Arbeitsrecht in Zeiten der Corona-Krise. (Häberer, S. 25)
  • Immobilienbrief Köln: Steigende Nachfrage trotz hoher Kaufpreise. (Junghanns, S. 26)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

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DEUTSCHE FINANCE GROUP erhält Fremdfinanzierung über GBP 875 Mio. für Entwicklungsprojekt OLYMPIA London

München, 12.03.2020 – Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat als Investmentmanager für das Entwicklungsprojekt OLYMPIA von Goldman Sachs eine Fremdfinanzierung über 875 Mio. GBP erhalten.

Damit konnte das Funding für die Projektentwicklung im Zentrum Londons im Gegenwert von insgesamt rund 1,3 Mrd. GBP abgeschlossen werden. Bei OLYMPIA handelt es sich um ein Grundstück im Londoner Stadtteil Kensington/Hammersmith, welches mit dem renommierten Olympia Exhibition Center bebaut ist, der größten innerstädtischen Messe- und Ausstellungsfläche innerhalb Londons. Ziel ist es, das Areal über die nächsten Jahre weiter zu entwickeln und zu einem führenden Kultur-, Freizeit- und Ausstellungszentrum im Zentrum der britischen Hauptstadt zu machen.

„Das Messe- und Ausstellungszentrum hat durch langfristige Mietverträge seit jeher eine hohe cash on cash Verzinsung. Durch komplementäre Nutzungsarten und der Weiterentwicklung wertvoller Entwicklungsflächen kann der Wert der Immobilie signifikant gesteigert werden“, so Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP.

„OLYMPIA wird sich in den nächsten 5 Jahren zu einem der attraktivsten Standorte in London für die Kombination von Arbeit und Kultur entwickeln. Wir sind sehr stolz, dieses Projekt für unsere institutionellen Kunden entwickeln zu können und bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen.“, so Sven Neubauer weiter.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP (Pressemitteilung vom 12.03.2020)

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PATRIZIA GrundInvest überzeugt mit Wohnimmobilienfonds für Privatanleger

Bildquelle: PATRIZIA GrundInvest

Fondsbesprechung PATRIZIA Europa Wohnen Plus

Es ist für Anleger immer schwieriger, positive Erträge in der Kapitalanlage zu erzielen. Die Zinsen bleiben langfristig auf Negativniveau und nun schickt ein schwarzer Schwan namens Coronavirus die Börsen auf Talfahrt. Damit bleiben Sachwerte als Sicherheitsbausteine für das private Depot. Das ist zum einen physisches Gold, aber vor allem die Assetklasse Immobilie in all seinen bestehenden Formen. Für den Normalanleger wie auch für institutionelle Investoren sind in den letzten Jahren die Wohnimmobilien in den Fokus gerückt. Die früher oft als Langweiligste der Immobilieninvestments gesehene Anlageklasse wird diese heute als Stabilitätsbringer für jedes Immobilienportfolio betrachtet. 

Aber es ist klassischer Weise nicht leicht, in Wohnimmobilien zu investieren. Heute kostet eine einfache Zwei-/Drei-Zimmer-Wohnung in München oder Berlin einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag und ist dann nur ein einziges Investment mit nur einem Mieter – hoffentlich. Und die Verwaltung und die Instandhaltung der Wohnung bleibt einem selbst. Aber auch Immobilien-Publikums-AIFs sind meist erst ab 10.000 oder 20.000 Euro zeichenbar. Und die vermeintliche Lösung von Crowdinvestments ab 100 oder 500 Euro zeigen immer wieder ihre Schwächen, da sie entweder mit Nachrangkonstruktionen komplett die Anlegersicherheit hintenanstellen oder durch Mängel in der Verwaltung Insolvenzen nicht vermeiden können. Meist bedeutet dies, dass die Investition verloren ist. Diese Lücke schließt u.E. der aktuelle PATRIZIA GrundInvest-Fonds „Europa Wohnen Plus“.

