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BVT schließt institutionellen Fonds und investiert erneut in Boston

München, 02. April 2020 (OPM):

BVT Residential USA 12 mit 131 Mio. USD geschlossen
▪ Class-A-Apartmententwicklung in Boston als drittes Projekt angebunden
▪ Spezial-AIF plant insgesamt fünf Investitionen
Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft derigo GmbH & Co. KG für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezial-AIF BVT Residential USA 12 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG (BVT Residential USA 12) die dritte Investition vorgenommen. Im Rahmen der Projektentwicklung „Innerbelt“ sollen 205 Class-A-Apartments in Boston entstehen. Der BVT Residential USA 12 richtete sich mit einer Mindestbeteiligung von 3 Millionen USD an institutionelle Investoren und wurde planmäßig per 31.12.2019 mit einem Eigenkapital von 131 Mio. USD geschlossen. Insgesamt plant der Fonds fünf Investitionen in die Entwicklung von Class-A-Apartmentanlagen an ausgewählten Standorten der US-Ostküste, von denen drei bereits erfolgt sind. Zwei weitere Projekte befinden sich in engerer Auswahl. Ein neues Beteiligungsangebot für institutionelle Investoren ist bereits in Vorbereitung.
BVT ist seit 1976 im Bereich US-Beteiligungen aktiv. Für den BVT Residential USA 12 konnte bereits während der Platzierungsphase in zwei vielversprechende Projektentwicklungen investiert werden: „Lake Linganore“ im Großraum Washington D.C. mit 308 Class-A-Apartments und „Narcoossee Cove“ in Lake Nona im Großraum Orlando/Florida mit 354 Class-A-Apartments. Beide Wohnanlagen befinden sich im Bau.
Im Dezember 2019 erfolgte für die dritte Investition, „Innerbelt“ (siehe oben), das sogenannte Signing, d.h. der Erwerb von Anteilen an der für diese Projektentwicklung gegründeten US-Objektgesellschaft (Joint Venture). Die Anbindung der geplanten Projektentwicklung erfolgt zusammen mit dem ebenfalls von der derigo GmbH & Co. KG verwalteten geschlossenen Spezial-AIF BVT Residential USA 10 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG, der damit voll investiert ist. Für rund 34,6 Millionen US-Dollar haben die beiden Residential-AIFs rund 91,8 Prozent des Eigenkapitals der US-Objektgesellschaft (Joint Venture) erworben. In Boston hat die BVT bereits mehrere Residential-Projekte im Gesamtvolumen von bislang 645 Mio. US-Dollar erfolgreich begleitet. Entwickelt werden bzw. wurden dort über 2.200 Apartments. BVT verfügt vor Ort über langjährige Verbindungen zu Projektpartnern und, aufgrund der Bedeutung des Standorts, über ein eigenes Büro.

Quelle: BVT Unternehmensgruppe

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Stiftung Finanzbildung ruft das Deutsche Finanzbildungsforum ins Leben

Landshut, April 2020 ( epk media): In Bayern hat sich die Stiftung Finanzbildung bereits einen Namen durch den alljährlichen Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ an Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsoberschulen. Inzwischen ist die gemeinnützige Landshuter Stiftung gUG auch dem bundesweiten Bündnis ökonomischer Bildung beigetreten, dass sich im Dezember 2019 gegründet hat.
Neben individuellen Workshops in Schulen und finanzökonomischen Streitschriften wird die Stiftung 2020 ein weiteres Herzensprojekt des Gründers und Gesschäftsführers aus der Taufe heben: Das Deutsche Finanzbildungsforum. Dieser Start ist auch durch eine erstmals größeren Spende eines Finanzintermediärs erleichtert worden, der anstatt Weihnachtsgeschenke an seine Kunden unserem Projekt einen namhaften Betrag zukommen hat lassen.

