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Hamburg, 07. Januar 2016 – Das vierte Quartal 2015 war von einer regen Handelsaktivität auf dem Zweitmarkt für geschlossene Fonds geprägt – der erwartet starke Jahresendspurt trug dazu bei, 2015 insgesamt zu einem überaus erfolgreichen Handelsjahr zu machen.

Mit 254,15 Millionen Euro verzeichnete das am Markt gehandelte Nominalkapital einen Anstieg von 15,8 Prozent gegenüber 2014. Die Summe der Kaufpreise stieg im gleichen Zeitraum um 14,8 Prozent und liegt bei 117,56 Millionen Euro. Während der Durchschnittskurs der gehandelten Sonstigen Assets leicht zurückging, gab es bei Immobilienfonds in diesem Bereich einen leichten, bei Schiffsfonds sogar einen deutlichen Anstieg. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen liegt im Jahr 2015 bei 47 Prozent.

Die Deutsche Zweitmarkt AG erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets (u.a. Erneuerbare Energien und Lebens­versicherungen). Insgesamt kam es im Jahr 2015 zu knapp 6.000 Handelsabschlüssen, 2,8 Prozent mehr als 2014. Wie in den vergangenen Jahren entfällt der größte Teil des Umsatzes auf Immobilienfonds (51 Prozent). Während der Umsatzanteil der Sonstigen Assets mit knapp 21 Prozent fast unverändert blieb, stieg der Anteil der Schiffsfonds am Gesamthandel auf fast 28 Prozent.

Parallel zur Gesamtmarktentwicklung kann auch die Deutsche Zweitmarkt AG auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken: Der Nominalumsatz des Unternehmens liegt bei 50 Millionen Euro – mit 26 Millionen Euro Handelsumsatz bei den Kaufpreisen erreicht die DZAG sogar ihr bestes Ergebnis seit 2011. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Assetklassen liegt mit 52,2 Prozent über dem des Gesamtmarkts.

Jan-Peter Schmidt, Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG, rechnet auch für 2016 mit einem starken Zweitmarkt: „Als Partner für den Fondshandel werden wir unsere Leistungen weiter ausbauen, um den Zweitmarkt für Käufer, Verkäufer aber auch Vermittler noch attraktiver zu machen. So optimieren wir gerade unsere IT-Anbindung, damit wir Vertriebe noch schneller und umfassender informieren können – z.B. über den Abwicklungsstatus von Verträgen.“

Quelle: Deutsche Zweitmarkt AG