Der Fonds „Europa Wohnen Plus“

Der Fonds investiert den größten Teil der möglichen Investitionen in den bereits existierenden Spezial-AIF „PATRIZIA Europe Residential Plus“, einem alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht. Dieser steht ausschließlich (semi-)professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro zur Verfügung. Daneben sollen Investitionen in weitere Zielfonds beziehungsweise geeignete Vermögensgegenstände investiert werden, mit dem Ziel einer weitgehenden Diversifizierung, wie es so schön in den WAI heißt. In der Produktinformation des Fonds wird dies anschaulich visualisiert. Schwerpunkt ist die Wohnimmobilie und gemischtgenutzte Immobilien mit untergeordneten ergänzenden Nutzungsarten, egal ob Parken, Praxen und Büros. Alternative Wohnformen können dabei auch Studentenappartments, betreutes Wohnen und Mikroapartments sein. Der Fonds plant Auszahlungen zwischen 3,5 Prozent und 4 Prozent vor Steuern pro Jahr. Als Gesamtrendite wird per anno 4,50 Prozent angestrebt. Die Besonderheit für diesen Publikums-AIF sind die Eliminierung von doppelten Gebührenstrukturen durch die weitgehende Vermeidung von Kosten im Publikumsfonds sowie die niedrige Einstiegsgröße von 5.000 Euro zzgl. Agio

Andreas Heibrock, Geschäftsführer PATRIZIA GrundInvest
Bildquelle PATRIZIA GrundInvest

Beispielhafte Anlageobjekte und Standorte 

Naturgemäß sind solch breit gestreuten Portfoliofonds Blindpools oder Semiblindpools. Da jedoch auf Zielfondsebene bereits drei Immobilien mit insgesamt mehr als 350 Wohnungen angebunden wurden, können hier bereits erste konkrete Investment gezeigt werden:

Studentenapartments direkt vis-à-vis der Universität in Luxemburg

Das Objekt aus dem Jahr 2017 mit 204 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 21 bis 37 m² befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes in der Boulevard des Lumieres 4, 4363 Esch-sur-Alzette. Die Mietflächen belaufen

sich auf 6.669 m² mit 94 Tiefgaragenstellplätzen. Der Kaufpreis wird mit 47.449.241 Euro und die Miteinnahmen mit 2.017.564 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 23,5 ergibt. 

Wohnen in Brüssel

Die Wohnanlage aus dem Jahr 2019 mit 58 Einheiten mit Wohnungsgrößen von 39 von 124 m² befindet sich im Stadtteil Forest, circa fünf km südlich vom Stadtzentrum. Hervorzuheben ist die sehr gute Verkehrsanbindung. Die Adresse lautet Avenue de Haveskerche 40 – 62 und Rue du Bambou 18 – 38, 1190 Forest, eine der 19 Gemeinden, die die belgische Hauptstadtregion bilden. Die Mietflächen belaufen sich auf 5.676 m² mit 58 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 22.500.000 Euro und die Miteinnahmen mit 900.000 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 25 ergibt. 

Wohnen gemixt mit Kita und Handwerkerhöfen in Hamburg

Das Anlageobjekt ist derzeit im Bau und wird voraussichtlich Anfang 2021 fertiggestellt. Mit 92 Wohneinheiten, davon 29 preisgebunden mit Wohnungsgrößen von 30 bis 140 m² ergänzt um Handwerkerhöfe (21,2 Prozent der Mieteinnahmen) und einer Kindertagesstätte (6,5 Prozent der Mieteinnahmen) liegt die Immobilien im westlichen Stadtteils Hamburgs Blankenese in der Alten Sülldorfer Landstraße 400 und 411, 22559 Hamburg Rissen. Die Mietflächen belaufen sich auf 12.468 m² mit 75 Tiefgaragenstellplätze. Der Kaufpreis wird mit 49.150.000 Euro und die Miteinnahmen mit 1.984.751 Euro angegeben, was einen Kaufpreisfaktor von 24,8 ergibt. 