Auf dem Deutschen Finanzbildungsforum am 22. Oktober 2020 in Landshut werden Studenten, Bachelor und Masterabsolventen sowie Doktoranten neueste Erkenntnis aus Forschung und Studien gemeinsam mit Ihren Professoren vor Journalisten, Lehrenden, Beratern, Experten und Praktikern aus Banken, Family Office, Vermögensverwaltern und Kanzleien präsentieren und mit Politikern und Entscheidern darüber diskutieren. Daneben gibt es Podiumsdiskussion und eine flankierende Finanzkompetenzmesse. Am Vorabend ist auf einem Finanzexperten-Dinner der Finanzjournalist und der Finanzblogger des Jahres geehrt. Partner der Veranstaltungen können im Umfeld des Termins ihre Netzwerkveranstaltungen oder Charityveranstaltung dort einbringen. So wird in der Woche des Form in einem Kinosaal der Film „Big Short“ Schülern der Oberstufe mit Schwerpunkt Wirtschaft gezeigt mit einer anschließenden Diskussion noch im Kinosaal. Kurz: Marktexperten können neue Ideen diskutieren und mitnehmen, Studenten erhalten eine (Karriere-) Plattform sich kompetent einzubringen und Finanzunternehmen können sich Wertigkeit präsentieren. Die um die Veranstaltung herum erscheinenden Publikation halten die Ideen fest und machen es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Wenn alles gut läuft, sind alle Beteiligten echte Gewinner!


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DEUTSCHE FINANCE GROUP gründet Immobilien Projektentwicklungs- und Managementgesellschaft

München, 02.04.2020 (OPM): Die DEUTSCHE FINANCE GROUP gründet mit der DF Deutsche Finance Development GmbH eine Projektentwicklungs- und Managementgesellschaft für Gewerbe- und Wohnimmobilien mit Fokus auf den deutschen Immobilienmarkt.

Über Direkt-Investments, Club Deals und Joint Ventures bietet die Deutsche Finance Development Investoren Zugang zu lukrativen Investmentstrategien. Als Geschäftsführer der Gesellschaft mit Sitz in München zeichnen Roland Wüst und Markus G. Neuper verantwortlich. Beide verfügen über eine langjährige Erfahrung im Bereich Projektentwicklung und Immobilienmanagement und waren zuvor in leitender Position bei der JOST HURLER GRUPPE in München Schwabing tätig. „Mit der Deutsche Finance Development erweitern wir unsere Investment-Plattform Strategie und freuen uns, dass wir mit Roland Wüst und Markus G. Neuper, zwei sehr erfahrene und kompetente Geschäftsführer gewinnen konnten.“, so Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP.

Quelle: DEUTSCHE FINANCE GROUP

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Hahn Gruppe kauft Mixed-Use-Immobilie in Hamburg-Eppendorf

© Hahn Gruppe: Center Hamburg-Eppendorf

– Etabliertes Stadtteilzentrum in der Freien und Hansestadt Hamburg

– Diversifizierte Mieterbasis: Handel, Büro und Ärztezentrum

– 17.900 m² Mietfläche; langfristig vermietet

Bergisch Gladbach, 2. April 2020 (OPM): Die Hahn Gruppe hat in ihrer Funktion als Asset und Investment Manager für zwei deutsche institutionelle Anleger das Stadtteilzentrum Eppendorf Center in Hamburg erworben. Verkäufer des Immobilienobjekts ist die Württembergische Lebensversicherung AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Rechtsanwaltkanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion für den Käufer und CMS Hasche Sigle für den Verkäufer beratend tätig. Die Ankaufsfinanzierung stellte die Berlin Hyp AG, Berlin, bereit. BRAND BERGER unterstützte bei der technischen Prüfung. Der Übergang der Immobilie hat am 1. April 2020 stattgefunden.

Stadt Hamburg, Einzelhandel und Arztpraxen sind Ankermieter

Die gemischtgenutzte Immobilie verfügt über eine Mietfläche von rund 17.900 m² und eine stark diversifizierte Mieterbasis. Das Eppendorf Center setzt sich zusammen aus einem ehemaligen Karstadt-Gebäude, welches im Jahr 1957 errichtet und zuletzt 2009 umfassend modernisiert worden ist, sowie aus einem 2008 errichteten zweiten Gebäudeteil. Letzterer fungiert als „Technisches Rathaus“ mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Hauptmieter. Mieter aus dem Einzelhandel sind u.a. LIDL und TK MAXX. Hinzu kommen ein Ärztezentrum, Gastronomie und APCOA als Betreiber der Tiefgaragen-Stellplätze. Das Core-Objekt ist vollvermietet, mit einer durchschnittlichen gewichteten Restlaufzeit (WAULT) von rund 7 Jahren.

