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Hamburg, 06.09.2016 – Nur zwei Container von Solvium Capital befinden sich auf Schiffen von Hanjin, die in der vergangenen Woche in die Pleite schlitterte. Die südkoreanische Reederei war bisher auf Platz 7 der größten Reedereien; sie beschäftigt eine Flotte von rund 100 Schiffen mit Stellplätzen für über 900.000 TEU. Trotz der Größe der Flotte beträgt der Anteil von Hanjin an den weltweit vorhandenen Stellplätzen nur rund 3 Prozent. Der Anteil der Containermieten an den gesamten Betriebskosten beträgt bei Containerreedereien in aller Regel rund 5 Prozent. Es sind eher Schiffsbetriebs-, Charter- und Finanzierungskosten, die die Reederei in die Insolvenz trieben.

„Solvium hat schon immer die Strategie verfolgt, sich auf margenstarkes Geschäft mit mittelständischen Reedereien und Logistikunternehmen zu konzentrieren“, so Geschäftsführer Marc Schumann. „Dadurch haben wir eine große Streuung unter den Mietern erreicht. Insgesamt hat Solvium Capital die Container an über 100 nationale, europäische und internationale Unternehmen vermietet. Unsere Containerflotte ist sehr gut ausgelastet. Und durch langfristige Mietverträge sind wir ausreichend vor kurzfristigen Änderungen geschützt. Alle Solvium-Angebote aus dem Container- und Wechselkoffer-Bereich laufen nach wie vor planmäßig.“

Solvium Capital beschäftigt in Deutschland über 25 Mitarbeiter, für die Schwestergesellschaften in Fernost sind 27 Mitarbeiter tätig. Diese sind mit Niederlassungen unter anderem in Hongkong, Shanghai, Singapur und Seoul vertreten und erbringen verschiedene Dienstleistungen für Solvium Capital und für andere Unternehmen der maritimen Wirtschaft. Insbesondere kümmern sie sich um die Vermietung von Containern und den An- und Verkauf.

Quelle: Solvium Capital GmbH