Kapitalverwaltungsgesellschaft und Asset-Manager

Der Asset-Manager und die Kapitalverwaltungsgesellschaft sind erfahrene Töchter des Immobilienkonzerns PATRIZIA AG. PATRIZIA bezeichnet sich als global führende Partner für paneuropäische Immobilien-Investments mit 35 Jahren Immobilienexpertise, 23 Büros weltweit, über 350 institutionellen Investoren, über 5.000 Privatanlegern, 8 Milliarden Euro durchschnittliches Transaktionsvolumen p.a. von 2015 bis 2018, mehr als 44 Milliarden Euro Asset under Management und allein mehr als 200 Wohnimmobilienexperten.

Kosten und Laufzeit

Die Investition ist auf mehr als 10 Jahre angelegt, durch die entsprechende Verbindung zu den Zielfonds und einer – so wörtlich – Berücksichtigung eines angemessenen Puffers. Als Kosten werden ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent vom Anleger gezeichneten Kommanditeinlage sowie eine einmalige Vergütung in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Prozent als Höchstbetrag eingeplant. Damit wird eine doppelte Kostenstruktur weitgehend vermieden, da auf Ebene der Zielfonds natürlich Kosten erhoben werden. Die laufenden Kosten des Fonds werden mit rund 0,32 Prozent angegeben, sofern man die angenommenen Kosten auf Ebene der Zielfonds mit berücksichtigt sind es rd. 1,20 Prozent. 

Das gefällt uns

+ Breit gestreutes Wohnimmobilienportfolio Europa

+ Reguliertes Konzept als AIF nach KAGB

+ Immobilienerfahrenes Managementteam

+ Reines Euroinvestment

+ Niedrige Einstiegsschwelle von 5.000 Euro

Was Anleger bedenken sollten

+ Semiblindpool, mit jedoch bereits ersten mittelbar getätigten Investitionen (mit Nennung von Beispielobjekte)

+ Doppelstöckige Konzeption wird durch reduzierte Kosten relativiert

+ Unternehmerische Beteiligung

+ Begrenzte Renditechancen

br+ Kommentar

Sowohl der Immobilienschwerpunkt Wohnen als auch die breite Streuung in der Regionalität und der Mieterdiversifizierung eignen sich für den Einstieg in diese Assetklasse. Die Einstiegsumme von 5.000 Euro zuzüglich Agio und die Gestaltungsart AIF mit seinen regulierten Sicherheitsbausteinen macht den vorliegenden AIF zu einer echten Alternative zu offenen Immobilienfonds und zu einem Crowdinvestment mit seinen nicht selten hochriskanten Ausprägung. Hauptzielinvestition wird der institutionelle Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus. PATRIZIA als Emittent und der Firmenverbund ist seit mehr als 35 Jahren erfolgreich auf dem europäischen Immobilienmarkt aktiv und hat mehr als 42 Milliarden Euro Immobilien under Management.

Unser Resümee

+++ (empfehlenswert)

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Ein Investment zum Abheben in der bayerischen Metropole

Fondsbesprechung DFV Hotels Flughafen München


Das 4-Sterne-Hotel „Mercure Hotel München Airport“ (Freising/Bayern) Quelle Foto: DFV

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG hat ihren zwölften Publikums-AIF auf den Markt gebracht und setzt damit ihre Erfolgsserie fort. Die Hamburger KVG gehört zur IMMAC-Gruppe, die seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich Pflegeimmobilien für Investoren auf den Markt bringt und diese im Bestand hält. In dieser Dekade kamen nun auch die als Betreiberimmobilien artverwandten Hotelinvestments in der Tochtermarke DFV Deutsche Fondsvermögen dazu, da die IMMAC Verantwortlichen die Parallelität der Auswahl- und Betreiberkompetenz zum Segment der Pflegeimmobilienbereich erkannten. In den ersten Hotelfonds bestätigt sich die konzeptionelle Übertragbarkeit, da alle Hotelfonds derzeit ebenso erfolgreich laufen wie die über 120 Pflegeheime im Bestand der IMMAC Gruppe, die bisher insgesamt über 1,6 Milliarden Euro investiert hat.

