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Hamburg, 14.07.2015 – Das zweite Quartal 2015 war erneut von einer regen Handelsaktivität auf dem Zweitmarkt für geschlossene Fonds geprägt. Mit 70 Millionen Euro verzeichnet das insgesamt am Markt gehandelte Nominalkapital einen Anstieg von mehr als 10 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Jahres. Die Summe der Kaufpreise stieg im gleichen Zeitraum um 3,2 Prozent. Während der Durchschnittskurs der ge­handelten Immobilienfonds stark anstieg, verzeichneten Schiffsfonds und Sonstige Assets insgesamt einen leichten Rückgang der Kurse.

Die Deutsche Zweitmarkt AG erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets (u.a. Erneuerbare Energien und Lebensversicherungen). Insgesamt kam es im zweiten Quartal 2015 zu mehr als 1.400 Handelsabschlüssen mit einem Kaufpreisvolumen von 29,33 Millionen Euro. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Assetklassen der Monate April bis Juni 2015 lag bei 41,89 Prozent.

Mit 42 Prozent entfällt der größte Teil des Umsatzes wie gewohnt auf Immobilien­fonds, mit knapp 35 Prozent Umsatzanteil ragt auch im zweiten Quartal des Jahres die Klasse der Schiffsfonds besonders hervor. Der Umsatzanteil der Sonstigen Assets stieg leicht auf 23 Prozent. Über alle Anlageklassen hinweg kam es zu einem Rückgang des durchschnittlichen Handelskurses um ca. 3 Prozentpunkte. Neben einem niedrigeren Umsatzanteil der kursstarken Immobilienfonds war dies vor allem einer Reihe von Paketverkäufen geschuldet. Dies betraf vor allem Schiffs- und Leasingfonds, die zu eher niedrigen Kursen gehandelt wurden. Bereinigt um diese Sonderverkäufe kann insgesamt auch bei Schiffsfonds und Sonstigen Assets ein stabiles Kursniveau im zweiten Quartal 2015 festgestellt werden.

Jan-Peter Schmidt, Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG, zeigt sich zufrieden mit dem ersten Halbjahr auf dem Zweitmarkt und der Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Sein Ausblick fällt entsprechend optimistisch aus: „Anziehende Kurse und ein steigendes Handelsvolumen lassen für das Gesamtjahr einen neuen Handelsrekord seit der Finanzmarktkrise erwarten.“

Quelle: Deutsche Zweitmarkt AG