Hahn_Logo_mit-Claim-CMYKBergisch Gladbach, 30. März 2016 – Die Hahn AG hat die freundlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen genutzt, um im Geschäftsjahr 2015 ihre Profitabilität nochmals deutlich zu steigern. Der Konzern konnte in seinen drei Geschäftsbereichen Neugeschäft, Bestandsmanagement und Beteiligungen die selbst gesteckten Ziele jeweils deutlich übertreffen. Das Konzernergebnis hat sich mehr als verdoppelt und war u.a. positiv beeinflusst durch Einmalerträge aus dem erfolgreichen Abschluss eines JV-Investments mit einem institutionellen Partner. 

Das durch die Hahn Gruppe verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich zum Jahresende 2015 auf rund 2,45 Milliarden Euro. Die Anzahl der privaten Anleger, die zum Jahresende in mindestens einen Immobilienfonds der Hahn Gruppe investiert waren, stieg aufgrund der zwei Neuemissionen im Privatkundenbereich auf 3.787 Anleger (Vorjahr: 3.676). Das Asset Management der Hahn Gruppe konnte in 2015 rund 150.000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen neu- und nachvermieten (Vorjahr: 193.000 Quadratmeter).

Das Immobilien-Transaktionsvolumen konnte auf 360 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 242 Millionen Euro). Die Vermietungsquote lag zum Bilanzstichtag bei 96,5 Prozent (Vorjahr: 96,7 Prozent). Das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien nahm im Geschäftsjahr 2015 von 3,2 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro zu. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Immobilien-Akquisitionen für institutionelle Vehikel sowie der Konzeption und vollständigen Platzierung von zwei Investmentvermögen im Privatkundenbereich.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern belief sich auf 5,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern war mit 4,9 Millionen Euro doppelt so hoch wie im Vorjahr (2,4 Millionen Euro). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,38 Euro (Vorjahr: 0,18 Euro).

Das Eigenkapital hat sich zum 31. Dezember 2015 insbesondere aufgrund der positiven Ertragslage gegenüber dem Jahresende 2014 um rund 15,0 Prozent auf 40,5 Millionen Euro erhöht. In Verbindung mit einer Bilanzverkürzung stieg die Eigenkapitalquote auf 44,7 Prozent (Vorjahr: 34,0 Prozent).

Der Vorstand der Hahn Gruppe rechnet damit, dass aufgrund der niedrigen Verzinsung alternativer Investments und der hohen Volatilität an den Aktienmärkten das Interesse der institutionellen und privaten Anleger an professionell gemanagten Immobilieninvestments konstant hoch bleiben wird. Im Segment mit institutionellen Kunden erwartet die Hahn Gruppe auf dieser Grundlage in 2016 Neuinvestitionen mit einem Volumen von rd. 190 Millionen Euro. Im Privatkundengeschäft ist beabsichtigt, mindestens zwei sogenannte Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 50 Millionen Euro neu aufzulegen und zu platzieren.

Da der Luxemburger Fonds HAHN FCP-FIS German Retail Fund seit Anfang des Jahres voll investiert ist, wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 ein Nachfolgefonds für den HAHN FCP aufgelegt. Im Gegensatz zum HAHN FCP wird es sich um ein deutsches Fondsvehikel handeln.

Quelle: Hahn Gruppe