Der aktuell aufgelegte DFV Hotel Flughafen München GmbH & Co.KG geschlossene Investmentkommanditgesellschaft gilt als nicht risikogemischter Fonds mit einer Mindestbeteiligung von 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio, der mit seinen zwei 3- und 4-Sterne-Hotels am prosperierenden Standort Flughafen München für seine Investition eine gute Wahl getroffen hat. Als regionaler Marktbeobachter können wir die gute Lage und die idealen Nutzungskonzepte bestätigen. Sowohl für Events als auch Tagungen ist die Flughafennahe Lage von Vorteil. Dies wird von vielen überregionalen Firmen aber auch von regionalen Unternehmen genutzt. Abgerundet wird das Nutzungskonzept durch Fluggäste, die vor dem Reisestart nahe dem Flughafen übernachten wollen – und nicht zu vergessen, das Potential von Airline-Crews.

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt etwas über 40 Millionen Euro. Das einzuwerbende Eigenkapital liegt bei rund 19 Millionen Euro. Die Fondskosten mit Agio in der Investitionsphase betragen gemäß TKL Anlayse in Bezug auf das Fondsvolumen inklusiv Agio bei 11,97 Prozent. Die laufenden Kosten liegen prognosegemäß max. 1,38 p.a. und max. 2,1 Prozent vom Nettoinventarwert im Marktdurchschnitt. Wichtig ist aber das durchschnittliche Verhältnis von laufenden Fondskosten zu den Mieteinnahmen zu betrachten, was mit 6,84 Prozent ausgesprochen moderat ist. Auch die kumulierte Tilgung in den ersten zehn vollen Betriebsjahren ist mit 23,78 Prozent – also im Durchschnitt mit 2,37 Prozent p.a. positiv hervorzuheben. Vor allem die regelmäßig geplanten monatlichen Ausschüttungen, die sich auf fünf Prozent per anno belaufen, sind nicht nur für private Investoren interessant, sondern auch für Stiftungen und für das Depot-A von Banken.

Zu den konkreten Hotelstandorten:

Das 4-Sterne-Hotel „Mercure Hotel München Airport“ (Freising/Bayern) bietet 140 Gästezimmer inklusiv Suiten und ist im Münchener Nordosten als Tagungshaus gut positioniert. Mit sieben Veranstaltungsräumen stehen ausreichend Flächen zur Verfügung, abgerundet mit einem gemütlichen Biergarten.

Das zweite Portfoliohotel 3-Sterne-Hotel „Ramada Boy Wyndham München Airport“ (Oberding-Schwaig/Bayern) verfügt über 105 Gästezimmer mit zwei Seminarräumen, ist in den Jahren 2001/2003 erbaut worden und ergänzt das Angebot mit 77 KFZ-Stellplätze. Das Hotel liegt nur vier Kilometer vom Münchner Flughafen und bietet als Service einen Shuttletransfer an. Für Spa-Fans ist die Therme Erding, eine der größten deutschen Spa- und Wellness-Oase, nur wenige Autominuten entfernt.

Das gefällt uns:

+ Erfahrenes Managementteam

+ Erfahrene Hotelbetreiber

+ Prosperierender Standort Flughafen München

+ Euroinvestment

+ Durch Pachtverträge feste Mieteinnahmen

+ Interessantes Rendite-Risikoverhältnis

+ AIF für Sachwertinvestments

Das sollten Anleger bedenken:

# Managementabhängiges Investment

# Standort kommt große Bedeutung zu

# Hotelmarkt ist ein zyklischer Markt

# Marktübliche Single-Tenant Spezialimmobilien

IMMAC Holding AG

3-Sterne-Hotel „Ramada Boy Wyndham München Airport“ in Oberding-Schwaig/ Bayern Quelle Foto: DFV

br+ Kommentar:

Auch hier müssen wir wieder unterstreichen: IMMAC und damit auch die DFV gilt für uns als einer der besten hochspezialisierter AIF-Anbieter in Deutschland. Der bankenunabhängige Konzeptionär hat bisher das in ihn gesetzte Vertrauen erfüllt. IMMAC / DFV bringt eine langjährige und große Erfahrung für Betreiberimmobilien mit und kann eine erstklassige Leistungsbilanz vorweisen. In den Makro- wie auch Mikrolagen im sehr gefragten Standort Flughafen München als auch im Fokus des Hotels sehen wir die Chance, dass die Prognosen erfüllt oder übertroffen werden, als wahrscheinlich an. Über 8.000 Anleger vertrauen dem Management – zurecht!

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Vertriebsstart des Wohnimmobilien-AIF Primus Valor ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD 10 R+)

Mannheim, 27. Januar 2020 – Im Dezember 2019 konnte der Wohnimmobilien-AIF Primus Valor ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus mit dem Rekord-Eigenkapital von exakt EUR 100 Mio. vorzeitig geschlossen werden. Für alle Investoren, vor allem diejenigen, welche einen Teil der fast EUR 10 Mio. Zeichnungssumme eingereicht haben, welche es nicht mehr  in die Beteiligung geschafft haben, gibt es eine gute Nachricht: Bereits heute startet der Nachfolger ImmoChance Deutschland 10 Renovation Plus (ICD 10 R+) in den Vertrieb.

Die Rahmenbedingungen bleiben im Wesentlichen gleich: Vor allem profitieren alle Anleger bei einer frühen Investition auch weiterhin bereits ab dem Folgemonat anteilig an der ersten geplanten Ausschüttung im kommenden Jahr in Höhe von 0,25 Prozent pro Monat – angesichts von Negativzinsen auf immer mehr Konten auch für private Sparer eine mittlerweile besonders wichtige Komponente.

Ziele des Fondsmanagements

Kombination aus laufenden Mieterträgen und Werterhöhung der Objekte
• Wertentwicklung unabhängig von der Marktentwicklung durch Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen
• Konsequentes Ausnutzen von staatlichen Fördermitteln
• Vorzeitige Rückzahlung bei Immobilienverkauf – frühere Ausschüttung als geplant möglich (keine Thesaurierung)

Die Eckdaten des ICD 10 R+

• Geschlossener Publikums-AIF
• Voll durch Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht reguliertes Investment
• Prospektiertes Eigenkapital zum Emissionsstart: Euro 30 Mio.
• Mindestbeteiligung: EUR 10.000 zzgl. 3,0 Prozent Agio
• Jährliche Ausschüttungen von 3,0 Prozent für 2020, 4,0 Prozent für 2021 und 5,0 Prozent ab 2022
• Prognostizierter Gesamtrückfluss 143,79 Prozent zuzüglich Gewerbesteueranrechnung
• Platzierungsphase voraussichtlich bis 31.12.2020, mit Verlängerungsoption bis zum 31.12.2021

Quelle: Primus Valor (Pressemitteilung vom 27.01.2020)

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HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert

Bergisch Gladbach, 23. September 2019 (OPM):

  • Rund 200 Anleger beteiligen sich am Fachmarktzentrum Landstuhl
  • 19 Mio. Euro Eigenkapital eingeworben
  • Erste Ausschüttung zum Jahresende 2019

Die Hahn Gruppe hat ihren aktuellen Publikums-AIF HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert. Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH aufgelegte Immobilien-Investmentfonds weist ein Gesamtvolumen von 32,7 Mio. Euro auf und investiert in ein Fachmarktzentrum in Landstuhl, Rheinland-Pfalz. Das Zeichnungsvolumen in Höhe von 19 Mio. Euro wurde von insgesamt rund 200 qualifizierten Privatanlegern eingeworben, die durchschnittlich jeweils über 90.000 Euro Eigenkapital einzahlten.
Das Fachmarktzentrum Landstuhl verfügt über rund 16.000 m² Mietfläche und ist langfristig vermietet an die Betreiber Kaufland und toom Baumarkt. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 4,5 Prozent und wird bereits zum 31. Dezember 2019 erstmals anteilig ausgezahlt werden.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir freuen uns über die zügige Platzierung unseres Publikums-AIFs. Zum Vermarktungserfolg haben zu 30 Prozent auch Vertriebspartner eigetragen, die das erste Mal für uns tätig waren.
Darin bestätigt sich die Attraktivität der Assetklasse großflächiger Handelsimmobilien und das Vertrauen in den Investment Manager Hahn.“

