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Category Archives: Flugzeuge

Emirates schickt A380 in den Ruhestand

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Frankfurt, 04.12.2019 – Nach Singapore Airlines und Air France verabschiedet jetzt auch Emirates, ihre A380-Flotte in den Ruhestand. Fast die Hälfte aller weltweit operierenden A380 betreibt Emirats. Die Zweitmarktkurse für geschlossene A380-Fonds geben daraufhin weiter nach.

Gemäß Emirates-Präsident Tim Clark wird die Fluggesellschaft in Kürze damit beginnen, ihre A380 sukzessive in den Ruhestand zu schicken. Die ersten beiden Flugzeuge seien bereits aus dem Verkehr gezogen und würden einem Part-Out-Prozess unterworfen. Emirates betreibt derzeit einhundertzwölf A380, fast die Hälfte aller weltweit operierenden Einheiten des Typs.

Die Aussichten für die Anleger in den A380-Fonds haben sich durch die jüngsten Entwicklungen nicht grundlegend geändert. Nach wie vor geht Scope davon aus, dass Anleger keine Verluste erleiden werden – siehe dazu Scopes Report „Airbus A380 – Part-Out als letzte Option“. Die ursprünglich prospektierten Renditen werden jedoch nicht erreicht, sondern werden eher im unteren einstelligen Bereich liegen.

Fonds-Zweitmarkt für A380 mit Kursrückgängen

Bereits als Airbus im Februar 2019 verkündete, die Produktion des A380-Modells 2021 einzustellen, fielen die Zweitmarkt-Kurse für Anteile an A380-Fonds auf teilweise unter 40 % des Nominalwertes. Solange für die kurz- bis mittelfristig auslaufenden Leasingverträge der A380-Fonds keine Planungssicherheit besteht, ist mit einem weiteren graduellen Verfall der Handelskurse zu rechnen. Entlastung könnten jedoch weitere „Part-Out“-Konzepte bringen, da durch die damit einhergehende erhöhte Planungssicherheit die Kurse stabilisiert werden könnten.

Zum Hintergrund: Anfang 2019 kündigte Emirates an, ihren Auftrag für neue A380 signifikant zu reduzieren. Dies führte dazu, dass Airbus das Ende der Produktion des Typs im Jahr 2021 bekannt gab. Deutsche Anleger haben über geschlossene Fonds rund 1,6 Mrd. Euro in insgesamt 21 Airbus A380 investiert. Leasingnehmer dieser Flugzeuge sind Singapore Airlines, Air France und Emirates.

Quelle: Scope Analysis (Mitteilung vom 04.12.2019)

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Die LHI Gruppe strukturiert sale-and-lease-back-Lösung für zwei A220-300

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Pullach, den 26.09.2019 –Im Juni 2019 wurde der erste der beiden Airbus Flugzeuge ausgeliefert, nun folgte der zweite Airbus 220-300. Beide wurden im Rahmen einer sale-and-lease back-Transaktion mit der mehrheitlich staatlichen lettischen Fluggesellschaft Air Baltic akquiriert.

Der Erwerb der beiden Flugzeuge erfolgte für ein von der LHI Gruppe strukturiertes und gemanagtes Spezial-AIF- Investment. Portfolio- und Assetmanager ist die LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Das Sourcing und Servicing erfolgte durch FPG Amentum, Dublin. Das Fremdkapital stellte die in München ansässige Airbus Bank zur Verfügung.

Das LHI-Investment richtet sich an Semi-Professionelle Investoren, insbesondere Family Offices und vermögende Privatpersonen, mit einem langfristigem Anlagehorizont. Es wurde in der Währung Euro aufgelegt.

Quelle: LHI Gruppe (Pressemitteilung vom 26.09.2019)

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Air France plant Rückgabe von fünf A380

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Berlin, 07.02.2019 – Nach Singapore Airlines hat nun auch Air France entschlossen, ihre geleasten A380 nach Ablauf der zehnjährigen Vertragsdauer zurückzugeben. Die Entscheidung erhöht den Druck auf die Asset Manager der geschlossenen A380-Fonds.

Deutsche Anleger haben über geschlossene Fonds rund 1,6 Mrd. Euro in insgesamt 21 Airbus A380 investiert. Die Leasingnehmer dieser Flugzeuge sind Singapore Airlines, Air France und Emirates. Für Anleger steht und fällt der Erfolg ihres Investments mit der Frage, ob die drei Airlines an der Weiterbeschäftigung der Großraumflugzeuge nach Ablauf der ursprünglichen Leasingdauer interessiert sind und von ihren vertraglichen Verlängerungsoptionen Gebrauch machen.

