Im Gespräch Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA AG

Im Gespräch Tjark Goldenstein, Vorstand der ÖKORENTA AG

Landshut, 07.07.2016 – Weil Geldanlegen inzwischen oft  mit Gebühren bestraft, statt mit Renditen belohnt wird, müssen Anleger bei ihrer Vermögensplanung über den Tellerrand hinauszuschauen. Sachwertanlagen in Erneuerbare Energien machen nach Aussage von Tjark Goldenstein bei einer guten Konzeption Renditen von 5 Prozent p.a. und mehr möglich. Wir sprachen mit dem Vorstand der ÖKORENTA AG über solide Renditeziele und das aktuelle Angebot der ÖKORENTA, das diese für Anleger realisieren soll.

BeteiligungsReport: Herr Goldenstein, mit Ihrem derzeitigen  Fonds setzen Sie die bewährte ÖKORENTA-Serie fort. Er ist der erste nach den neuen gesetzlichen Regelungen und gehört zu den sogenannten Alternativen Investmentfonds (AIF). Was hat er Interessenten zu bieten?

Tjark Goldenstein: Anleger, die schnell sind, können sich mit einer Beteiligung am ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII noch eine attraktive Vorabverzinsung in Höhe von anteilig 3 Prozent p.a. bis Ende 2016 sichern. Der Fonds ist auf 10 Jahre geplant und sieht Mittelrückflüsse von insgesamt 157 Prozent vor. Die prognostizierten Auszahlungen steigen von anfangs 2 Prozent p.a. ab dem Jahr 2017 auf bis zu 50 Prozent p.a. im Jahr 2025 an. Als AIF erfüllt er dabei sämtliche Vorgaben des Anlegerschutzes. Gleichzeitig folgt er dem Konzept, mit dem die ÖKORENTA-Fonds seit 2005 erfolgreich sind.


BeteiligungsReport: Was ist das Besondere an Ihrem Konzept, was können ÖKORENTA-Fonds, was andere nicht leisten?

Tjark Goldenstein: Als Portfoliofonds investieren unsere Fonds nicht in einen einzigen Wind- oder Solarpark, wie dies üblicherweise bei Energiefonds der Fall ist, sondern gleichzeitig in viele Gesellschaften, die Energieanlagen betreiben. Das hat den großen Vorteil, dass das Risiko für die Anleger breit gestreut ist. Ertragsschwankungen oder sogar der Ausfall einzelner Anlagen lassen sich so nach unserer Erfahrung verkraften, ohne dass dies große Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Fonds hätte. Außerdem wird schwerpunktmäßig in bereits laufende Energieanlagen investiert. Auch das ist vorteilhaft für die Anleger, weil mögliche Risiken, die beim Bau oder der Inbetriebnahme bestehen, somit weitgehend ausgeschlossen werden können.

BeteiligungsReport: Bleiben wir einmal bei den Risiken. Schlechte Windverhältnisse mindern die Rendite. Diesen Grundsatz können auch die ÖKORENTA-Fonds nicht aufheben!

Tjark Goldenstein: Richtig, aber auch in dieser Hinsicht profitieren die Anleger von unserem Portfoliokonzept. Das Erfolgsgeheimnis liegt dabei im Ankaufspreis, zu dem die Beteiligungen für das Portfolio erworben werden. Ist dieser angemessen und reell, können auch Anteilskäufe von Energieparks lukrativ sein, die bisher zum Teil weit unter ihrem Soll performt haben – wegen schlechter Windverhältnisse oder welcher Gründe auch immer. Solche Beteiligungen sind häufig sehr günstig zu bekommen, haben aber oft viel Potenzial, insbesondere dann, wenn die Tilgung ihrer Darlehen weit fortgeschritten und für die folgenden Jahre viel freie Liquidität zu erwarten ist. In diesen Fällen stehen quasi die fetten Jahre, in denen es an die hohen Auszahlungen geht, noch bevor. Das sind Effekte, die unsere Fonds erfolgreich nutzen.

BeteiligungsReport: Wie kommen Sie an solche Beteiligungsmöglichkeiten und wie muss man sich die Preisfindung vorstellen?

Tjark Goldenstein: Wir sind im Bereich der Erneuerbaren Energien seit 1999 unterwegs. Über die vielen Jahre haben wir sehr gute Kontakte zu Herstellern, Projektierern und Betreibern aufgebaut. Man kennt uns in der Branche und weiß, dass wir zu fairen Preisen ankaufen. Die ÖKORENTA-Fonds sind bisher bundesweit bereits an rund 250 Betreibergesellschaften beteiligt. Allein daraus ergeben sich immer wieder neue Ankaufoptionen. Der Preis selbst ist dabei letztendlich das Ergebnis einer sehr umfangreichen Analyse. Unser Bewertungssystem erfasst alle technischen und kaufmännischen Daten und führt uns zu einer belastbaren Einschätzung der Beteiligung.


BeteiligungsReport:  Wie sieht die Auszahlungsbilanz der ÖKORENTA-Fonds in den vergangenen Jahren aus?

Tjark Goldenstein: Betrachten wir alle Portfoliofonds der ÖKORENTA, sind durchschnittlich jährliche Auszahlungen von mehr als 5 Prozent an die Anleger erfolgt. Für das Jahr 2015 waren es sogar mehr als 10 Prozent pro Fonds, in Summe 11,25 Mio. Euro. Diese Zahlen sind auch in unseren Performanceberichten nachzulesen, die wir jährlich herausgeben.

BeteiligungsReport:  Derzeit wird viel über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes diskutiert. Wird sich das neue Gesetz negativ auf die Fondsentwicklung auswirken?

Tjark Goldenstein: Da unsere Fonds nur in Technologien investieren, die unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz fallen, werden sie selbstverständlich auch dem novellierten Gesetz unterliegen. Allerdings hat unser Investitionskonzept in Bestandsanlagen den großen Vorteil, dass weiterhin die alten, hohen Bestandsvergütungen für den erzeugten Strom gelten. Während Neubauprojekte zukünftig unter mehr Bürokratie, zusätzlichen Kosten und Vergütungsdegression zu leiden haben, werden die ÖKORENTA-Fonds noch attraktiver!

BeteiligungsReport:  Bitte fassen Sie zum Abschluss noch einmal kurz die Konditionen des aktuellen Fonds zusammen.

Tjark Goldenstein: Die Beteiligung am ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII ist ab einer Mindestzeichnung von 10.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio möglich. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren wird eine Auszahlung von 157 Prozent vor Steuern inkl. Rückzahlung des eingesetzten Kapitals prognostiziert. Bisher wurden über 11 Mio. Euro eingeworben. Wer sich noch beteiligen will, sollte also nicht lange zögern. Interessant ist noch, dass parallel zum Vertrieb die Investition der Anlegergelder bereits begonnen hat. Von den 11 Mio. Euro sind rund 6,5 Mio. Euro schon jetzt in attraktive Wind- und Solarprojekte investiert.

BeteiligungsReport: Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen: www.oekorenta.de