Quelle: Hahn Gruppe

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Flexible Büroflächen auch in B-Märkten auf Wachstumskurs – Top 3 sind Nürnberg, Hannover und Essen

© JLL

Frankfurt, 19. September 2019 – Die Nachfrage nach flexiblen Büroflächen entwickelt deutschlandweit eine spezifisch eigene Dynamik. Der „Flex-Markt“ ist auf Wachstumskurs, die Betreiber expandieren, nicht nur in den großen Big 7, sondern auch in B-Märkten/Secondary Cities1. In einem von Flächenknappheit gekennzeichneten Marktumfeld setzt sich der Trend in allen Angebotssegmenten von Coworking bis Hybrid-Modell fort. Das stärkste Wachstum entfällt dabei auf Betreiber, die ihre Standorte nach dem Hybrid-Modell ausrichten.

Wachstum in den Big 7 – Berlin deutsche Flexhauptstadt, in Europa Platz 4
Die Expansionsgeschwindigkeit flexibler Flächen in den deutschen Big 7 hält unvermindert an. Deren Betreiber positionieren sich in einem nachfrage-dominierten Umfeld, das durch die Konkurrenz um die besten, zentral gelegenen Flächen gekennzeichnet ist. Aktuell sind an 600 Standorten von 260 Betreibern über 1 Mio. m² Fläche angemietet (73% davon sind bereits eröffnete Standorte) und werden einer flexiblen Nutzung zugeführt, entweder als Business Center, Hybrid-Modell oder als Coworking-Angebot**.
Stephan Leimbach, Head of Office Leasing JLL Germany: „Berlin ist weiterhin die ‚Flex-Hauptstadt‘ in Deutschland. Mit einer angemieteten Fläche von rund 360.000 m² liegt die Spreemetropole hinter London, Paris und Amsterdam auf Platz vier in Europa. In Deutschland behauptet sich München auf Platz zwei und steht wie Berlin ganz oben auf der Expansionsagenda der Betreiber. Größte Betreiber in Deutschland sind Design Office, WeWork und Regus.“


Betreiber nehmen B-Märkte ins Visier
Nicht nur in den Big 7 gehört das Angebot flexibler Büroflächen mittlerweile als relevante Kenngröße zu den Immobilienmärkten dazu. Auch in den Secondary Cities ist die zunehmende Relevanz flexibler Büroflächen-Angebote unübersehbar. Business Center sind in diesen Märkten bereits seit vielen Jahren bestens etabliert, kleinere Coworking-Anbieter haben in den vergangenen Jahren ebenfalls Standorte eröffnet. Derzeit sind Design Offices und rent24 die beiden größten Hybrid-Betreiber mit eröffneten Standorten in mehreren Secondary Cities. „Das Marktpotential ist sehr groß, da Deutschlands Wirtschaftskraft bekanntlich föderal strukturiert ist, verteilt auf viele Städte und Regionen. Rund 80 Städte von mehr als 100.000 Einwohnern und fast 50 Städte mit einem Büroflächenbestand von jeweils über 1 Mio. m² eröffnen für Flex-
Anbieter höchst interessante Perspektiven. Wir gehen insofern davon aus, dass der Bestand an Flex Spaces in den B-Märkten weiterwachsen wird,“ so Andree Scherer, Leader Flex JLL Germany. Scherer nennt allerdings notwendige Voraussetzungen für die Expansion von
Flex-Betreibern an solchen Standorten. Dazu zähle eine bedeutende regionale Wirtschaftskraft mit guter Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Luft. „Eine Mischung aus Groß-, sowie kleinen und mittleren Unternehmen bietet generell ein hohes Nachfragepotential für Flex Space. Denn viele Großunternehmen in Secondary Cities sitzen in eigengenutzten Immobilien und haben häufig Flächenengpässe bzw. einen flexiblen Bedarf.“

