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Frankfurt, 27. Juni 2016 –  Ein neuer Prognosetool von JLL, der Supply Chain Activity Index, unterstreicht das weitere Wachstumspotential im europäischen Logistikflächenmarkt.

Auf über 18 Millionen Quadratmeter könnte demnach 2016 der Umsatz steigen. Das entspräche, nach 17,1 Millionen Quadratmetern im Vorjahr, einem Anstieg von 5,7 Prozent, gleichbedeutend allerdings auch einer deutlichen Verlangsamung des Anstiegs nach + 11,4 Prozent im Rekordjahr 2015. Bereits in den ersten drei Monaten 2016 wurde ein Umsatz von 4,1 Millionen Quadratmetern registriert (Q1 2015: 3,6 Millionen Quadratmeter).

„Der vierteljährliche ‚Supply Chain Activity Index‘ von JLL basiert auf vier wirtschaftlichen Komponenten, identifiziert als von herausragender Bedeutung für die Logistiknachfrage und daher besonders aussagekräftig für die kurzfristige europäische Logistikumsatzentwicklung“, so Frank Weber, bei JLL Head of Industrial Agency Germany. Dabei handelt es sich um das Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union, die Handelsvolumina in der EU, das sogenannte Economic Sentiment Indicator der Europäischen Kommission und der Commodities Price Index (Non-Energy) der Weltbank. „Unsere Prognose weiter steigender Flächennachfrage in 2016 wird von einem Anstieg der Handelsvolumina und des Bruttoinlandsproduktes sowie einem Wirtschaftsklimaindex über dem langjährigen historischen Level getragen. Lediglich der über die letzten drei Quartale rückläufige Rohstoffindex hat das Wachstum des Supply Chain Index gebremst. Auch dieser zeigt mittlerweile erste Erholungstendenzen“, so Frank Weber.

Alexandra Tornow, JLL EMEA Logistics & Industrial Research: „Mit Hilfe des Supply Chain Activity Index schafft JLL ein Instrument sowohl für Immobilienentwickler und –investoren als auch für potentielle Nutzer, um kurzfristige Prognosen für die europäischen Logistikvermietungsmärkte in Zusammenhang mit für die Supply Chain relevanten wirtschaftlichen Indizes stellen und damit Investitions- und Anmietungsentscheidungen durch besseres Verständnis der Marktbedingungen unterstützen zu können.“

Quelle: JLL