Die attraktive Mixed-Use Immobilie befindet sich in zentraler Lage im Stadtteil Eppendorf. Eppendorf liegt nördlich vom Zentrum und zählt durch den großen Anteil an Grünflächen, der überwiegend repräsentativen Architektur und einer sehr guten Anbindung an die Innenstadt traditionell zu den begehrtesten Wohnlagen Hamburgs. Das wachstumsstarke Hamburg bietet hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein sehr hohes Kaufkraftniveau und eine seit vielen Jahren positive Bevölkerungsentwicklung.

Mixed-Use-Immobilienportfolio wird weiter ausgebaut

Stephan Wollersheim, Geschäftsführer der HAHN Fonds Invest GmbH, beschreibt die zahlreichen Vorzüge der Immobilienakquisition: „Nach dem erfolgreichen Erwerb einer gemischtgenutzten Immobilie in Stuttgart-Killesberg erfüllt auch das Eppendorf Center auf ideale Weise unsere Anforderungen an ein nachhaltiges Mixed-Use-Investment. Es handelt sich um ein etabliertes Stadtteilzentrum mit zugkräftigen Mietern aus dem Einzelhandel sowie ergänzender Mischnutzung. Die diversifizierte Mieterstruktur mit einem Ankermieter aus dem öffentlichen Sektor, bonitätsstarken Einzelhandelsmietern sowie Arztpraxen verspricht selbst bei einem sich eintrübenden wirtschaftlichen Umfeld eine hohe Einnahmesicherheit.“

Eckdaten des Immobilienobjekts

Immobilienobjekt Stadtteilzentrum Eppendorf Center
Verkäufer Württembergische Lebensversicherung AG
Adresse Eppendorfer Landstraße 77, 20249 Hamburg
Baujahr 1957/1994/2009 (ehemaliges Karstadt-Gebäude), 2008 (Technisches Rathaus)
Mietfläche/Grundstücksfläche 17.900 m²
PKW-Stellplätze Rund 270
Mieter Stadt Hamburg, TK Maxx, LIDL, Ärztezentrum, APCOA, u.a.
Vermietungsquote 100 Prozent
WAULT Rund 7 Jahre

Quelle: Hahn Gruppe

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PROJECT unterstützt bundesweiten Klimaschutzwettbewerb an Schulen

Bamberg, 01.04.2020 – Früh übt sich – dieses Sprichwort gilt auch heute noch. Wissenserwerb und Tatkraft, besonders im Umwelt- und Klimaschutz, sollten schon in der frühesten Jugend vermittelt werden. Der jüngst von der Hamburger Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PW AG ins Leben gerufene Schulwettbewerb »Wir haben Ideen« hat daher auch den Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT Investment überzeugt, der die Initiative fördert.

Dieses Engagement fügt sich nahtlos in die langjährige Philosophie des PROJECT Unternehmensverbunds ein, derzufolge es dazu gehört, das soziale Miteinander zu fördern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. So hat die 2007 gegründete PROJECT Life Stiftung bislang mehr als 70 gemeinnützige Organisationen und Hilfsprojekte unterstützt – vorwiegend in den Großstadtregionen, wo die Unternehmensgruppe mit ihren Immobilienentwicklungen aktiv ist.

»Das Thema der Nachhaltigkeit ist nicht nur für die Kapitalanlage und die Immobilienwirtschaft essentiell, sondern für die Gesamtgesellschaft. Die Kreativität junger Menschen ist oftmals beeindruckend, schon kleine Schritte können eine große Wirkung entfalten. Daher freuen wir uns schon sehr auf die Ergebnisse dieses Ideenwettbewerbs«, freut sich Ottmar Heinen, Vorstandsvorsitzender der PROJECT Beteiligungen AG.

Für SchülerInnen geht es darum, einfache und praktikable Ideen zu entwickeln, die möglichst sofort einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2020. Die Bewertung und Prämierung der eingereichten Vorschläge übernehmen bekannte Organisationen wie WWF BUND, Germanwatch, das Deutsche Klima Konsortium oder die Deutsche Umweltstiftung. Die Sieger des Wettbewerbs werden am 22. August 2020 bekanntgegeben. Die besten 20 Einfälle werden mit den von den Sponsoren gestifteten Preisgeldern prämiert und demnächst vielleicht auch im unternehmerischen Alltag bei PROJECT umgesetzt. Aktuelle Informationen zur Initiative unter www.pw-ag.de/WIR-haben-Ideen.