Top 3 B-Märkte: Nürnberg, Hannover und Essen
Die Nachfragetreiber in den Secondary Cities sind vergleichbar mit jenen der Big 7: Flexibilität, Flächenverfügbarkeit, Einfachheit und Community. Hinzu kommt eine variable und temporäre Nutzung als Satelliten- und Projektstandort.
Nicht überraschend ist das von Flex Space-Betreibern angemietete, deutlich geringere Flächenvolumen in den von JLL untersuchten 12 Secondary Cities: von den 193.000 m², verteilt auf 140 Betreiber an 191 Standorten sind bereits 69 Prozent eröffnet. „Auch strukturell zeigen sich Unterschiede“, sagt Helge Zahrnt, Research JLL Germany. Der Anteil der Hybrid-Flächen sei in den Big 7 mit 63 Prozent gegenüber 50 Prozent in den Secondary Cities höher. Dagegen überwiege bei Letzteren der Anteil von Business Centern und Coworking-Flächen. „Ähnlich wie in den Big 7 ist das Wachstum von Flex Space in den Secondary Cities: 25 Prozent in 2018 und erwarteten 30 Prozent in 2019“, so Zahrnt.

Nürnberg, mit fast 4 Mio. m² Büroflächenbestand und einer Leerstandsquote von nur 2,5 Prozent, hat die meisten Flex Space Flächen (rund 39.000 m²), gefolgt von Hannover (knapp 27.000 m²) und Essen (rund 24.000 m²). „Je größer die Stadt und die Anzahl an ansässigen Unternehmen, desto höher der Fokus für Anbieter wie Design Offices oder auch Regus. Regus ist schon sehr lange an diesen drei Standorten und hat das Thema Business Center positioniert. Expansion in solche Städte ist demnach für einige Anbieter einfacher und lukrativer als in anderen Secondary Cities“, so Andree Scherer. In allen drei Märkten sind Flächeneröffnungen zu erwarten, insgesamt gut 40.000 m². Dabei handelt es sich insbesondere um Expansionsinitiativen von Design Offices in einer Größenordnung von 26.000 m². Design Offices ist in den Secondary Cities bereits auch der flächenmäßig größte Betreiber mit einer überdurchschnittlichen Standort-Pipeline. Regus verfügt dagegen als etablierter Business Center-Betreiber über die meisten Standorte in den analysierten Secondary Cities (15 Standorte eröffnet und zwei in Planung). „Wie in den Big 7 ist auch in den Secondary Cities die Anbieterstruktur von vielen kleinen Betreibern geprägt: von insgesamt rund 140 Betreibern verfügen 120 über nur einen Standort“, so Helge Zahrnt. Die Standortgröße in den Secondary Cities (Fläche je Standort) bewegt sich eher unter 4.000 m².

„Die Angebotspreise der drei Arbeitsplatzkategorien „Hot Desk“, „Fixed Desk“ und „Private Office“ bewegen sich in den Secondary Cities „nur“ zwischen 10 und 20 Prozent unter denen der Big 7.
Das Mietpreisniveau ist aber deutlich niedriger, die gemittelten Bürospitzenmieten liegen bei lediglich 50% der Big 7“, sagt Stephan Leimbach. Und Andree Scherer ergänzt: „Da der Mietpreis ein signifikanter Kostenfaktor ist, haben die Betreiber in den Secondary Cities also deutlich geringere Mietkosten bei nur wenig geringeren Angebotspreisen. Die Kosten für Personal und Flächenausstattung könnten in den Secondary Cities eher geringer als in den Big 7 ausfallen. Gute Chancen auf rentable Betriebe also. Voraussetzung: die Standorte müssen ausreichend ausgelastet sein.“