„Der A380 hat sich bei Fluggesellschaften als weitaus weniger beliebt erwiesen als bei Passagieren“, sagt Frank Netscher, Analyst bei Scope Analysis. „Dies spiegelt sich unter anderem auch an deutlich gesunkenen Zweitmarktkursen für geschlossene A380-Fondsanteile wider.“

Der erste Leasingvertrag eines A380 lief bereits 2017 aus. Singapore Airlines entschied sich, die Verlängerungsoption nicht wahrzunehmen und stattdessen das Flugzeug zurückzugeben. Die gleiche Entscheidung fiel 2018 für vier weitere von Singapore Airlines gemietete und im Eigentum deutscher geschlossener Fonds befindliche A380.

Seit der Rückgabe der Flugzeuge versuchen die Asset Manager der betroffenen Fonds neue Leasingnehmer zu finden. Bislang ist dies nur für einen A380 gelungen, der für 70 Monate an die portugiesische Fluggesellschaft Hi Fly vermietet werden konnte. Zwei weitere Flugzeuge dieses Typs sind derzeit eingelagert. Die verbleibenden zwei A380 werden in Einzelteilen verkauft.

In den kommenden sechs Jahren laufen die Leasingverträge für weitere 16 Airbus A380 aus, die sich im Eigentum deutscher geschlossener Fonds befinden. Nach Singapore Airlines steht nun Air France im Fokus. Auch wenn der Erstleasingvertrag erst 2020 ausläuft, hat die französische Airline jetzt schon erklärt, nur die in ihrem Eigentum stehenden A380 weiter zu beschäftigen. Mit anderen Worten: Die fünf von Air France geleasten A380 werden in den Jahren 2020 bis 2024 zurückgegeben.

Sollte sich mit Emirates auch die dritte Airline entschließen, auf die Verlängerungsoption zu verzichten, kämen in den Jahren 2020 bis 2022 insgesamt zwölf A380 von den Fluggesellschaften zurück. Sollte für diese Flugzeuge keine Anschlussvermietung möglich sein, müssten auch sie zerlegt und als Ersatzteile verkauft werden. In einem solchen Fall würde das massive Zusatzangebot an Ersatzteilen auch deren Preise nicht unberührt lassen. „Dies könnte weiteren negativen Einfluss auf die Performance der Fonds haben“, so Netscher.

Quelle: Scope Analysis

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Scope bewertet den alternativen Investmentfonds HEH Aviation Bilbao mit einem Rating von bbb- (AIF)

Berlin, 02. Mai 2018 – Der Fonds lässt eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten. Die Erfahrung des Asset Managers hat das Rating positiv beeinflusst, während vor allem die nicht vorhandene Risikodiversifikation das Rating beschränkt.

Der Anleger beteiligt sich an einem Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von 25,3 Mio. Euro. Gemäß seiner Anlagestrategie investiert der Fonds in einen Regionaljet des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier. Das im März 2018 abgelieferte und an den Fonds übergebene Flugzeug vom Typ CRJ 1000 verfügt über eine Passagierkapazität von 100 Plätzen und eine Reichweite von rund 3.000 km. Es ist seit Übernahme für zehn Jahre an die 1994 gegründete spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum verleast.

Das Gesamtfondsvolumen von 25,3 Mio. Euro wird durch Eigenkapital in Höhe von 15,3 Mio. sowie durch Fremdkapital in Höhe von 10,0 Mio. Euro finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei rund 40%. Über das Agio von 5% hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von rund 10,7% bezogen auf das Emissionskapital an. Das Fremdkapital wird analog der Laufzeit des Leasingvertrags mit Air Nostrum bis 2028 komplett zurückgeführt.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,02% p.a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 4,34%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine ausgewogene risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
• den erfahrenen Asset Manager im Bereich Regionalflugzeuge,
• die vollständige Rückführung des Fremdkapitals während der Laufzeit des Leasingvertrags mit Air Nostrum, und
• die vollständige Übernahme von Betriebs- und Wartungskosten durch den Leasingnehmer.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
• die nicht vorhandene Risikodiversifikation,
• das Wechselkursrisiko, da Flugzeuge per se ein USD-Asset sind, und
• das Anschlussvermietungsrisiko, da der Leasingvertrag vor Ende der Fondslaufzeit endet.