Quelle: PROJECT (Pressemitteilung 01.04.2020)

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Solvium Capital – Weitere Millioneninvestitionen mit Rendite über Plan

www.solvium-capital.de

Hamburg, 31.03.2020 (OPM): Die Mietrendite der laufenden Investitionen in Höhe von inzwischen über 11,50 Millionen Euro für das aktuelle Angebot Logistik Opportunitäten Nr. 1 liegt mit 16,33 Prozent deutlich über der prospektierten Untergrenze von 13,5 Prozent. Diese neue Bestmarke überschreitet sogar die Mietrendite der ersten Investitionen bis zum 31. Dezember 2019, die die Zielmarke mit 15,19 Prozent ebenfalls übertroffen haben. Das bescheinigt die aktuelle Investitionsbeurteilung der Prüfungsgesellschaft. Zudem teilt das Unternehmen mit, dass die Vermögensanlage mittlerweile zu fast 70 Prozent ausplatziert ist.

Die erst im Oktober letzten Jahres emittierte Vermögensanlage sieht für die Investitionen mehrere Stichtage vor, an denen eine externe Prüfungsgesellschaft unter anderem die Rendite der erworbenen Investitionsgüter beurteilen soll. Zum zweiten Stichtag (29. Februar 2020) hatte Solvium über 11,50 Millionen Euro in Logistik-Equipment investiert. Diese Investitionen erwirtschaften aufs Jahr gerechnet rund 1,9 Millionen Euro. Die Rendite von 16,33 Prozent pro Jahr lag für den Berichtszeitraum also rund 20 Prozent über der prospektierten Mindestrendite von 13,50 Prozent pro Jahr.

„Mit der zweiten nachgelagerten Investitionsbeurteilung haben wir erneut den Beweis angetreten, dass unser Konzept aufgeht. Auch bei der nächsten Investitionsphase werden wir eine Mindestinvestitionsrentabilität von jährlich 13,50 Prozent (vor Abnutzung) für die Portfolien erreichen“, so Solvium-Geschäftsführer Marc Schumann. Und weiter: „Als Nächstes werden wir ein Portfolio mit ca. 1.000 gebrauchten Standardcontainern und Standard-Tankcontainern einkaufen.“

Die Vermögensanlage mit einer Festzinslaufzeit von drei Jahren und einem Basiszins von jährlich 4,70 Prozent kann durch verschiedene Boni Zinszahlungen in Höhe von bis zu 5,14 Prozent jährlich erreichen. Die reguläre Zinslaufzeit von 3 Jahren können Anleger auf Wunsch zweimal um je 24 Monate verlängern. Bei Verlängerung steigt die jährliche Basisverzinsung, die monatlich anteilig ausgezahlt wird, für diesen Zeitraum auf 4,85 Prozent. Anleger, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können ohne Angabe von Gründen bereits nach 24 Monaten den Vertrag an die Anbieterin übertragen. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro; zusätzlich ist ein Agio von bis zu 2 Prozent fällig.

Solvium verfügt seit der Unternehmensgründung 2011 über einen ausgezeichneten Track Record. Mit mehr als 25 Mitarbeitern in Deutschland betreut Solvium Kunden mit insgesamt über 11.000 geschlossenen Verträgen und hat bislang mehr als 280 Millionen Euro Anlegerkapital investiert. Alle Miet-, Zins- und Rückzahlungen, mittlerweile mehr als 80 Mio. Euro, wurden planmäßig und pünktlich geleistet. Das Unternehmen wird geleitet von den Geschäftsführern Marc Schumann und André Wreth. Jürgen Kestler und André Wreth sind Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH.

Quelle: Solvium Capital

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In eigener Sache: Trotz Coronavirus – wir sind für Sie da

© pixabay

Liebe Besucher, Kunden und Geschäftspartner,

derzeit schränkt das Coronavirus unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben dramatisch ein. Die Gesundheit aller Menschen hat dabei höchste Priorität.

Wir möchten Sie informieren, dass unser Büro trotz des Coronavirus für Sie da ist – Herr Pelikan vor Ort und die Mitarbeiter in Homeoffice.

Sie erreichen uns telefonisch unter +49 871 43 06 33 – 0, per E-Mail unter info(at)beteiligungsreport.de und über unsere Website. In dringenden Fällen ist Herr Pelikan unter +49 1577 3063030 erreichbar. Gerne stehen wir Ihnen für alle Fragen und Aufträge zur Verfügung.