Am höchsten sind die Angebotspreise für einen Hot Desk in Essen und Münster. Dort werden im Mittel monatlich jeweils 200 Euro/wechselnder Arbeitsplatz im Großraum verlangt. Auch für einen Fixed Desk sind beide Städte mit im Mittel 290 Euro/Arbeitsplatz am teuersten. Bei „Private Offices“ stehen derzeit Hannover mit 625 Euro/Monat und Mannheim mit 600 Euro an der Spitze. „Mannheim und Hannover sind starke Märkte mit einer hohen Nachfrage an „Private Offices“ auch von Großkunden. Zudem ist der Mietpreis für den Flex Provider höher im Vergleich etwa zu Karlsruhe. Dies ist ein starker Faktor für die Preisgestaltung an Hot und Fixed Desk sowie den Private Offices“, so Andree Scherer.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 19.09.2019)

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PROJECT baut in Berlin, Hamburg und Düsseldorf im Wert von rund 70 Millionen Euro

Bamberg, 05.09.2019 (Marktnews): Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT hat in Hohen Neuendorf in der Metropolregion Berlin sowie in Düsseldorf den Ankauf von zwei weiteren Baugrundstücken mit wohnwirtschaftlicher Nutzung erfolgreich abgeschlossen. Vorgesehen ist die Errichtung von Wohnhäusern mit insgesamt 147 Apartments und 36 Eigentumswohnungen. Auf dem neu angekauften Baugrundstück Hohenfelder Allee 17–19 in Hamburg plant PROJECT die Entwicklung eines Bürohauses.

In der Schillerpromenade 2 in Hohen Neuendorf haben mehrere PROJECT Immobilienfonds ein 9.189 qm großes Baugrundstück angekauft, auf dem eine Mehrfamilienhausanlage mit sechs Wohnhäusern vorgesehen ist. Das Verkaufsvolumen liegt bei circa 15,7 Millionen Euro. Die Stadt Hohen Neuendorf vor den nördlichen Toren Berlins ist eine junge an der Havel gelegene Stadt mit über 26.000 Einwohnern. Sie grenzt im Süden unmittelbar an die Berliner Ortsteile Frohnau und Heiligensee und erstreckt sich von der Havel im Westen bis zu den Ausläufern des Naturparks Barnim im Osten.

Zudem wurde mit dem Worringer Platz 4 ein im Stadtbezirk 1 der Rheinmetropole Düsseldorf liegendes Baugrundstück angekauft, das über eine Fläche von 2.537 qm verfügt. Geplant ist der Bau einer Apartmentanlage mit Tiefgarage im Wert von circa 37,3 Millionen Euro. An den Wohnimmobilienentwicklungen Schillerpromenade 2 und Worringer Platz 4 beteiligen sich unter anderem die aktuell in Platzierung befindlichen Publikumsfonds Metropolen 18 und 19.

Neues Bürohaus in Hamburg

In Berlin hat PROJECT bislang acht rein gewerblich genutzte Büro- und Geschäftshäuser entwickelt. Mit dem Ankauf des 1.993 qm großen Baugrundstückes Hohenfelder Allee 17–19 erweitert der rein eigenkapitalbasierte Immobilienmanager sein Gewerbeportfolio um den Neubau eines weiteren Bürogebäudes mit rund 4.200 qm BGF sowie Tiefgarage. Das Grundstück befindet sich in einem Gewerbegebiet im Hamburger Stadtteil Hohenfelde.

Die nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierten alternativen Investmentfonds (AIF) Metropolen 18 und 19 sind auch am neuen Grundstücksankauf in der Hansestadt beteiligt. Mit den drei Erstinvestitionen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf hat der am 1. Juli 2019 in die Platzierung gestartete Teilzahlungs-AIF Metropolen 19 bereits nach acht Wochen seinen konzeptionsbedingten Blind Pool-Charakter abgelegt. Weitere Informationen unter www.metropolen19.de.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

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