Die von Scope vorgenommene Kapitalflusssimulation hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:
• Break-even Wahrscheinlichkeit: 94,4%
• Verlustmöglichkeit: 5,6%
• Value-at-Risk: 39,1% (Ein Verlust von 39,1% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
• Risikoklasse: 5

Für die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH liegt kein aktuelles Asset Management Rating von Scope vor.

Quelle: Scope Analysis GmbH, Ratingmitteilung vom 02. Mai 2018

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A380-Fonds – Zukunft weiter ungewiss

 

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Emirates hat 36 neue A380 bestellt. Das Ende des größten Passagierflugzeugs ist vorerst abgewendet. Für Investoren, die in einen der 20 geschlossenen A380-Flugzeugfonds investiert sind, bleiben die Aussichten aber weiter ungewiss.Die Ratingagentur Scope hat die Perspektiven der A380-Flugzeugfonds analysiert, deren 10-jährige Leasingverträge nun auslaufen. Ergebnis: Damit Anleger keine (nominellen) Verluste erleiden, müssten die Flugzeuge Netto-Verkaufspreise von rund 60 Mio. USD erzielen. Dies entspricht rund 30% des ursprünglichen Kaufpreises.

Die Frage, wie wahrscheinlich das Erreichen dieser Verkaufspreise ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Verlässliche und belastbare Einschätzungen von Sachverständigen existieren nicht oder sind zu einem hohen Maß mit Unsicherheit behaftet. Klarheit zur Frage, was ein gebrauchter A380 wert ist, wird frühestens die erste Transaktion bringen.

Ein Lichtblick für Euro-Investoren: Der Fonds denominiert in USD. Aufgrund der Stärke des US-Dollars über die Fondslaufzeit erreichen Anleger, die sämtliche bisher geleisteten Ausschüttungen stets in Euro getauscht haben, den Break-Even bereits bei einem Verkaufspreis des A380 von 48 Mio. USD.

Ein Verkaufspreis von 60 Mio. USD brächte ihnen eine jährliche Rendite von immerhin rund 2%. Die Schwäche des Euro während der Fondslaufzeit hat den Euro-Anlegern in die Karten gespielt. Im Jahr 2008 kostete ein Euro noch durchschnittlich 1,47 USD. Derzeit sind es 1,22 USD.

Zunehmende Unsicherheit lässt Zweitmarktkurse einbrechen

Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft des A380 schlägt sich auch deutlich auf die Handelskurse am Zweitmarkt für geschlossene Fonds an der Fondsbörse Deutschland nieder. Seit Anfang 2016 weisen die Kurse einen deutlichen Abwärtstrend auf, denn seit diesem Zeitpunkt häuften sich die Anzeichen, dass die Airlines ihre Verlängerungsoptionen nicht ausüben werden.
Dieser Trend manifestierte sich in der zweiten Jahreshälfte 2017. Fonds, deren Leasingverträge ausgelaufen sind, notieren derzeit zu rund 30% ihres Nominalwertes.

Quelle: Scope Analysis GmbH (Marktnews vom 24.01.2018)

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Geschlossene Flugzeugfonds – Quo Vadis A380?

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Berlin, 15.08.2017 (Marktnews): Seit 2008 haben deutsche Anleger mehr als 1,6 Mrd. Euro in 20 geschlossene A380-Fonds investiert. In Kürze laufen die ersten Leasingverträge mit den Airlines aus. Dann wird sich entscheiden, ob der A380 ein gutes Investment war.