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Real Assets

© pixabay

London, 25.3.2020 – Die Todesopfer durch das COVID-19-Virus werden wahrscheinlich erheblich steigen. Dies gilt auch für die Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte, da die Länder Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung ergreifen. Wir geben einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen und was diese für die europäischen Real Assets-Märkte bedeuten.

Im Wesentlichen funktionieren Volkswirtschaften auf der Grundlage der Beziehung zwischen Angebot, Nachfrage und dem Finanzwesen. Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) hat zu Schocks in allen drei Bereichen gleichzeitig geführt. Er führte zu Unterbrechungen der weltweiten Lieferketten, einem starken Rückgang des Konsums und erheblichen praktischen Hindernisse für die Geschäftstätigkeit in den Produktions- und Dienstleistungssektoren.

Kurzfristig ist eine Rezession wahrscheinlich. Die Produktion in Europa wird voraussichtlich stark schrumpfen. Zwei Fragen sind der Schlüssel, um die längerfristigen wirtschaftlichen Folgen zu verstehen: Wie lange wird die erhebliche Beeinträchtigung dauern? Und wie wirksam werden die politischen Antworten von Regierungen und Zentralbanken angesichts eines solch plötzlichen – wenn auch temporären – Stopps des Wirtschaftswachstums sein?

Zunächst einmal besteht die Hauptaufgabe der Politik darin, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Wirksamkeit staatlicher Maßnahmen wird einen erheblichen Einfluss auf die Dauer der wirtschaftlichen Beeinträchtigung haben. Diese Anstrengungen müssen jedoch auch gegen die wirtschaftlichen Kosten abgewogen werden und politische Fehlentscheidungen könnten den Finanzmärkten langfristig schaden. Die Regierungen im Vereinigten Königreich und in Europa haben bereits finanzpolitische Maßnahmen in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro angekündigt, um Unternehmen durch den COVID-19-Schock hindurch zu helfen. Letztlich können finanzpolitische und geldpolitische Maßnahmen jedoch nicht die Beeinträchtigung durch einen größeren Einbruch von Angebot und Nachfrage verhindern; sie können sie nur kompensieren.

Die Auswirkungen auf Real Assets werden – wie bei fast allen Anlageklassen – beispiellos sein: es droht einer der stärksten Rückgänge der weltweiten Nachfrage. Real Assets haben sich in der Vergangenheit verglichen zu anderen Anlageklassen in Stresssituationen gut entwickelt. Sie bieten zudem Diversifizierungsvorteile und Erträge in einer Zeit, in der die Renditen von Staatsanleihen wahrscheinlich zurückgehen werden, da Anleger Sicherheit anstreben. Dennoch werden die Preise unter Druck geraten, zumindest auf kurze Sicht, obwohl sich auch einige Gelegenheiten auftun werden.

Die vollständigen Auswirkungen von COVID-19 auf Real Assets zeichnen sich noch nicht ab, es gibt aber einige Anhaltspunkte, die auf einen Rückgang des Transaktionsvolumens hindeuten. Unter diesen Bedingungen müssen die Liquiditätsbedingungen und Kreditrisiken genau überwacht werden. Im Folgenden diskutieren wir die Auswirkungen auf drei Hauptkategorien von Real Assets: Immobilien, Infrastruktur und Private Debt.

Immobilien

Mieter gewerblicher Immobilien sind bereits betroffen. Einzelhändler gehörten zu den ersten, die es getroffen hat. Da der Sektor bereits vor dieser Krise vor strukturellen Herausforderungen stand, wird er nun noch anfälliger werden. Viele Einzelhandelsgeschäfte werden von staatlicher Unterstützung abhängig sein, um überleben zu können.

Während Einzelhändler im Bereich der Basiskonsumgüter wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken möglicherweise weniger von dem starken Nachfragerückgang betroffen sind, werden die meisten Einzelhändler in den kommenden Monaten wahrscheinlich einen Rückgang der Kundenzahlen, Beeinträchtigungen der Lieferkette und Schwierigkeiten bei der personellen Besetzung erleben. Viele Einzelhändler werden ihre Mietzahlungen wahrscheinlich nicht rechtzeitig leisten können. Ohne staatliche Unterstützung könnten einige von ihnen gezwungen sein, ihr Geschäft aufzugeben.

