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Frankfurt, 06.08.2015 – Mit einem Transaktionsvolumen von rund 9,2 Milliarden Euro hat der Investmentmarkt für Handelsimmobilien im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres (H1 2014: 4,8 Milliarden Euro) rasant zugelegt.

Nach einem starken zweiten Quartal hat sich das Volumen nahezu verdoppelt. Ausschlaggebend hierfür waren der Weiterverkauf von 43 Warenhäusern im Rahmen der Kaufhof-Unternehmensübernahme durch Hudson‘s Bay sowie die Veräußerung mehrerer Shopping Center. Von April bis Juni stieg das Volumen so auf mehr als 6,2 Milliarden Euro an. Das ist doppelt so viel wie noch im ersten Quartal 2015. Eine bessere Quartalsbilanz hatte es zuletzt vor fast zehn Jahren gegeben – im ersten Quartal 2006. Für das Gesamtjahr rechnet JLL nun mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Milliarden Euro.

Der Löwenanteil des Transaktionsvolumens im zweiten Quartal entfällt mit 2,3 Milliarden Euro auf die sieben größten Metropolen des Landes. Diese kommen zusammen auf gut ein Viertel des Gesamtvolumens. Voran geht dabei die Hauptstadt Berlin mit rund einer Milliarde Euro, gefolgt von München (400 Millionen Euro) und Düsseldorf (250 Millionen Euro). Stärkste Anlageklasse sind Shopping Center. Warenhäuser folgen auf Rang zwei, vor Supermärkten und Geschäftshäusern. Der Anteil ausländische Akteure auf der Käufer- und Verkäuferseite hat deutlich zugelegt.

Quelle: JLL