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Berlin, 27.04.2017 – Das Asset Management Rating der Real I.S. AG Gesellschaft für Immobilien Assetmanagement wird von der Scope mit der Ratingnote AA+ (AMR) (sehr hohe Qualität) bestätigt.

Wesentliche Kriterien hierbei sind aus Sicht von Scope ein überdurchschnittliches operatives Asset Management mit einer exzellenten Vermietungsleistung im Berichtszeitraum und die kontinuierliche und reflektierte Effizienzsteigerung hinsichtlich der Organisationsstruktur sowie prozessualen Abläufen.

Die bedeutende Stellung der Gesellschaft als Immobilienkompetenzzentrum der Eigentümerin BayernLB zeigt sich etwa in der sachlogischen und von Scope positiv bewerteten Ausweitung des Vorstandsgremiums um eine weitere Vorstandsposition mit dediziertem Risiko- und Finanzfokus sowie die stringentere Ausrichtung der nun vier Vorstandsressorts.

Die langjährige Branchenexpertise verantwortlich handelnder Personen der ersten und zweiten Führungsriege wird ebenfalls positiv berücksichtigt. Ferner verspricht die Vereinheitlichung des Fondsmanagements für institutionelle sowie Privatanlegerfonds deutlichere Synergieeffekte und Kosteneinsparungen.

Besonders gewürdigt im Rahmen des Ratings wird das sehr hohe Transaktionsvolumen mit mehr als 870 Mio. Euro Ankäufen und über 490 Mio. Euro Verkäufen in internationalen Investmentmärkten. Die aktuellen Akquisitionen spiegeln die sehr erfolgreiche Einwerbung vor allem institutioneller Anlegergelder wider. So kann die Gesellschaft seit 2014 kontinuierlich die Eigenkapitaleinwerbung in dieser Anlegergruppe signifikant von zuletzt 740 Mio. Euro (2015) auf über 1,1 Mrd. Euro (2016) steigern.

Die jüngst erfolgte Implementierung des Bereichs Globalinvestments trägt daher aus Sicht von Scope klar zur erfolgreichen Strukturierung neuer institutioneller Vehikel und Erschließung neuer Märkte bei. Das Immobilienvermögen konnte wie in den Vorjahren deutlich auf aktuell rd. sechs Mrd. Euro (5,5 Mrd. Euro im Vorjahr) gesteigert werden. Die sehr hohe Immobilienkompetenz resultiert in einer durchweg sehr hohen Vermietungsquote im globalen Immobilienportfolio, die seit 2014 bei etwa 96% liegt.

Die umfassende technische Kompetenz konnte die Gesellschaft auch bei der zügigen Wiedereröffnung eines durch ein Hochwasser im Sommer 2016 stark beschädigten Einkaufszentrums in Nordrhein-Westfalen oder einer 100% Nachvermietung durch Vollrenovierung und Bau eines Erweiterungsbaus in den Niederlanden (Rotterdam) belegen.

Ein modernes und institutionalisiertes Risikomanagement, fundiertes eigenes Research und ein langjähriger Investment Track Record kulminieren aus Sicht von Scope in nachvollziehbaren und klaren Investmentstrategien, sowie ausgereiften und transparenten Prozessen im Immobilienankauf und -verkauf sowie der Bewirtschaftung.

Die langjährige Emissionstätigkeit von Australien-Fonds mit durchweg sehr guter Performance sorgt zusätzlich für eine differenzierte Produktpalette, die auch für Privatanleger mit geschlossenen Vehikeln wieder zugänglich gemacht werden soll. Überleitung dieser Kompetenz in weitere auch institutionelle Vehikel etwa als Club-Deals, Individualmandate oder Joint-Ventures sind daher aussichtsreich.

Mit der Auflage von Portfoliovehikeln und regional fokussierten Immobilieninvestments werden professionelle Anleger bedarfsgerecht angesprochen. Die Kontinuität der sehr hohen Investment und Asset Management Leistung vorausgesetzt, erscheint die prognostizierte Ausweitung des institutionellen Investment Managements aus Sicht von Scope realistisch, als neue Investorengruppe sollen u.a. die Genossenschaftsbanken angesprochen werden.

Quelle: Scope Analysis GmbH