In anderen Sektoren, die vom Tourismus abhängen, darunter Hotels, Restaurants und Freizeitunternehmen, wird die Lage wahrscheinlich immer schwieriger werden, je länger die Krise andauert. Auch in den Teilen des Bürosektors, die mit Tourismus, Reisen und verarbeitendem Gewerbe verbunden sind, kann es zu Insolvenzen in großem Maßstab kommen. Mieter mit gesunden Bilanzen und geringer Verschuldung werden widerstandsfähiger sein. Darüber hinaus werden Unternehmen, die eine wesentliche Rolle für das Funktionieren der Gesellschaft und breiteren Wirtschaft spielen, wahrscheinlich eher staatliche Unterstützung erhalten.

In der Logistikbranche werden die Mieter von der Beeinträchtigung globaler Lieferketten und einem möglichen Arbeitskräftemangel getroffen. Es ist jedoch möglich, dass in der Zeit der erzwungenen sozialen Isolation ein größerer Prozentsatz der Bevölkerung vom E-Commerce abhängig wird, wodurch dieser Sektor eine gewisse Unterstützung erfährt.

Studentenunterkünfte sind im Allgemeinen ein defensiver Sektor. Die Mieteinnahmen dürften hier auf kurze Sicht weniger stark beeinträchtigt werden als in vielen anderen Sektoren. Wenn jedoch das globale Reise- und Hochschulwesen bis zum Spätsommer unterbrochen bleibt, werden die Belegungsraten für das Studienjahr 2020-2021 unter Druck geraten.

Vermieter und Kreditinstitute machen sich auf das Risiko beeinträchtigter Einnahmen gefasst. Sie werden eng mit den Mietern und Kreditnehmern zusammenarbeiten müssen, um diesen zu helfen, den Geldfluss in dieser schwierigen Zeit zu steuern. Das Engagement in stabilen Unternehmen mit starken Verpflichtungen in hochwertigen Gebäuden wird hierbei helfen. Da sich Entwicklungsprojekte aufgrund von Beeinträchtigungen der Lieferkette und des Arbeitskräftemangels verzögern können, ist es erforderlich, die Folgen abzuschwächen.

Infrastruktur

Infrastrukturinvestments sind in der Regel langfristiger Natur und darauf ausgelegt, wirtschaftlichen Abschwüngen standzuhalten. Staatlich garantierte langfristige Mittelflüsse werden im gegenwärtigen Umfeld von Vorteil sein. Im Vergleich zu anderen Anlageklassen dürften Anlagen in soziale Infrastruktur gut aufgestellt sein, um der COVID-19-Krise standzuhalten.

Die wirtschaftliche Infrastruktur ist einem höheren Risiko ausgesetzt. Flughäfen beispielsweise werden kurzfristig enorm unter Druck geraten, da der Flugverkehr in einem noch nie dagewesenen Maße rückläufig ist. In einer eindringlichen Warnung vom 16. März schätzte das Centre for Aviation, ein Forschungsinstitut der Luftfahrtbranche, dass die meisten Fluggesellschaften bis Ende Mai vor dem Bankrott stehen könnten, wenn die Regierungen keine unterstützenden Maßnahmen ergreifen. Seehäfen dürften ebenfalls stark gefährdet sein, da auch der Containerverkehr rückläufig ist. Die Autobahn-Maut – die oftmals vom Schwerlastverkehr abhängt – ist in ähnlicher Weise betroffen.

Die Infrastruktur der Versorgungsunternehmen, die von auf den Energiepreisen basierenden Mittelflüssen abhängt, wird durch eine Kombination aus dem pandemiebedingten Nachfragerückgang und der Entscheidung Saudi-Arabiens, die Ölförderung zu erhöhen, beeinträchtigt. Im Bau- und verarbeitenden Gewerbe könnten Infrastrukturprojekte aufgrund von Terminüberschreitungen und steigenden Kosten wegen des potenziellen Mangels an Arbeitskräften, Material und Ausrüstung nicht termingerecht zur Generierung von Einnahmen führen. Die Ertragsströme können daher beeinträchtigt werden.