Geschlossene Flugzeugfonds erfreuten sich in den vergangenen zehn Jahren großer Beliebtheit bei Anbietern und Anlegern. Dabei dominierte ein Flugzeugtyp das Geschehen: Mehr als die Hälfte des gesamten Eigenkapitals, das deutsche Anleger in geschlossene Flugzeugfonds investierten, floss in den A380.
„Im Vergleich zu der Rolle, die der A380 im globalen Fluggeschäft spielt, sind deutsche Anleger in diesen Flugzeugtyp überallokiert“, sagt Frank Netscher, Senior Analyst und Autor des Reports. Die Frage ist, ob das größte Passagierflugzeug der Welt ein gutes Investment war und sich der Fokus auf den A380 für deutsche Anleger auszahlt. „Da in Kürze die ersten Leasingverträge auslaufen, werden wir eine Antwort auf diese Frage erhalten“, so Netscher.
Stabile laufende Erträge – hohe Ausschüttungen
Sämtliche Fonds haben den A380 an große und etablierte Airlines wie Air France, Emirates und Singapore Airlines vermietet. Die Leasingverträge sind jeweils über mindestens zehn Jahre geschlossen.
Mit dieser Konstruktion sind Anleger bislang gut gefahren. Kein Leasingnehmer ist ausgefallen. Sämtliche Leasingraten wurden gezahlt. Auch für die Restlaufzeit der Leasingverträge sind unter normalen Umständen keine Ausfälle zu erwarten.
Für die Anleger der A380-Fonds bedeutet dies, dass sie über zehn Jahre vergleichsweise hohe Ausschüttungen zwischen 7% und 8,5% p.a. erhalten haben bzw. noch erhalten werden. Damit ist bereits ein Großteil des investierten Kapitals wieder an die Anleger zurückgeflossen.
Fungibilität des A380 trübt Performance-Erwartungen ein
Neben den laufenden Einnahmen ist die Verwertung des Fondsobjekts die entscheidende Performance-Komponente. Die Veräußerung eines gebrauchten Flugzeugs steht und fällt jedoch mit dessen Fungibilität.
Die Fungibilität des größten Passagierflugzeugs wird durch einen wesentlichen Aspekt eingeschränkt: Es kommen nur wenige Airlines als Käufer in Frage. Denn bislang nutzen überhaupt nur 13 Airlines den A380 und verfügen über Personal zum Betrieb dieses Flugzeugtyps. Ob künftig weitere Airlines den Betrieb aufnehmen, ist noch ungewiss.
A380-Fonds mit zum Teil hohen Kursabschlägen an der Fondsbörse Deutschland
Eine Indikation zu den Aussichten der A380-Fonds sind die 475 öffentlichen Umsätze, die seit 2009 an der Fondsbörse Deutschland vollzogen wurden: Der durchschnittliche Vermittlungskurs lag in den Jahren 2009 bis 2012 noch bei rund 80% des Nominalwertes. 2016 sank er auf 66% und liegt in diesem Jahr bei bislang nur noch knapp über 50%.
Im Klartext bedeuten diese Zahlen, dass zahlreiche Investoren die wirtschaftlichen Perspektiven des A380 nach Ablauf der üblicherweise zehnjährigen Leasingdauer als unsicher bzw. negativ einstufen.
Fazit: Rendite-Ziele verfehlt – Verluste aber unwahrscheinlich
Bislang konnte der A380 die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Die Marktakzeptanz dieses Modells ist derzeit geringer als prognostiziert. Es ist daher wahrscheinlich, dass die prospektierten Renditeziele der A380-Fonds nicht erreicht werden.
Dennoch: Berücksichtigt man die bisher getätigten Ausschüttungen, werden Anleger auch bei unterhalb der Erwartung liegenden Verwertungserlösen für den A380 aller Voraussicht nach keine Verluste erleiden.
Selbst bei einem Verkauf des Flugzeugs zu beispielsweise nur 50% des Neupreises ist eine positive Gesamtverzinsung auf das eingesetzte Kapital der Anleger sehr wahrscheinlich.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Doric erwirbt zwei A330 für Aviation Portfolio

© www.shutterstock.com

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London/Offenbach am Main, 31. Januar 2017 – Doric hat vor Kurzem sein Flugzeugportfolio um zwei Maschinen vom Typ Airbus A330 erweitert.

Die Flugzeuge sind langfristig an Asiana Airlines und Hawaiian Airlines verleast und wurden für das Floreat Aviation Portfolio erworben.

Doric hat die Finanzierung arrangiert und übernimmt sowohl das Asset Management der beiden A330 als auch die kaufmännische und buchhalterische Betreuung des Aviation Portfolios. Die Flugzeuge wurden mit Fremdkapital und durch die Ausgabe börsennotierter Anleihen im Gesamtvolumen von 132 Millionen USD finanziert. Die Anleihen wurden von der internationalen Finanzgruppe Floreat initiiert und von Floreat Capital Markets strukturiert. Die Platzierung bei privaten und institutionellen Investoren erfolgte durch Floreat Merchant Banking. Die Anleihen sind seit dem 22. Dezember 2016 am Euro MTF Markt der Börse Luxembourg gelistet.

Quelle: Doric

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Scope Analysis gibt Ausblick auf 2017

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Berlin, 24. Janaur 2017 – Alternative Anlageklassen bleiben 2017 im Fokus von Investoren. Die mit Sachwerten erzielbaren Renditen sind im Vergleich mit Staatspapieren nach wie vor attraktiv. Allerdings profitieren nicht alle Assetklassen gleichermaßen vom Investoreninteresse.

