Hamburg,  10. April 2017 – Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds startet mit starken Quartalszahlen in das Geschäftsjahr 2017.

Das am Markt gehandelte Nominalkapital erhöht sich im Vergleich zu den letzten drei Monaten um 47,5 Prozent auf 86,92 Millionen Euro. Die Summe der Kaufpreise liegt bei 46,34 Millionen Euro und steigt damit im gleichen Zeitraum um mehr als 30 Prozent. Hier schlägt vor allem der signifikante Anstieg der Kaufpreissumme im Bereich der Immobilienfonds zu Buche. Bei den Durchschnittskursen der Schiffsfonds verzeichnet der Markt ein Plus von mehr als 14 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016. Insgesamt liegt der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen im ersten Quartal 2017 bei 53,31 Prozent.

Die Deutsche Zweitmarkt AG erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets. Insgesamt kam es von Januar bis März 2017 zu 2.005 Handelsabschlüssen – ein Anstieg von mehr als 23 Prozent gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember 2016. Mit fast 70 Prozent entfällt der größte Umsatzanteil auf Immobilienfonds, gefolgt von den Sonstigen Assets mit knapp 17 Prozent und der Assetklasse Schiff mit mehr als 13 Prozent. Immobilienfonds sind weiterhin prägend für den Zweitmarkt. Doch auch Sonstige Assetklassen und Schiffsfonds konnten im ersten Quartal deutlich zulegen. So stiegen die Kaufpreissummen der beiden Anlageklassen um 30 bzw. 37 Prozent.

Mit einem Nominalumsatz von 18,21 Millionen Euro und einem Kaufpreis von 9,6 Millionen Euro startet die Deutsche Zweitmarkt AG mit einem sehr guten Ergebnis in das neue Jahr. Dabei liegt der Umsatzanteil der gehandelten Sonstigen Assets mit mehr als 23 Prozent erstmals vor dem der Schiffsfonds mit knapp 21 Prozent.

Quelle. Deutsche Zweitmarkt AG