Der Infrastruktursektor ist jedoch der Schlüssel für Kontinuität und Erholung der Wirtschaft. Real Assets-Anleger dürften einen gewissen Trost in der weit verbreiteten Erwartung finden, dass in bestimmten Kernbereichen wie der Infrastruktur umfangreiche staatliche Finanzhilfen geleistet werden. Die meisten Infrastrukturanlagen spielen eine wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft und sind für eine Erholung der Weltwirtschaft essentiell. Daher ist davon auszugehen, dass die Regierungspolitik diese unterstützen wird.

Private Debt

Die risikoarme Anlageklasse Private Debt ist allgemein eine defensive Anlageklasse, deren Anlageergebnisse jedoch durch den erwarteten steilen wirtschaftlichen Abschwung in Gefahr geraten. Nehmen wir das Beispiel der Hotelbesitzer: Für sie dürfte es schwierig werden, die Tilgung ihrer Schulden aufrechtzuerhalten, wenn ihre Einnahmen schwinden, was schließlich zu Vertragsverletzungen führen wird. Finanzstärkere Sponsoren werden jedoch das Recht haben, eine Vertragsverletzung zu verhindern, indem sie beispielsweise zusätzliche Finanzspritzen gewähren, bevor ein Zahlungsausfall eintritt.

Dennoch dürfte die Zahl der Umstrukturierungen, Schuldenstundungen und letztlich der Zahlungsausfälle steigen. Die Sektoren Transport, Einzelhandel und Freizeit scheinen sofort betroffen zu sein, andere Bereiche der Wirtschaft, wie das verarbeitende Gewerbe, der Handel und das Bauwesen, werden wahrscheinlich folgen. Die enge Zusammenarbeit mit den Schuldnern wird diesen helfen, ihre Schulden mittelfristig zurückzuzahlen und so die Investments zu schützen.

Seit der Finanzkrise 2008-2009 haben die Kapitalströme von institutionellen Anlegern in Private Debt ein Rekordniveau erreicht, da sich viele Banken aufgrund strengerer Vorschriften aus dem Sektor zurückzogen. Infolgedessen sind die Renditen der Anlageklasse erheblich gesunken, während das Risikoniveau aufgrund der zunehmenden Menge an Kapital, das immer weniger Transaktionen hinterherjagt, gestiegen ist. Nach COVID-19 könnten sich beachtliche Möglichkeiten ergeben, Immobilien- und Infrastrukturprojekte zu attraktiveren Renditen zu finanzieren, wobei das Risiko gut kompensiert wird.

Kurzfristige Beeinträchtigungen könnten langfristigen Möglichkeiten weichen

Es liegt in der Natur von Virenausbrüchen wie COVID-19, dass es schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist, ihr Ausmaß und ihre Dauer vorherzusagen. Die Pandemie richtet auf den Finanzmärkten auf verschiedene Weise verheerende Schäden an.

Der Schlüssel zu einem guten Portfoliomanagement besteht in Zeiten wie diesen nicht darin, das Unerwartete vorherzusagen, sondern sich darauf vorzubereiten. Bei Real Assets beinhaltet dieser Ansatz das Halten diversifizierter Portfolios aus hochwertigen Vermögenswerten und die Pflege starker Beziehungen zu Mietern, Darlehensnehmern und Partnern. Nicht beziehungsweise nur geringfügig gehebelte Aktienportfolios – die in einem risikofreudigeren Umfeld zwar konservativer erscheinen – bieten bei Konjunkturrückgängen jedoch die dringend erforderlichen defensiven Eigenschaften.

Obwohl wir weitere Volatilität erwarten, werden sich neben den großen Herausforderungen aber zweifellos auch Chancen ergeben. Es ist wahrscheinlicher, dass es zu Fehlbewertungen kommt, weshalb die Anleger bereit sein sollten, zu handeln. Die Liquidität steht derzeit an erster Stelle. Die Diversifizierungsvorteile jedoch, die mit einer Allokation in qualitativ hochwertige Real Assets verbunden sind, werden bei der Bewältigung von COVID-19 ebenfalls entscheidend sein. Da die mittelfristige Zukunft der Weltwirtschaft unklar ist, wird es vorteilhaft sein, Vermögenswerte mit unterschiedlichen Risikofaktoren zu besitzen. Anleger können Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen einer eindeutigen wirtschaftlichen Notlage einzudämmen und schließlich umzukehren.

