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Frankfurt, 26. September 2016 – Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien veranlasst Investoren, ihr Risikoprofil anzupassen und den geografischen Schwerpunkt stärker auf die sog. B- und C-Kategorien zu richten – sowohl im Neubau- als auch im Bestandssegment.

Diese Strategie schlägt sich in weiter anziehenden Mietpreisen bzw. fallenden Renditen für diese Objekte bzw. Lageparameter nieder. Preisanstiege sind primär auf Knappheitsverhältnisse zurückzuführen. Das Angebot kann der Nachfrage aktuell kaum folgen.

Zwischen Januar und Juli 2016 sind die durchschnittlichen Mietpreise in Deutschland erneut gestiegen: um 2,47 Prozent in den sehr guten Lagen und noch stärker, um 3,58 Prozent, in den mittleren Lagen. Doch am stärksten fiel der Anstieg in den mittleren Lagen an den TOP 7- Wohnungsmärkten aus: 7,08 Prozent Steigerung konnte hier gemessen werden – in den sehr guten Lagen der TOP 7-Wohnungsmärkte waren es lediglich 4,85 Prozent. Die erlebte prozentuale Mietpreisentwicklung hat sich dabei gemäß Kapitalmarktphilosophie primär auf die mittleren Wohnlagen fokussiert, so die Interpretation der Ergebnisse durch die Catella Analysten.

Getrieben wird dieser Nachfrageüberhang in den Metropolregionen und in Standorten mit positivem Bevölkerungssaldo weiterhin durch Urbanisierungseffekte und die strukturell gute wirtschaftliche Basis in Deutschland. Zwischen Herne mit 8,2 Prozent und München mit 3,4 Prozent Bruttorendite bewegt sich denn auch die Spannbreite in der Rendite-Risiko-Analyse – der Durchschnittswert der 76 Standorte liegt bei 5,4 Prozent. Die höchsten Mietpreise lassen sich mit 19,49 €/m2 in München erzielen, während Duisburg mit 5,54 €/m2 den geringsten Wert der untersuchten Standorte aufweist.

Catella Research erwartet auch in den kommenden zwei Quartalen im Durchschnitt weiter steigende Mieten.

Quelle: Catella Research