Edmund Pelikan

Edmund Pelikan

Editorial von Herausgeber Edmund Pelikan

Das alles beherrschende Thema im Juli 2015 ist und war Griechenland. Fakt ist, dass die alten wie neuen Kredite abgeschrieben werden müssen, der Grexit (vielleicht auf Zeit) irgendwann kommen wird und Gesetze nach Belieben von den verantwortlichen Politikern gedehnt oder gebrochen werden. Auch wenn es keiner hören will, leben wir bereits in der Transferunion. Und genau wie im Länderfinanzausgleich Berlin Geld bekommt ohne Gegenleistung, werden wir in Europa binnen der nächsten 20 Jahre entweder das Gleiche sehen inklusiv einer einheitlichen europäischen Wirtschaftsregierung oder einen Zusammenbruch des Euros erleben.

Politisch heruntergebrochen kann man kurzfristig davon ausgehen, dass die Kanzlerin sich für die Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl Ruhe vor Griechenland verschaffen wollte. Die Wahl gewinnt sie und tritt dann ab und wechselt in Richtung EU oder UNO – vielleicht als EU -Präsidentin mit Machtbefugnissen eines amerikanischen Präsidenten. Dann wäre ihr Handeln sogar logisch.

Meines Erachtens hat die jetzige Griechenland-Lösung keinem geholfen, nicht den Griechen und nicht Europa. Aber die Sachwerte freut es…..

Den vollständigen Kommentar finden Sie im aktuellen BR 3-2015 unter folgendem Link: Editorial