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Frankfurt, 21.05.2015 – Aufgrund der Wachstumsperformance der Spitzenlagen in München und Frankfurt ist der VICTOR Prime Office von JLL im ersten Quartal 2015 noch einmal um + 1,7 Prozent auf 134,5 Punkte gestiegen. Minimal zugelegt hat auch die Jahresperformance. Nach + 5,1 Prozent Ende 2014 lag sie im ersten Quartal 2015 bei + 5,3 Prozent.

Beim Vergleich der analysierten Lagen zeigt sich ein heterogenes Bild. Mit einem Performanceplus von +3,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem neuen Indexstand von 145,2 Punkten ist die Innenstadt von München nach den ersten drei Monaten 2015 Spitzenreiter. In Bayerns Metropole ist das Angebot von Core-Immobilien nach wie vor stark eingeschränkt, gleichzeitig der Wettbewerb um diese Objekte hoch. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in Frankfurt ab: auch hier ist mit +3,3 Prozent ein deutlicher Preissprung auf 132,7 Punkten zu verzeichnen. Für Düsseldorf (+0,0 Prozent auf 128,2 Punkte), Hamburg (-0,1 Prozent auf 141,1 Punkte) und Berlin (-0,8 Prozent auf 125,7 Punkte) konnten das Investment- und Vermietungsmarktumfeld keinen größeren Preissprünge bewirken. Die drei Städte rangieren mit + 4,3, + 4,1 und +1,6 Prozent auch im Jahresvergleich deutlich hinter den beiden Top-Performern München (+ 8,8 Prozent) und Frankfurt (+ 6, 2 Prozent).

Die Entwicklung der Wertänderungsrendite (Jahresperformance) des VICTOR Prime Office sorgt mit + 9,9 Prozent für einen leichten Zuwachs des Total Return gegenüber dem Vorquartal (+ 9,7 Prozent). Mit München (+ 13,1 Prozent) und
Frankfurt (+ 10,9 Prozent) bewegen sich zwei Städte dabei über der 10 % – Marke. Für die Innenstädte von Düsseldorf (+ 9,0 Prozent), Hamburg (+ 8,6 Prozent) und Berlin (+ 6,2 Prozent) schlagen unterdurchschnittliche Werte zu Buche.

Steigende Preise sorgen für leicht sinkende interne Zinsfußerwartungen bei Immobilieninvestments (IRR). Durch risikolose Zinssätze, die im Vergleich zum IRR weniger stark sinken, ist auch der Risikoaufschlag auf Immobilieninvestments, der „JLL Prime Risk Premium (JLL-PRP)“, leicht rückläufig auf 499 Basispunkten (505 Basispunkte in Q4 2014).

Quelle: JLL