Quelle: Aviva Investors (Marktkommentar vom 25.03.2020)

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Metaanalyse Immobilien Deutschland März 2020

©shutterstock

Rezession der deutschen Wirtschaft
Metaanalyse Immobilien Deutschland
Zürich, 27. März 2020 (OPM): Um dem erhöhten Informationsbedarf angesichts der durch die Corona-Krise verursachten Unsicherheit gerecht zu werden, publiziert Fahrländer Partner (FPRE) seine Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich anstatt wie bisher quartalsweise.

Die Metaanalyse stellt eine Aufbereitung wesentlicher konjunktureller und immobilienmarktrelevanter Kennzahlen dar und soll es dem Leser erlauben, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und Prognosen in diesen Bereichen zu verschaffen.
Seit Anfang 2019 veröffentlicht FPRE die „Metaanalyse Immobilien Deutschland“ mit wichtigen Kennzahlen zu konjunkturellen Rahmenbedingungen, Angebots- und Nachfrageindikatoren, Zins- und Preisentwicklungen sowie Prognosen, die den deutschen Immobilienmarkt und seine Teilmärkte betreffen. Bislang wurde die Metaanalyse quartalsweise veröffentlicht; seit der Ausbreitung des Corona-Virus und den Maßnahmen zu dessen Eindämmung hat die rasche Verfügbarkeit von Daten deutlich zugenommen. Zudem gibt es fast täglich neue Einschätzungen von Experten, so dass insbesondere Prognosen schneller veralten.
Diese Entwicklung ist momentan besonders eindrucksvoll an den Veröffentlichungen großer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute zu erkennen, die ihre BIP-Wachstums-Prognosen nur wenige Tage nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsgutachten Mitte März nach unten korrigierten. Mit der Krise ist auch die Bandbreite der Prognosen deutlich angestiegen: Während sich die BIP-Wachstumsprognosen ausgewählter Institute im 4. Quartal 2019 für das Jahr 2020 noch zwischen 0,9% und 1,2% befanden, liegt die Bandbreite derselben Institute inzwischen bei -0,1% und -4,5% (siehe Abbildung 1), wobei diese noch nicht die Ergebnisse so genannter „Risiko-Szenarien“ beinhalten. Diese unterstellen länger anhaltende Beeinträchtigungen für Teile der Wirtschaft, als dies in den „Basisszenarien“ der Fall ist, und gehen dementsprechend von einer noch stärkeren Rezession der deutschen Wirtschaft aus.
Vor dem Hintergrund des erhöhten Informationsbedarfs der Marktteilnehmer sowie der schnelleren Verfügbarkeit neuer Analysen und Prognosen wegen publiziert FPRE die Metaanalyse Immobilien Deutschland ab sofort monatlich. Zudem wurde die Metaanalyse um zeitnahe konjunkturelle Indikatoren erweitert, um die aktuellen Entwicklungen besser abzubilden.
Die Metaanalyse Immobilien Deutschland wird laufend weiterentwickelt.

Quelle: Dr. Stefan Fahrländer – Fahrländer Partner AG

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Tag der Immobilienwirtschaft 2020 wird digital

Berlin, 26.03.2020 (OPM): Der Tag der Immobilienwirtschaft, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ausgerichtete Branchentreffen, wird am 25.6. 2020 digital stattfinden.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner sagte: „Wir bedauern, dass wir dieses Spitzentreffen in diesem Jahr als persönliches Treffen absagen müssen. Zuallererst steht für uns die Sicherheit und die Fürsorge für unsere Mitglieder und Teilnehmer im Mittelpunkt. Wer mich kennt, der weiß, wie schwer uns diese Entscheidung gefallen ist, insbesondere weil wir mit drei Bundesministern und vielen weiteren Hochkarätern erneut über 2.000 Entscheider der Branche erwarten konnten.“ Zugleich kündigte er an, dass man den TdI als größten Branchentreff „im nächsten Jahr erneut in gewohnter Qualität durchführen wird.“

Mattner betonte aber, dass man an einer digitalen Veranstaltung mit den Bundesministern zum gleichen Termin arbeite, um deren Reden und Beiträge den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. „Diese Zeiten erfordern von uns auch ein Neudenken zur Gestaltung von Veranstaltungen. Wir entwickeln hier neue Möglichkeiten, unsere Mitglieder zu beteiligen, von Info-Calls bis hin zu einem umfangreichen Angebot mit Informationen zur Corona-Krise auf unserer Website ‚Zia-Deutschland.de<http://zia-deutschland.de/>‘“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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