Immobilien – Ausblick positiv
Die US-Immobilienmärkte werden im Jahr 2017 trotz politischer Unsicherheiten von fundamentalen Entwicklungen profitieren: Auch der deutsche Immobilienmarkt bleibt für Investoren begehrt. Eine grundsätzliche Überhitzung der deutschen Wohnimmobilienmärkte sieht Scope nicht. Die Lage am britischen Immobilienmarkt ist aus Investorensicht besser als direkt nach dem Brexit-Votum befürchtet. Dies gilt auch mit Blick auf 2017.

Erneuerbare Energien – Ausblick leicht negativ
Der grundsätzliche positive Ausblick wird vor allem durch Unsicherheiten in Bezug auf Einspeisevergütungen eingetrübt. Der zunehmende Einsatz von langfristigen Stromabnahmeverträgen (PPA) mit bonitätsstarken gewerblichen Abnehmern mindert Risiken. Scope erwartet, dass erneuerbare Energien-Projekte ihre Leistung künftig verstärkt direkt an gewerbliche oder industrielle Nutzer verkaufen werden.

Flugzeuge – Ausblick leicht negativ
Die Auslastung der Flugzeuge ist global gesehen nach wie vor hoch, dennoch gibt es erste Anzeichen für Überkapazitäten in Asien. Das Wachstum der Passagierkilometer insgesamt verlangsamt sich. Die Verkehrswerte der Flugzeuge und die mit ihnen erzielbaren Leasingraten fallen, Finanzierungslücken sind jedoch nicht zu erwarten.

Schiffe – Ausblick stabil
Der Abbau der Überkapazitäten im Containersektor schreitet voran. Gleichzeitig ist das Orderbuch auf dem niedrigsten Stand seit 1999. Scope erwartet eine Fortsetzung der Konsolidierung. In zahlreichen Segmenten ist nach langen Krisenjahren der Wendepunkt erreicht.

Unterschiedliche Entwicklung bei offenen und geschlossenen AIF
Der Markt der geschlossenen Publikums-AIF tritt auf der Stelle. Das Emissionsvolumen stagniert und wird nach Ansicht von Scope auch in diesem Jahr nicht signifikant zulegen. Anders ist die Situation bei offenen Immobilienfonds. Sie verzeichnen Rekordzuflüsse und müssen die Annahme von Kundengeldern zum Teil reglementieren, damit die Liquiditätsquoten der Fonds nicht zu stark anschwellen. Dieser Trend wird sich auch 2017 fortsetzen.

Quelle: Scope Analysis GmbH

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Hannover Leasing platziert ersten Flugzeug-Publikums-AIF “Flight Invest 51″

logo_hannover_leasingPullach, 19. Dezember 2016 – Hannover Leasing hat seinen ersten geschlossenen Flugzeug-Publikums-AIF „Flight Invest 51“ voll platziert.

Der Fonds investiert in eine Maschine des Typs Airbus A380-800, die langfristig an die Fluggesellschaft Emirates vermietet ist. Der Fonds hat ein Investitionsvolumen von 250 Millionen US-Dollar, davon rund 110 Millionen US-Dollar Eigenkapital. Bei dem dritten A380-Fonds handelt es sich gleichzeitig um den 51. von Hannover Leasing insgesamt aufgelegten Flugzeugfonds.

Das speziell für A380-Investitionen von Hannover Leasing entwickelte Fondskonzept sieht vor, während der Vertragslaufzeit mit Emirates das von privaten Investoren eingebrachte Eigenkapital zurückzuführen und das aufgenommene Fremdkapital vollständig zu tilgen, ohne dass hierzu Erlöse aus einem späteren Verkauf des Flugzeuges eingesetzt werden.

Quelle: Hannover Leasing

 

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Doric erwirbt erstes Flugzeug für Floreat Flugzeugportfolio

© shuttersock.com

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Offenbach am Main – Am 30. November 2016 wurde der erste Airbus A330-200 für das Floreat Aviation Portfolio erworben. Leasingnehmer des Flugzeuges ist Virgin Australia.

Das Portfolio soll noch im Dezember 2016 um drei weitere A330 ausgebaut werden. Dadurch erreicht das Investitionsvolumen 2016 rund 400 Millionen USD.

Neben der von Doric beschafften Fremdfinanzierung erfolgt die Finanzierung der Flugzeuge durch die Emission von klassischen und shariakonformen Anleihen im Volumen von bis zu 175 Millionen USD. Die Anleihen werden durch die international tätige Finanzgruppe Floreat arrangiert, strukturiert und bei Investoren aus Europa und dem Mittleren Osten platziert.

Das Portfolio wird aus Flugzeugen mit vier verschiedenen Leasingnehmern aus vier Kontinenten bestehen.

Quelle: Doric

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